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Deutschland blickt nach vorne nach „schwerem Spiel zu zehnt“

In der deutschen Nationalmannschaft herrschte nach der bitteren Niederlage gegen Argentinien keine negative Stimmung. Ganz im Gegenteil, der Blick geht nach vorne und nach oben.

Frankfurt. In nicht einmal mehr zwei Jahren beginnt die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien - zur Einstimmung testete die deutsche Nationalmannschaft gegen einen südamerikanischen Gegner. Weltfußballer Lionel Messi gastierte mit Argentinien in der Commerzbank-Arena. Beide Mannschaften präsentierten sich auf ihre Art in starker Manier. Beim 1:3 war für die DFB-Elf etwas Pech dabei, das sahen auch die Spieler so. Goal.com war mit dabei!

Bender: „Da kam alles zusammen“

Im Mittelpunkt der Analysen nach dem Spiel stand der Elfmeter und der Platzverweis für Torwart Ron-Robert Zieler. Diese Situation wurde als entscheidendes Kriterium für die Niederlage herangezogen, auch weil sich die Mannschaft sogar nach diesem Ereignis gut hielt und mitspielte. „Wir haben ganz ordentlich angefangen, aber in der ersten Halbzeit kam dann natürlich alles zusammen. So wird es gegen Argentinien natürlich schwer, denn man hat gesehen, dass sie gut den Ball laufen lassen“, bewertete Lars Bender die Situation.

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Als kleiner Pechvogel stand Ron-Robert Zieler da. Der Keeper kassierte die erste rote Karte seiner Karriere, eine bittere Premiere: „Ich hätte natürlich gerne durchgespielt, das ist sehr ärgerlich. Ich komme den Tick zu spät. Das war ein klarer Elfmeter und den Regeln nach gibt es auch die rote Karte. Ich habe mich natürlich unheimlich geärgert. Das ist meine erste rote Karte.“

Badstuber: „Nicht zu viel reininterpretieren“

Überbewerten sollte man das Ergebnis aber laut Bayern-Verteidiger Badstuber keinesfalls: „Man muss wieder reinfinden. Es kam vieles zusammen, es war kein schönes Spiel. Solche Spiele gibt es, jetzt muss man cool bleiben und nicht zu viel reininterpretieren.“ Entscheidend dürfte bei dieser Bewertung das „Wie“ der Niederlage gewesen sein. Badstuber verwies auch auf die Temperaturen und das Spiel in Unterzahl.

Reus begeistert vom „Spiel mit Mesut und Miro“

Gegen Argentinien stand Marco Reus in der Startelf und war einer der wenigen Akteure, die durchspielen durften. So konnte er weiter Erfahrung mit einigen Teamkameraden sammeln. Zwei blieben ihm auch in diesem Spiel besonders in Erinnerung: „Wenn man mit Mesut und Miro spielt, macht das natürlich bei so einer Qualität enorm viel Spaß.“

  Jetzt muss man cool bleiben und sollte da nicht zu viel reininterpretieren.“

Holger Badstuber nach der 1:3-Niederlage gegen Argentinien


In den kommenden Monaten wolle der BVB-Spieler weiter auf sich aufmerksam machen und sich für die Startelf empfehlen. „Die Saison hat noch nicht angefangen, wir sind alle noch nicht bei hundert Prozent. Ich versuche, den Trainer weiter von mir zu überzeugen, auch in der Bundesliga. Ich fühle mich auf allen Positionen im Offensiv-Bereich sehr wohl“, erklärte der 23-Jährige.

Messi, der „Beste der Welt“

Ilkay Gündogan äußerte sich auch zu seinem Gegenspieler Messi. Dem Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund fiel bei allem Lob aber auch auf, dass man den dreifachen Weltfußballer lange gut in Schach gehalten hat: „Er ist natürlich der beste Spieler der Welt. Wir haben uns defensiv ganz gut angestellt und zu zehnt gut verteidigt. Wir haben ihn gut aus dem Spiel genommen. Natürlich hatte er trotzdem seine Szene, das kann man schlecht ändern“, sagte Gündogan.



Andre Schürrle überzeugte nach seiner Einwechslung vollends. Der von Chelsea umworbene Leverkusener zeigte gute Steilpässe und prüfte den gegnerischen Keeper mit einem gefährlich Abschluss. Für Messi hatte er nur wenige, aber dafür umso lobendere Worte übrig: „Zu Lionel Messi braucht man nicht viel sagen. Er liefert die Antworten auf dem Platz und ist zu Recht der beste Spieler auf der Welt.“ Der hat als Kapitän seine Mannschaft zum Sieg gegen Deutschland geführt - trotz eines verschossenen Elfmeters.

Aufgezeichnet von Rafael Corradino

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