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Dieses aufregende Spiel war beste Werbung für den Fußball, denn Gladbach konnte einen 0:2-Rückstand innerhalb von zehn Minuten in einen 3:2-Sieg umwandeln und bewies große Moral.

Hannover. Borussia Mönchengladbach konnte nach einem 0:2-Rückstand noch mit 3:2 bei Hannover 96 gewinnen. In diesem Spiel vor 49.000 Zuschauern in der ausverkauften AWD-Arena bewies das Team von Trainer Lucien Favre eine beeindruckende Moral und stellte damit den Anschluss an die internationalen Ränge wieder her.

Stindl: „Drei Gegentore waren bitter“

Völlig unterschiedlich gestaltete sich die Stimmungslage der beiden Kontrahenten, denn nach einer schwachen ersten Halbzeit erwies sich der zweite Spielabschnitt als ein Wechselbad der Gefühle, in dem Hannover schon wie der sichere Sieger aussah, letztlich jedoch dennoch verlor. Dementsprechend enttäuscht zeigte sich Mittelfeldspieler Lars Stindl nach dem Spiel im Gespräch mit Goal.com: „Wir haben wirklich daran geglaubt, hier heute etwas holen zu können, aber dann gleich die drei Gegentore in so kurzer Zeit, die waren einfach bitter.“

Schlaudraff: „Kopf frei kriegen


96-Offensivspieler Jan Schlaudraff äußerte sich hinterher kritisch über die Gegentore, die in den letzten 20 Spielminuten die Begegnung komplett drehten: „Wir haben drei Tore durch Standardsituationen kassiert. Ein Ball war abgefälscht, einmal haben wir das Kopfballduell verloren - sowas kann passieren, aber geht sicherlich nicht.“ Dennoch bewies der 29-Jährige Selbstvertrauen: „Ein, zwei gute Spiele können uns in der Liga wieder nach oben bringen. Wir müssen dafür jetzt den Kopf frei kriegen.“



Keine Sieghoffnung nach 0:2-Rückstand

Die Spieler von Borussia Mönchengladbach zeigten sich über den Sieg ein wenig überrascht. Spielführer Filip Daems bilanzierte gegenüber Goal.com: „An einen Sieg habe ich nach dem 0:2-Rückstand nicht mehr geglaubt, weil Hannover sehr heimstark ist.“ Zugleich lobte er jedoch auch sein Team: „Aber die Mannschaft hat Charakter gezeigt und ist zurückgekommen. Jeder hat für den anderen gekämpft.“

„Schwung mit nach Düsseldorf nehmen“

Abwehrspieler Martin Stranzl war hochzufrieden mit diesem wichtigen Auswärtssieg: „Dass wir dann so zurück kommen, war ganz stark.“ Zugleich drückt der 32-jährige Österreicher seinen Wunsch in Worten aus, als er sagte: „Jetzt wollen wir den Schwung am Mittwoch mit nach Düsseldorf nehmen.“ Dann steigt das Derby beim rheinischen Nachbarn in der zweiten Runde des DFB-Pokals.

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