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Gegen Schweden gab es sowohl vorne als auch hinten ein Spektakel, gegen die Elftal erinnerte das Spiel an eine Gute-Nacht-Lektüre.

Amsterdam. Na, was denn nun? Das Spiel gegen die Niederlande sollte der DFB-Elf Sicherheit geben, nach einem 4:4 gegen Schweden. Doch kann man mit dem Spiel in Amsterdam wirklich zufrieden sein? Selbst die Offensive stockte gegen die Elftal gehörig, obwohl die Defensiv-Reihe wahrlich nicht zu den besten Abwehrketten gehört.

Heitinga stoppt Götze

Ein Johnny Heitinga schafft es, die Offensive der DFB-Elf am Toreschießen zu hindern. Und selbst nach seiner Auswechslung schaffte es das Team von Joachim Löw nicht, zu überzeugen. Anscheinend war man nach dem 4:4 gegen Schweden so verunsichert, dass man sich keine Tore einfangen wollte. Das ist gelungen.

Aber war das wirklich eine große Herausforderung? Gegen die Niederlande, die sich komplett auf die Abwehr konzentrierte? „In der ersten Halbzeit war ich oft linker Außenverteidiger“, erklärte Arjen Robben nach dem Spiel bei der ARD. Mehr braucht man über das Spiel der Elftal wohl nicht zu sagen. Lewis Holtby sprach nach dem Spiel auf dfb.de von einem „Kompliment an die Mannschaft, dass wir zu null gespielt haben.“ Dabei haben wohl einige vergessen, dass gegen eine uneingespielte Oranje-Abwehr wohl mehr drin gewesen wäre.

Positives Spiel?

Joachim Löw sah das Spiel „positiv“, denn nach dem Remis gegen die Schweden wurde man schließlich so verunsichert, dass man nicht mehr an die Offensive denken kann. Mit Sicherheit lag es auch an den vielen Stammspielern, die gefehlt haben und dem Spiel den so bitter benötigten Esprit gegeben hätten. Doch die positiven Reaktionen nach dem müden Kick sind doch mehr als fraglich.

Für die Taktiker war es im ersten Durchgang eine interessante Partie, beide Mannschaften verschoben zur richtigen Zeit und machten die Räume so eng, dass es kaum Anspielmöglichkeiten gab. Doch selbst das wurde nach der Pause nicht mehr konsequent genug ausgeführt. Die größte Chance hatte der eingewechselte Janmaat, der die destruktive Spielweise der Elftal fast noch belohnt hätte, doch Neuer war wohl der Einzige, der nicht eingeschlafen ist.

Am Ende bleiben wieder einmal einige Fragezeichen. Deutschland zeigte in diesem Jahr zu viele verschiedene Gesichter, ein richtiges Urteil über die Entwicklung der noch jungen Nationalmannschaft ist schwer zu fällen. Eines ändert sich allerdings nie – die durchweg positiven Erkenntnisse nach jedem Spiel, egal, wie es endet.

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