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Wenn am Sonntag Ex-Trainer Armin Veh mit Eintracht Frankfurt nach Stuttgart kommt, hofft der VfB auf einen Sieg. Die Frankfurter Spielweise könnte den Schwaben liegen.

Stuttgart. Der FC Kopenhagen stand tief, verteidigte gut und hatte wenig Ambitionen, selber Torchancen zu kreieren. Letzteres wollte der VfB Stuttgart im Duell in der Europa League am Donnerstag zwar, es gelang den Schwaben aber nur bedingt. Es bestätigte sich wieder einmal: Gegen defensiv spielende Gegner tut sich der VfB in dieser Saison sehr schwer. Der nächste Gegner in der Bundesliga könnte den Schwaben deshalb liegen: Es ist die offensivstarke Frankfurter Eintracht mit Ex-VfB-Trainer Armin Veh.

Offensive Frankfurter einfacher zu spielen?

Nach dem Spiel in der Europa League gegen Kopenhagen am Donnerstag stellte Torhüter Sven Ulreich fest: „Wir haben Probleme, wenn ein Gegner hinten tief steht, daran müssen wir noch arbeiten und cleverer spielen. Wir haben gegen Leverkusen beispielsweise gezeigt, dass es uns deutlich leichter fällt gegen ein Team, das mitspielt.“ Der Gegner von Donnerstag stand tief, das könnte sich am Sonntag aber ändern, wenn die Eintracht aus Frankfurt in Stuttgart aufläuft. Denn die Frankfurter spielen in dieser Saison bislang begeisternden Offensivfußball, genau so, wie es Trainer Armin Veh von ihnen auch fordert. Sven Ulreich zeigte sich dementsprechend optimistisch, dass es gegen die Hessen besser läuft.

Probleme gegen defensive Teams
KEINE VFB-TORE IN DER EL

Das Problem, dass sich der VfB Stuttgart in dieser Saison bislang sehr schwer tut, gegen defensiv eingestellte Gegner Torchancen zu kreieren, haben die Schwaben bereits seit dem ersten Spieltag. Damals ging es gegen den VfL Wolfsburg zum Bundesliga-Auftakt. In einem Spiel auf Augenhöhe gab es nur wenig echte Möglichkeiten auf beiden Seiten, weil die Defensivreihen gut standen. Kurz vor Schluss kassierte der VfB dann allerdings das 0:1 und ging als Verlierer vom Platz.

Am Donnerstag drohte dieses Szenario auch bis zum Schluss, da die spielerische Überlegenheit nicht in echte Tormöglichkeiten und schließlich Tore umgemünzt werden konnte.

Ohne Ibisevic geht wenig

Wenn die wenigen erspielten Torchancen dann auch noch liegen gelassen werden, sieht es für jedes Team der Welt schlecht aus. Beim VfB Stuttgart ist das immer dann der Fall, wenn Angreifer Vedad Ibisevic einmal nicht in Bestform ist und seine ansonsten herausragende Torbilanz ausbauen kann. So geschehen auch gegen den FC Kopenhagen. Bekommt die Offensivreihe um Vedad Ibisevic und Martin Harnik allerdings genügend Vorlagen von den Mitspielern präsentiert, machen sie auch die wichtigen Tore und treffen regelmäßig. An dieser Stelle kommt Eintracht Frankfurt ins Spiel, die Überraschungsmannschaft der Saison.

Gentner optimistisch für Spiel gegen Frankfurt

Einer der Spieler, die Stürmer Ibisevic mit Vorlagen füttern sollen, ist Christian Gentner. Er pflichtete seinem Mitspieler Sven Ulreich auf Nachfrage von Goal.com bei, dass die offensive, mutige Frankfurter Spielweise den Schwaben besser liegen könnte, darauf verlassen könne man sich aber darauf nicht. Sollte gegen den Meistertrainer von 2007, Armin Veh, der nun in Frankfurt auf der Trainerbank sitzt, der zweite Sieg in der Bundesliga in Folge gelingen, dann könnte sich der VfB Stuttgart vorerst von den Abstiegsrängen lösen und wieder vorsichtig in Richtung Mittelfeld der Tabelle blicken.

EURE MEINUNG: Kann der VfB Stuttgart gegen Eintracht Frankfurt am Sonntag zu Hause gewinnen?

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