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Das Aus in der ersten DFB-Pokalrunde eröffnete die neue Saison der TSG 1899 Hoffenheim. Es folgten zwei Niederlagen in der Liga. Was ist nur los in Hoffenheim?

Sinsheim. Die TSG 1899 Hoffenheim hatte sich pünktlich zur neuen Bundesliga-Saison große Zielsetzungen vor Augen gehalten. In die Champions League, mindestens in den europäischen Wettbewerb, wollten die Hoffenheimer einziehen. Gerade einmal zwei Bundesliga-Spieltage sind absolviert und schon geraten die großen Worte der 1899-Spieler und -Verantwortlichen in die Kritik.

Drei Pflichtspiele - drei Niederlagen

Mit 1:2 unterlag die TSG am ersten Spieltag bei Borussia Mönchengladbach. Eine Woche später folgte eine 0:4-Heimklatsche gegen Aufsteiger Eintracht Frankfurt. Doch dieser Fehlstart ist noch schlimmer: Denn schon vor dem Bundesliga-Start erwischten die Hoffenheimer um Coach Markus Babbel einen heftigen Dämpfer, als sie sich in der ersten DFB-Pokalrunde mit 0:4 beim Berliner AK 07 geschlagen geben mussten.

Krisenstimmung statt Champions-League-Euphorie

Die logische Konsequenz: Krisenstimmung! Hoffenheim ist erstmals in seiner Bundesliga-Geschichte Tabellenvorletzter, doch es kommt noch dicker: Saisonübergreifend verloren die Kraichgauer sogar die vergangenen sechs Pflichtspiele. Längst wächst auch die Kritik an Coach Markus Babbel.

Der Ex-Trainer von Hertha BSC hat den schlechtesten Punkteschnitt aller Hoffenheimer Bundesliga-Trainer, mit 1,1 Punkten pro Partie. Auf diesen Schnitt kommt auch Ex-Trainer Marco Pezzaiuoli, der zwischen Januar 2011 und April 2011 auf der Bank der Kraichgauer saß. Mit Tim Wiese verpflichtete die TSG vor Saisonstart Deutschlands Nummer zwei, doch der Ex-Bremer musste in seinen drei Pflichtspielen für die TSG schon insgesamt zehn Gegentreffer hinnehmen.

„Bei uns geht keine Angst um“

Angst möchte man in Sinsheim aber noch nicht haben. Zu einem möglichen Trainerwechsel befragt, antwortete TSG-Präsident Peter Hofmann gegenüber der Bild: „Nach zweieinhalb Spielen darf das kein Thema sein. Normal zieht man nach acht oder zehn Spielen ein Resumee. Bei uns geht keine Angst um. Angst ist immer ein schlechter Berater. Und Angst lähmt die Arbeit.“ Das komplette Konzept soll demnach noch nicht in Frage gestellt werden. Tim Wiese von Werder Bremen, Matthieu Delpierre vom VfB Stuttgart, Joselu aus Real Madrids zweiter Mannschaft oder Eren Derdiyok von Bayer Leverkusen wurden zunächst als gute Neuzugänge angesehen. Allerdings konnten diese zum Saisonstart noch nicht überzeugen.

Hoffen auf die Auswärts-Statistik

Bereits am Sonntag können die Kraichgauer ihre Talfahrt stoppen und wieder für positivere Schlagzeilen sorgen. Am dritten Spieltag gastiert Hoffenheim beim SC Freiburg. Große Hoffnung macht ein Blick auf die Statistik: Drei der lediglich vier Siege unter Babbel gelangen Hoffenheim auswärts!

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