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Borussia Dortmund: Die erste Aufgabe gemeistert

Besonders souverän war die Vorstellung des Champions nicht, doch am Ende verbuchte der BVB drei Punkte in einem Unentschieden-Spiel. Und das sorgte natürlich für Zufriedenheit.

Dortmund. Der schwarz-gelbe Auftakt ist geglückt: Mit 2:1 (1:0) besiegte Borussia Dortmund zum Start der 50. Bundesliga-Saison Werder Bremen. Ein Start nach Maß für den Titelverteidiger, der gegen eine gute Bremer Mannschaft größere Schwierigkeiten hatte, weil in der Offensive viele Chancen liegen gelassen und hinten viele Möglichkeiten für die Gäste zugelassen wurden.

Der Kagawa-Nachfolger

„Bremen hat gut gespielt und gut dagegen gehalten“, verteilte BVB-Linksverteidiger Marcel Schmelzer hinterher im Gespräch mit den wartenden Journalisten ein Kompliment an den Gegner. Dabei ging es eigentlich wie in der vergangenen Saison los: Die Dortmunder erzielten ein frühes Tor und beeindruckten damit kurzzeitig die Bremer. In der vergangenen Spielzeit war es noch Shinji Kagawa, der das 1:0 gegen Werder in der Rückrunde machte, am Freitag war mit Marco Reus der Kagawa-Nachfolger zur Stelle.

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Keine Überraschung

„Er macht das, was wir von ihm erwartet hatten“, wollte Schmelzer seinen neuen Teamkollegen nicht übermäßig loben. Und auch Kapitän Sebastian Kehl zeigte sich wenig überrascht vom Reus-Auftritt: „Dafür haben wir Marco geholt“, stellte er hinterher sachlich fest. Dass es trotz eines starken Neuzugangs fast doch nicht zu einem Sieg gereicht hätte, lag am Ausgleich der Bremer in der Schlussphase durch Theodor Gebre Selassie.

Trotzreaktion

Das Dortmunder Publikum brauchte jedoch nur wenige Sekunden, um den Schock des 1:1 abzuschütteln. „Das ganze Stadion steht auf“, befahlen sich die BVB-Fans gegenseitig trotzig – und die Anfeuerung und Geräuschkulisse pushte die Mannschaft wieder nach vorne. Eine Hilfe ist dann natürlich auch noch, wenn man mit Mario Götze einen deutschen Nationalspieler in der Hinterhand hat, den man dann bringen kann, um das Duell zu entscheiden.

Das Maximum erreicht

Götze erzielte kurz nach seiner Einwechslung das entscheidende 2:1. „Super mitgenommen, super reingeschossen“, schwärmte Sebastian Kehl hinterher vom Treffer des Nationalspielers, der den aus schwarz-gelber Sicht gelungenen Abend perfekt machte. Später sahen die Borussen dann auch ein, dass es auch ganz anders hätte laufen können.  „Dass wir nicht bei hundert Prozent sind, war uns allen klar. Wir haben heute versucht, das Maximum herauszuholen. Und das Maximum waren nun einmal die drei Punkte.
„Die Bremer haben uns vor eine große Aufgabe gestellt – und die haben wir gut gemeistert“, sagte BVB-Torwart Roman Weidenfeller hinterher und musste ein wenig grinsen, als ihm das Wortspiel auffiel.

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