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Gegen Real Madrid durfte er schon ran. Morgen steht die Partie gegen Barcelona ins Haus. Wir haben uns Pedro Geromels Zeit auf Mallorca einmal genauer angeschaut.

Mallorca. Lionel Messi, Alexis Sanchez, Cesc Fabregas oder Andres Iniesta – sich einmal mit diesen Weltklassefußballern messen zu dürfen, ist für viele ein Traum. Ein Traum, der für Pedro Geromel morgen Abend wahr wird. Um 17.50 Uhr tritt der Ex-Kapitän des 1. FC Köln mit dem RCD Mallorca gegen Barcelona an. Grund genug, einmal gemeinsam mit den Experten der Primera Division @spanische_Liga auf die Zeit von Geromel auf der Balearen-Insel zurückzuschauen.

Stammspieler in der Primera Division

Tabellenplatz 13 – das hätte Pedro Geromel auch beim 1. FC Köln haben können, könnte man augenzwinkernd sagen. Doch natürlich hat der brasilianische Innenverteidiger im Sommer alles richtig gemacht, als er den Klub am Rhein verließ und auf Leihbasis zum RCD Mallorca wechselte. Dort ist er nach holprigem Saisonstart auf der Bank mittlerweile angekommen und Stammspieler in der Innenverteidigung. Anstatt sich in der tristen deutschen Zweitliga-Welt zurechtfinden zu müssen, erlebt Geromel nun den Glanz der Primera Division und darf gegen die Besten der Welt antreten.

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Debüt in Osasuna – Packung gegen Madrid

Nachdem er in den Partien zuvor noch 90 Minuten auf der Bank schmorte, durfte Pedro Geromel am 16. September erstmals einen Rasen in der Primera Division betreten: In Osasuna wurde Geromel in der 42. Minute von Mallorca-Trainer Caparros für Alfaro eingewechselt, da sich der etatmäßige Innenverteidiger Nunes eine rote Karte einhandelte. Tolle Kritiken bekam der 27-Jährige dann nach seinem ersten Einsatz über 90 Minuten einen Spieltag später vom spanischen Sport-Blatt Marca: „Das Beste im Spiel waren die zinnoberroten Innenverteidiger: ein regelrecht hervorragendes Spiel von Geromel und Conceicao in einem hochwertigen Aufeinandertreffen. Zwischen den Beiden erloschen alle Feuer und sie machten Nunes, der für das Spiel gesperrt war, vergessen.“

Seitdem ist der Abwehrspieler nicht mehr aus dem Team der Balearen wegzudenken. Vor allem aber auch, weil Trainer Caparros die Alternativen fehlen: Nunes und Außenverteidiger Antonio Lopez verletzten sich, sodass Geromel keinem besonders großen Konkurrenzkampf ausgesetzt ist. Vom fünften bis zum zehnten Spieltag stand Geromel dann jeweils in der Startelf. Richtig erfolgreich waren seine Einsätze jedoch nicht. Schwache Leistungen der gesamten Mallorca-Elf führten zu einer Serie von vier Niederlagen. Seit Geromel mit an Bord ist, läuft es für den Inselklub richtig schlecht. Aber ob man die Talfahrt der Caparros-Elf nur mit Geromel begründen sollte? Wohl eher nicht. Negativer Höhepunkt für Geromel war sicherlich die 0:5-Heimpleite gegen Real Madrid. Hier konnte der Abwehrspieler beim Niveau der Mourinho-Elf nicht mithalten, auch wenn er in dem Spiel keine Tore „verbockte“. Doch es gab auch schöne Momente für Geromel in Mallorca.

Aufsteigende Form - Tor in der Copa del Rey

Beim Pokalhinspiel am 1. November in La Coruna rettete der Brasilianer seinem Team ein Remis. In der 70. Minute erzielte Geromel nämlich den Ausgleichstreffer zum 1:1 und somit sein erstes Tor für seinen neuen Arbeitgeber. Der Klub hat also noch gute Chancen, das Achtelfinale im spanischen Pokal zu erreichen. „Mein Eindruck des Ganzen ist, dass er seine Sache bislang ganz gut macht. Er ist zwar noch nicht wieder der Fußballgott von damals, aber auch nicht mehr das, was beim 1. FC Köln am Ende noch übrig war“, so die Experten von @spanische_Liga.

Wie sieht es gegen Barcelona aus?

Gespannt werden sicherlich auch viele Fans des 1. FC Köln die Partie zwischen Barca und Mallorca anschauen. Schließlich ist Pedro Geromel irgendwie auch immer noch „ne kölsche Jung“. Nicht nur, weil er vertraglich noch an den FC gebunden ist, sondern auch, weil er in der Domstadt einst als Fußballgott bekannt war. Gegen die Weltstars des FC Barcelona hat er nun die Möglichkeit zu zeigen, ob er seinem alten Ruf noch einmal gerecht werden kann.

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