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Der Verteidiger möchte mit den Bayern auf Titeljagd gehen. Einer konnte schon gewonnen werden, doch dies soll nur der Startschuss sein. Ein anderer meldet sich hingegen zurück.

München. Am Montag trifft der FC Bayern München in der Erstrundenpartie des DFB-Pokals auf den SSV Jahn Regensburg. Eine Pflichtaufgabe für den Rekordmeister. Aber der neue Innenverteidiger Dante warnt vor dem Underdog, da der Brasilianer schon letzte Saison dort spielen musste. Dagegen könnte Rafinha zum Beginn der Bundesliga wieder im Kader stehen.

Pokal hat seine eigenen Regeln

Der Verteidiger weiß, wovon er spricht. Bereits in der vergangenen Saison musste der Verteidiger mit den Gladbachern in der ersten Runde des Pokals beim damaligen Drittligisten ran. Regensburg stieg diese Saison in die 2. Bundesliga auf und ist heiß auf das Bayern-Derby. „Es ist immer schwer auswärts im deutschen Pokal zu spielen, unabhängig, gegen wen man ran muss“, so Dante gegenüber Goal.com.

Er hat schon Bekanntschaft mit dem Aufsteiger gemacht. „Letztes Jahr, als ich noch bei Borussia Mönchengladbach war, spielte ich schon gegen die gleiche Mannschaft im deutschen Pokal und das Spiel war sehr schwierig.“

Besondere Bedingungen

Wenn man bei einem unterklassigen Team ran muss, sind es meistens die Bedingungen, welche das Salz in der Suppe sind. Gegenüber Goal.com erinnert sich der Innenverteidiger an die Vorsaison: „Ihr Platz ist sehr klein und die Fans sind sehr nahe am Spielfeld und es scheint, dass sie mit ihrem Team mitspielen. Dadurch glaube ich, dass wir ein sehr schwieriges Spiel haben werden, aber wir müssen unser Spiel von Anfang aufzwingen, wir können weit in diesem Wettbewerb kommen.“

Ziel ist wieder das Finale

Dabei hat der Neu-Bayer schon das „Mia san Mia“- Gefühle verinnerlicht. „Der DFB-Pokal ist eines unserer Ziele in dieser Saison. Wir haben gut angefangen letzte Woche gegen Dortmund und haben unsere ersten Titel, den Super-Cup, gewonnen. Aber für die Bayern, war dieser Titel nur der Anfang. Wir müssen für alle Titel kämpfen, in denen wir teilnehmen und in diesem Wettbewerb ist dies nicht anders. Die Erwartung ist, dass wir im Mai in Berlin sind“, so der 28-Jährige entschlossen.



Kurz vor der Rückkehr

Sein Landsmann Rafinha steht kurz vor dem Sprung in den Kader des Rekordmeisters. Seine Leidenszeit findet auch ein Ende. „Ich spielte eine gute Vorbereitung in Riva, aber leider landete ich auf meinem Knöchel und verletzte mich. Ich ging durch eine Ruhepause und habe dann angefangen, die physikalische Therapie zu machen. Jetzt fühle ich mich gut und bin bereit, meinen Teamkollegen zu Beginn der Bundesliga nächste Woche gegen Greuther Fürth, weg von zu Haus, zu helfen“, so der Rechtverteidiger gegenüber Goal.com.

Zurück im Mannschaftstraining

Für den früheren Schalker geht damit endlich eine Leidenszeit vorbei, die er so noch nie erlebt hat. „In meiner Karriere war diesen vier Wochen das Maximum, dass ich nicht gespielt. Mein Glück ist, dass es noch früh in der Vorbereitung geschehen ist und daher hatte ich genug Zeit, um ohne Hektik und in der richtigen Weise zu erholen.“

Nun füllt er sich im voll Besitz seiner Kräfte und hofft auf eine erfolgreiche Saison. „Ich fühle mich wirklich gut und bin bei fast 100%. Nächste Woche werde ich in der Lage sein, mit dem Team zu trainieren. Damit werde ich dem Trainer zur Verfügung stehen und kann der Mannschaft von Saisonbeginn an helfen. Das Team hat den Super Cup gewonnen und ich hoffe, dieses Ergebnis gibt uns die Moral, um richtig in die Bundesliga zu starten.“


EURE MEINUNG: Kann Regensburg wirklich ein Stolperstein für die Bayern werden?
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