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Der Stürmerstar ist die gefährlichste Waffe der Gäste im Spiel gegen die Nationalelf. Dabei sollten Lahm und Co. Ibrahimovic lieber nicht wütend machen.

Berlin. Zlatan Ibrahimovic ist ohne Zweifel ein herausragender Stürmer, der jede Abwehr vor Probleme stellen kann. Gegen Deutschland ist er der Hoffnungsträger, wenn die Schweden am Dienstag in Berlin im Rahmen der WM-Qualifikation antreten.

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Der Schwede spielte bereits für Malmö FF, Ajax Amsterdam, Juventus Turin, Inter Mailand, FC Barcelona, AC Mailand und jetzt geht er für Paris Saint-Germain auf Torejagd. Seine generierte Ablösesumme ist demnach üppig, ebenso wie sein Erfolg. Kein Wunder also, dass er die ganze Hoffnung eines Landes auf seinen Schultern trägt. Erst am Freitag gegen die Färöer-Inseln machte er deutlich, wie wichtig er für das Team ist. Schweden spielte teilweise erbärmlich und wirkte spielerisch gegenüber dem Underdog nicht überzeugend, doch Ibrahimovic setzte Zeichen, auch wenn er damit kein Sympathieträger wird.

Frodi Benjaminsen bekam in der Partie den Ellenbogen des Stürmers ab, in der Kabine wäre es sogar fast zu einer Handgreiflichkeit gekommen: „Auf dem Weg in die Kabine hat er dann nach mir gegriffen, als ich ihn gefragt habe, was das sollte", so der Kapitän laut Dimmalaetting, eine heimische Zeitung des Fußballzwerges.

Ibrahimovic machte sich in dem Spiel wahrlich keine Freunde: „Außerdem hat er die ganze Zeit auf dem Platz verächtlich über mich und meine Elf geredet. Mir hat er auf dem Weg in die Halbzeit erklärt, wo er spielt und was er verdient. Total kindisch. Ich mag ihn nicht“, fügte er hinzu.

Zlatan Ibrahimovic - Schwedens Superstar

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Sportlich bewahrte der Schwede seine Mannschaft vor einer absoluten Blamage. Nach dem völlig überraschenden Rückstand legte er den Ausgleich vor und erzielte am Ende sogar den Siegtreffer im typischen Stile des Torjägers. Ibrahimovic war auf dem Feld ziemlich geladen und ließ seinen Emotionen sowohl auf als auch neben dem Platz freien Lauf.

Im Moment kann sich die DFB-Elf eigentlich „nur“ vor Ibrahimovic fürchten. Philipp Lahm zollte dem Stürmer bereits im Vorfeld Respekt: „Er ist ein kompletter Stürmer, deswegen ein sehr, sehr gefährlicher Spieler“, antwortete er am Sonntag bei der Pressekonferenz auf die Frage, was man von Ibra halte. Auch für Manuel Neuer ist er natürlich kein Unbekannter, aber auch nicht der wichtigste Faktor: „Erstmal muss man sagen, dass man Zlatan gut kennt. Für mich als Torwart gilt es natürlich auch, sich die anderen Offensivspieler anzuschauen. Auch ich werde mir Standardsituationen und Offensiv-Aktionen der Schweden anschauen, dann werde ich gut vorbereitet sein.“

Wenn Ibrahimovic in Fahrt kommt, wird er weder Rücksicht auf seine Gegenspieler noch auf seine Mitspieler nehmen. Und genau dann ist der Stürmer eine unberechenbare Größe in der Elf der Schweden. Er verfügt über sämtliche technische Fähigkeiten und kann auch aus dem Stand aus über 20 Metern ein Tor erzielen. Wenn Deutschland es allerdings schafft, dem exzentrischen und launischen Angreifer die Lust zu nehmen, dürfte ein Sieg kein Problem sein.

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