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Attention, Attention! Paris St. Germain hinkt den bisherigen Erwartungen hinterher

Nach vier Spielen in der Ligue Un beträgt der Rückstand von Paris St. Germain auf Tabellenführer Marseille schon sechs Punkte. Missstimmung unter dem Eiffelturm?

Paris. Ein Start nach Maß sieht anders aus: Sechs Punkte aus vier Spielen, in der Tabelle bereits sechs Zähler hiner Olympique Marseille. Für Paris St. Germain begann der Auftakt in die neue Ligue Un-Saison alles andere als berauschend. Und jetzt beginnt auch noch die Champions League. Wird in der französischen Hauptstadt zurecht Trübsal geblasen?

Holpriger Auftakt

Fakt ist auf jeden Fall, dass sich die Hauptstädter nur sehr schwermütig in die neue Spielzeit gefunden haben. Nach drei Spielen standen drei Unentschieden auf dem Konto - gegen vermeindlich kleine Gegner wie Ajaccio oder Lorient tat man sich ungemein schwer und auch das erste Heimspiel gegen Bordeaux konnte nicht gewonnen werden. Immerhin: Königstransfer Zlatan Ibrahimovic überzeugte gleich, traf gegen Lorient doppelt.

Deutliche Steigerung in Lille

Am letzten Spieltag war es dann auch jener Ibrahimovic, der PSG zum ersten Dreier schoss. Beim Gastspiel in Lille traf „Ibra“ enreut zweifach und packte den Gästen so einen 2:1-Erfolg ein. Nach einigen Startschwierigkeiten und vielen Unkonzentriertheiten sah das Spiel von Trainer Carlo Ancelotti in Lille schon deutlich besser aus. „Wir mussten hart arbeiten, das Team in dieser Form zusammen zu stellen. Der Sieg hat viele Probleme gelöst und uns das nötige Selbstvertrauen für die Zukunft gegeben“, so der Übrungsleiter nach der Partie.



Hält die Form an?

Durch den ersten Saisonsieg kletterte PSG auf den achten Tabellenplatz  - immerhin noch ungeschlagen! Diese Form gilt es nun, beizubehalten: Im Heimspiel gegen Toulouse soll der nächste Erfolg gefeiert werden. Und direkt danach folgen auch schon die Planungen für die Champions League - dort trifft man am 18. September auf die Ukrainer von Dynamo Kiew. Alles andere, als ein Zuckerschlecken! Es wird sich zeigen, ob die Ancelotti-Elf der Doppelbelastung stand halten kann.

Hoffen auf van der Wiel und Thiago Silva

Auch in Sachen Transfers hat PSG in letzter Sekunde nochmal zugeschlagen. Mit Gregory van der Wiel und Thiago Silva haben die Franzosen noch zwei Spieler für die Defensive in der Hinterhand, die auf ihren ersten Einsatz warten. Auch von Ezequiel Lavezzi, der vom SSC Neapel kam, erwarten sich Vorstand und Fans noch viel. In seinen bisherigen Einsätzen, konnte der argentinische Angreifer allerdings noch nicht einschlagen - anders als Ibrahimovic, der für alle bisher erzielten Liga-Tore verantwortlich ist.

Da geht noch viel!

Es sind die Automatismen, die noch nicht greifen. Das ist auch kein Wunder, vergleicht man die Mannschaft mit der Elf aus der vergangenen Saison. Viele neue Spieler, dazu ein Trainer, der auch erstmal noch sein System finden muss und gerade die erste längere Vorbereitung mit seinem Team hinter sich hat.

Jetzt zu sagen, PSG steckt in der Krise, wäre fatal - auch für die nächsten Gegner, die es mit dem Scheich-Klub zu tun haben. Die Ansätze in Lille haben in jedem Fall gezeigt, dass man mit dem Klub auch in Zukunft rechnen darf und dass sie auch das Potenzial dazu haben, auf internationalem Boden was zu reißen.

EURE MEINUNG: Was traut ihr PSG in dieser Spielzeit zu?
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