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Alex Meier feierte in Deutschland nie seinen Durchbruch, obwohl ihm großes Talent nachgesagt wurde. Nun scheint er endlich angekommen – und lässt Frankfurt jubeln.

Frankfurt. In der Saison 2012/2013 der Bundesliga hat Eintracht Frankfurt bereits 16 von 18 möglichen Punkten gesammelt. Nur der Meister Borussia Dortmund holte gegen die Hessen einen Zähler. Gegen den SC Freiburg war es abermals Alexander Meier, der seiner SGE den Sieg bescherte. Endlich zeigt er die individuelle Klasse, die ihm zu Beginn seiner Karriere nachgesagt wurde.

Meier startet durch und lässt Frankfurt feiern

Meier galt einst als das größte Talent des hessischen Klubs, nachdem er aus Hamburg in die Metropole geholt wurde. Von Verletzungen geplagt schaffte er nie den großen Durchbruch, blieb seinem Verein aber treu und leistete in der vergangenen Spielzeit einen großen Beitrag zum Wiederaufstieg.

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Mit seinen 25 Scorerpunkten landete er nur knapp auf Platz zwei in der Rangliste – hinter Olivier Occean, dem neuen Eintracht-Stürmer. In der 1. Bundesliga sind Meier nie mehr als 16 Scorerpunkte gelungen. Dieses Jahr hat er allerdings nach sechs Partien bereits sechs auf dem Konto und wirkt dabei torgefährlicher den je.

Meier springt für Inui ein

In den vergangenen Wochen war es meist Takashi Inui, der seine Eintracht zum Sieg oder dem Remis führte. Der Japaner war der Shootingstar des hessischen Klubs und in aller Munde. Gegen Freiburg war er zwar erneut sehr bemüht und arbeitete auch mit nach hinten, präsentierte sich allerdings nicht gewohnt spritzig und vergab eine klare Chance alleine vor dem gegnerischen Keeper Oliver Baumann. Der 24-Jährige wurde frühzeitig ausgewechselt.

   „Er hat sich im letzten Jahr enorm entwickelt, auch personell.“

Armin Veh über Alexander Meier

Doch dass die Eintracht noch mehr individuelle Klasse zu bieten hat, bewies Meier binnen fünf Minuten, als er mit einer akrobatischen Schusseinlage und per Kopf die Partie drehte. „Jetzt bin ich eingesprungen, aber das ist unwichtig. Wichtig ist, dass wir gewonnen haben“, erklärte Meier im Anschluss an die Partie. Vielleicht zeichnet gerade dieses Teamgefühl derzeit die Eintracht aus.

Meier will per Köpfchen gefährlicher werden

Defensiv war der 196 Zentimeter große Akteur schon immer eine Bank und gewann die wichtigen Kopfballduelle. Tore per Kopf hatten beim mittlerweile 29-Jährigen allerdings meist Seltenheitswert. „Ich bin immer noch kein guter Kopfballspieler, aber heute hat es gereicht. Man versucht immer, sich zu verbessern. Bei meiner Größe müssten da eigentlich noch mehr Kopfballtore kommen“, gab Meier an.

Dass es erst gegen Freiburg ein Arbeitssieg war, konnte er allerdings nicht bestätigen: „Wir mussten in den anderen Spielen auch hart arbeiten. Man hat gesehen, dass wir nie aufgesteckt haben. In der Bundesliga muss man gegen jeden Gegner 90 Minuten kämpfen.“

Lob von allen Seiten

Der Matchwinner heimste nach der Partie selbstverständlich Lob von allen Seiten ein. „Uns ist der Ausgleich durch eine gute Einzelleistung von Meier gelungen“, erklärte Inui gegenüber der Presse, während Trainer Armin Veh auf die Entwicklung des offensiven Mittelfeldspielers aufmerksam gemacht hat. „Er hat sich im letzten Jahr enorm entwickelt, auch personell.“

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