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Die neue Saison steht in den Startlöchern und für die Fans der Bundesliga gibt es mit dem Supercup gleich einen ersten Leckerbissen - am Sonntag trifft der FC Bayern auf den BVB.

München. Ein Jahr zum Vergessen liegt hinter dem deutschen Rekordmeister FC Bayern München. Neben der Niederlage im Champions-League-Finale und im DFB-Pokalendspiel musste sich der FC Bayern auch in der Meisterschaft geschlagen geben. Der große Gewinner hieß wieder einmal Borussia Dortmund. Nun steht die neue Saison in den Startlöchern und kurz vor dem Anpfiff der Spielzeit 2012/13 kommt es gleich zum Duell zwischen den beiden Kontrahenten.

BORUSSIA DORTMUND
DOUBLE-SIEGER
DIE SAISON-VORBEREITUNG
Ergebnis
SV Meppen - BVB
 1:2
FC Brügge -  BVB
3:1
Rot-Weiß Erfurt - BVB
0:4
1. FC Nürnberg - BVB
4:2
FC St. Gallen - BVB
 1:2
Legia Warschau - BVB
0:1
Preußen Münster - BVB 2:4
BVB - Hamburger SV
1:0
BVB - Werder Bremen
 3:3
FC Bayern - BVB (12.8.)
 

Der deutsche Supercup, das Duell zwischen Meister und Pokalsieger, wird am Sonntag ausgetragen. Da sich die Borussia in beiden Wettbewerben die Krone aufsetzte, spielt der BVB gegen den Vize-Meister, den FC Bayern München. Goal.com sprach vor dem ersten großen Kräftemessen der neuen Saison mit je einem BVB- und einem FCB-Fan über die aktuelle Lage bei beiden Klubs. Wie ist der Stand der Vorbereitung, welche Erwartungen gilt es zu erfüllen und wie sieht es personell bei beiden Vereinen aus?

Frage: „Wie läuft die Vorbereitung? Was klappt schon gut, wo ist noch Luft nach oben?“

Stefan Vogel (BVB-Fan): „Legt man den Maßstab LigaTotal-Cup an, dann fehlt uns hinten noch die Abstimmung. Was mich ein bisschen verwundert, ist doch dort personell außer Ergänzungen nicht viel passiert. Die bisherigen Spiele lassen mich auch nicht groß an spielerische und/oder taktische Änderungen in der Defensive glauben. Ich finde das Konzept 'Wir sind schwer zu schlagen und schießen dann (oder gerade wegen der Spielanlage?) auch noch Tore' ja in seinem erst einmal defensiven Ansatz, oder besser dem Fokus auf schnelle Ballwiedereroberung und wenn es sein muss Pressing über das ganze Spielfeld, überzeugend.
 
Ansonsten glaube ich an Schieber als unsere 1b im Sturm. Für mich hat dieser Junge vom Dorf (und dies in keiner Weise despektierlich gemeint) mehr Potential als Barrios hatte. Aus Gesprächen mit Leuten, die noch gegen ihn aufm Dorf gespielt haben, nehme ich die Überzeugung mit, dass wir mit ihm einen Typen mit richtig Potential und Biss geholt haben.
 
Ansonsten erwarte ich keine großen Änderungen an der Spielidee. Warum auch? Und ja, mich würde ein erneutes Vorrundenaus in der CL höllisch nerven, mache daran aber nicht den Erfolg des Vereins fest.“

Andreas Althoff (FCB-Fan): „Um ehrlich zu sein kann ich mir davon nicht so recht ein Bild machen. Die Vorbereitungsspiele gegen fußballerische Instanzen wie den FC Ismaning, die Trentino-Auswahl,  Beijing Guoan oder, nicht zu vergessen, die Paulaner-Traumelf konnte man größtenteils beim hauseigenen Pay-TV-Sender fcb.tv sehen oder in windigen Streams im Internet. Und wenn man sie gesehen hat, hat man sie wahrscheinlich inzwischen auch schon wieder vergessen. Selbst der Liga-Total-Cup dürfte noch keinen ungefähren Ist-Zustand aufgezeigt haben. Insofern darf man gespannt sein, wie die Bayern in die Saison finden. Ob der Supercup schon ein Gradmesser ist, wage ich zu bezweifeln.“



BVB-Fan Stefan Vogel ist sich nach der Vorbereitung seiner Borussia sicher, dass es auf dem Transfermarkt keinen Handlungsbedarf gibt. Von dem „körperlichen Zustand von Götze“ ist er hingegen enttäuscht, „das sieht nicht nach 100 Prozent Leistungssport aus. Die Rückrunde und EM 2012 ohne jegliche Spielpraxis muss erst einmal aufgeholt werden.“

Handlungsbedarf auf dem Transfermarkt? - Bei dieser Frage ist sich Bayern-Fan Andreas Althoff in seiner Antwort ganz sicher: „Einen starken Mann für das zentrale Mittelfeld wird dringend benötigt. Anatoliy Tymoshchuk konnte beim FC Bayern nie ganz zeigen, was man aufgrund seiner Erfahrung und seinen starken Leistungen unter anderem bei Zenit St. Petersburg von ihm erwarten konnte. Luiz Gustavo scheint mir ziemlich launisch zu sein. Mal großartig, mal schlampig. Gespannt bin ich auf Emre Can, kann über ihn aber noch nichts sagen. Ob plötzlich Javi Martinez und Lars Bender wirklich alternativlos sind, wie sie oft dargestellt werden?“

Althoff weiter: „Hand auf's Herz, wer kannte denn Javi Martinez schon vor einem Jahr? Und plötzlich soll der Mann der gesuchte Mr. Oneandonly sein!? Ich weiß ja nicht. Schade, dass Joao Moutinho nicht durch die Gerüchteküche geistert. Oder Axel Witsel, Marouane Fellaini oder Yann M’Vila. Es gäbe gewiss ein paar Spieler, die den FC Bayern bedeutend verstärken würden. Warum man ständig diese Wir-wollen-den-oder-keinen-Schiene fährt ist mir unbegreiflich. Entweder man will sich effektiv verstärken oder man lässt es bleiben. Aber sich immer nur in einen oder jetzt mal zwei Spieler zu verlieben halte ich für fahrlässig. Man verschließt sich dem Markt, man positioniert sich nicht wirklich geschickt, wenn der bisherige Verein des Wunschspielers Verkaufsbereitschaft signalisiert. 30 Millionen zahlt man in Deutschland nicht mal eben im Vorbeigehen für einen Spieler. Bei solchen Summen muss man unweigerlichen Handlungsbedarf sehen, oder es handelt sich um einen Hoeneß’schen Prestigetransfer. Letzteres wäre Martinez aber nicht und deswegen sollte man sich überlegen, ob man nicht für weniger Geld ähnliche Qualität bekommen kann oder vielleicht sogar für das gleiche Geld mehr. Ich hatte gehofft, „Der oder keiner“ wäre mit Matthias Sammer Geschichte. Aber noch ist das Transferfenster nicht geschlossen, das muss man natürlich beachten, bevor man vorschnell urteilt.“

BVB VS. FCB - BEIDE FANS IM BLICKPUNKT

Stefan Vogel

Ich bin Stefan, 39 Jahre alt, schwarz-gelb seit 1982. Vermittelt über den Vater, der aus Dortmund kommt. Nie in Dortmund gelebt, musste ich mich an Hertha BSC und neuerdings dem FC Bayern München abarbeiten.

Nach einer zwar natürlichen, aber nie überschwänglichen Zuneigung seit 1982 kam es zur Gefühlsexplosion beim großen Pokalfinale 1989. Zwei Worte: Norbert Dickel. Und ich als 16-Jähriger neben meinem Vater im Olympiastadion.

Vereinsmitglied bin ich seit 1997. Fanclubmitglied seit 2010 (Münchener Borussen) mit den Spielen gegen den FCB der letzten beiden Saisons als absolutem Highlight. Ansonsten schaffe ich es aus Zeitmangel nur selten nach Dortmund, aber regelmäßig zu den Auswärtsspielen im Süden.
Andreas Althoff

Ich heiße Andreas Althoff, bin 28 Jahre alt und schreibe in meinem Blog Baziblogger.de über den Verein meines Herzens. Das ist Bayern München seit frühester Kindheit und auch ausnahmslos, weil meine Mutter, geborene Münchnerin, mir das wahrscheinlich in die Wiege gelegt hat. Mein Vater, Ostwestfale, mit Arminia Bielefeld sympathisierend, hat sich hier scheinbar nicht durchgesetzt. Ein Kind des Stadions bin ich nicht, schaue Fußball am liebsten alleine oder mit meinem Bruder. Während ich das mache, und sonst auch in gewisser Regelmäßigkeit, bin ich bei Twitter aktiv und unter @baziblogger zu finden.

Ich bin derzeit neben meinem Job in der IT-Branche mit einem Fernstudium beschäftigt und möchte eines Tages mal ungefähr das machen, was auch die Autoren bei Goal.com tun. Zumindest soll das eine Option sein, Journalismus ein ja sehr umfangreiches Gebiet.

Verletzungssorgen bei den Bayern, ein großes Problem?

Auf dem Transfermarkt hat sich der Rekordmeister bisher noch vorsichtig zurückgehalten. Auch die neuerlichen Verletzungssorgen versetzen den FC Bayern nicht in Panik. „Es ist schon etwas ungewohnt, wie viele Spieler aus der ersten Elf oder der unmittelbaren Nähe dazu im Moment verletzt oder angeschlagen sind. Glücklicherweise können die drei verletzten Außenverteidiger, die sich ohnehin eine Seite teilen, weil Philipp Lahm auf der anderen spielt, nominell durch Jerome Boateng ersetzt werden, ohne dass einem das Kopfzerbrechen bereiten müsste“, analysiert Andreas Althoff die Verletzungssituation der Bayern.

„Fraglich ist jedoch, ob Boateng wirklich zum Zug kommt, denn dann müsste Lahm nach links rücken und der wird im Sinne der Kontinuität auch nicht bei jedem Ausfall ständig die Seite wechseln wollen. Abwarten muss man auch, wie lange Mario Gomez ausfällt, hier wurde mit Mario Mandzukic allerdings treffsichere Verstärkung verpflichtet und Claudio Pizarro ist auch wieder da. Bastian Schweinsteiger und Franck Ribéry scheinen ebenfalls angeschlagen zu sein. Da fehlt insgesamt schon ein gutes Stück Stammelf, aber für diese Fälle wollte man sich in der Breite ja gezielt verstärken. Lediglich der Mittelfeld-Transfer lässt auf sich warten. Nun war zu lesen, dass man wohl aktuell am ehesten Bedarf für die Außenverteidigung sieht. Ein Gedanke, welchen ich nicht nur nicht teilen kann, sondern geradezu abwegig finde. Wenn die Verletzten wieder fit sind, was gewiss nicht erst in der Rückrunde sein wird, braucht es hier nicht einen sechsten Mann. Wo sollen die denn alle hin, wenn es später vermutlich mit Philipp Lahm und David Alaba in gewohnter Form weitergeht?“, fragt sich Althoff.

„Santana wird viel Einsatzzeiten bekommen“

Verletzungssorgen kennt man bei Borussia Dortmund im Moment eher weniger, auch wenn am Freitag bekannt wurde, dass Mittelfeldspieler Sven Bender für vier Wochen ausfallen wird. Beim BVB herrscht eher ein gesunder Konkurrenzkampf. „100%ig gesetzt sind für mich nur Weidenfeller, Reus, Gündogan, Pisczek und Hummels sowie Schmelzer mit Abstrichen“, erklärt Dortmund-Fan Stefan Vogel. „Ich kann mir vorstellen, dass Santana zu deutlich mehr Spielzeit kommt, als letzte Saison und ich würde ihm diese auch wirklich gönnen. Obwohl Subotic bei mir allein wegen seiner Fannähe immer einen Stein im Brett hat. Neben Gündogan wird anlassbezogen gespielt, also Kehl oder Bender, wobei letzterer häufiger spielen wird. Was nichts am überragenden Status von Kehl innerhalb der Mannschaft ändern wird, um den auch Verein und Trainer wissen“, so Vogel weiter.

„Götze? Für mich das bislang noch ungeklärte Mannschaftspuzzle“
 
„Auf der Außenbahn? - Ganz spannend. Kevin würde ich eine ganz schwierige Saison vorhersagen. Perisic ist angekommen und Reus kann dort ebenfalls mühelos spielen. Momentan sieht es allerdings eher so aus, dass Reus zentral spielt. Was zu einem großen Problem führt: Was machen mit Götze? Für mich das bislang noch ungeklärte Mannschaftspuzzle. Denn eigentlich kannst du Kuba nicht draußen lassen, wenn er, was die Trainingsleistungen und die Auftritte in Testspielen erahnen lassen, an seine Rückrunde anknüpft. Am dichtesten dran von den Neuen ist, nach meiner Einschätzung, Leitner. Dann Bittencourt, der sich aber noch wundern wird, was die erste Bundesliga so alles bedeutet; aber ein Riesentalent, dem ich alle Zeit der Welt gebe. Armini und Kirch sind weit weg. Sollte Pisczek allerdings ausfallen könnte es interessant sein, ob sich Kirch gegen Owomoyela durchsetzt.“

Matthias Sammer hat das Zepter übernommen: Welche Auswirkungen im Tagesgeschäft könnte seine Verpflichtung bereits in dieser Saison haben? Was versprichst Du Dir von ihm?

„Ich verspreche mir von Sammers Verpflichtung, dass er im Verein als der starke Mann arbeiten darf und als der starke Mann wahrgenommen und akzeptiert wird, als den man ihn verpflichtet hat. Ich hoffe, dass eine zu Hoeneß und Rummenigge konträre Sammer-Meinung vielleicht mal zu einem Umdenken führt, und dass er frischen Wind in die Führungsriege bringt, die häufig etwas altmodisch – was gewiss nicht immer verkehrt sein muss – wirkt. Und ich traue ihm eine merkliche Qualitätssteigerung im Bereich des Scoutings zu. Insgesamt hoffe ich durch Sammer auf weniger Münchner Daily Soap in den Medien, sondern ein konzentrierteres Vorgehen der Presse gegenüber. Nach den letzten beiden Jahren sollte der Verein allein auf dem Platz sprechen. Die gegenwärtige Generation lässt sich durch altertümliche Provokationen ohnehin nicht mehr beeindrucken oder einschüchtern. Da herrscht ein ganz anderes Selbstverständnis als in den Neunzigern. Sammer dürfte das wissen, während die anderen Granden manchmal den Eindruck erwecken, hier und da den Neunzigern nachzutrauern.“

Wie bewertest Du die Diskussionen um Mario Gomez?

„Ein reines Hoeneß-Thema. Weil er Schweinsteiger durch diese Spitzen zu einem besseren Fußballer formen konnte, glaubt er vielleicht, das ließe sich beliebig auf jeden Spieler anwenden. Ich bin mir nicht sicher, ob die Diskussion für Gomez nicht eher eine gehörige Belastung ist. Allerdings gefällt mir Gomez‘ Abwehrverhalten à la „Ich bin Mario Gomez, weiß was ich kann und muss mich nicht verändern“ auch nicht. Dennoch ist es eine Unart, einem Spieler mit 40 Saisontoren öffentlich die Hosen auszuziehen. Das ist genau die eben angesprochene, unnötige Gossip-Belieferung für den Sportboulevard. Dennoch bleibt Gomez ein Phänomen: Manchmal zeigt er Aktionen, bei denen man ins Staunen kommt und nicht weiß, wie menschliches Gebein das bewerkstelligen kann, manchmal kann er einfachste Bälle nicht verarbeiten und sieht ganz, ganz unbedarft aus. Gomez ist manchmal der „schlechteste Weltklassestürmer unserer Zeit“.“

Wie ist Deine Reaktion auf Klopps Interview in dieser Woche, in dem er den Hype um seine Person kritisiert?

„Von mir wird man kein einziges schlechtes Wort zu „Kloppo“ hören. Niemals. Aber ich kann ansatzweise verstehen, warum Außenstehende und Nicht-Fans manchmal genervt sind. Das liegt sicher zum einen daran, dass wir Fans von Schwarz-Gelb eine ganze Ecke näher dran sind und ich ihn für absolut authentisch halte. Wer ein Stück weiter weg ist, mag seine nicht nur am Spielfeldrand explosive sondern auch sonst extrovertierte Art für Selbstdarstellung halten. Sie ist aber nur Engagement und der unbedingte Wille, etwas reißen zu wollen. Dass „Kloppo“ auch bescheuerte Werbeverträge abgreift? Geschenkt. Und ja manche Geschichten haben einen Bart oder lassen sich einen stehen und manche sind intelligent und witzig.
 
„Kloppo“ ist für mich ein Trainer, der seine Befriedigung daraus zieht, wie seine Mannschaft spielt und dominiert und wie sich Spieler entwickeln, deren Potential offensichtlich (Götze) und wie sich insbesondere solche Spieler entwickeln, deren Potenzial unterschätzt wurde (Pisczek, Subotic). Hey und es war ein kicker-Titel. Gab es da mal nicht einen, der meinte, er sähe die Leute lieber auf dem Cover vom kicker als auf dem Cover der Bravo?“

Empfindet man als gelb-schwarzer Anhänger bisweilen alles auch mal ein wenig als „zu harmonisch“?
 
„Himmelhilf, nein! Dafür habe ich insbesondere 2005 zu sehr gelitten, als das Ende drohte. Harmonie ist toll, toll, toll. Und damit meine ich, dass sich alle Entscheidungsträger nicht die Beine weggrätschen, sondern die Arbeit der Kollegen schätzen und diese machen lassen. Was hat der Susi Zorc für eine unfassbar gute Arbeit auf dem Transfermarkt geleistet. Und Aki, Aki hat uns den Arsch gerettet. Dafür darf er alles, auch sich beim Pokalfinale aufm Rasen wie der Kaiser fühlen und gerieren. Aki würde ich auch mein Erspartes anvertrauen.“

 Eine erste Standortbestimmung wird nun der Supercup am Sonntag. „Der Supercup? Er wäre natürlich der erste Titel der Saison, wenn wir ihn gewinnen, ansonsten ein völlig belangloses Vorbereitungsspiel, das uns einen Haufen Kohle einbringt. In der Wertigkeit etwa zwei Altherrenspiele über dem LigaTotal-Cup“, so das harte Urteil von Dortmunds Stefan Vogel. Die Gewichtung des möglichen Erfolgs? - „Kaum zu stemmen, wenn wir ihn gewinnen, ansonsten eine hässliche Schüssel ohne Bedeutung. Die Bayern sind natürlich schon ein geiler Gegner, lange nicht so emotional wie gegen Schalke, aber eine sportliche Rivalität, die fantastisch ist. Erstmals seit Jahrzenten tritt hier mit dem BVB ein Gegner auf den Plan, der dem FCB konzeptionell und dauerhaft gewachsen ist; fußballerisch, als Marke und absehbar vielleicht auch wirtschaftlich.“

„50:50“, bewertet Bayern-Fans Andreas Althoff die Chancen im Supercup, „wobei ich Vorteile beim Meister sehe, der wahrscheinlich aus dem Vollen schöpfen kann, wenn Mario Götze im wahrsten Sinne wieder den Durchblick hat.“ Und eine erneute Niederlage gegen die Borussia, was dann? - „Ich will gar nicht daran denken. Obwohl es normalerweise total egal sein müsste, wer diesen Cup gewinnt, hätte eine weitere, die sechste Niederlage am Stück gegen den BVB wohl eine nicht zu unterschätzende Auswirkung auf Verein und Spieler. Es geht um Prestige und davon verliert Bayern dann immer mehr an den BVB. Dennoch ist auch klar: Lieber im Supercup gegen Dortmund verlieren, als in der Bundesliga.“

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