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Zeman ist zurück und will die Roma endlich in neue Sphären führen. Goal.com präsentiert euch den Mann, der die Hauptstädter attackieren lassen wird – im wahrsten Sinne des Wortes.

Rom. Bereits unter Luis Enrique wollte der AS Rom in der Serie A eine neue Ära einläuten. Es gelang in Ansätzen, doch die Akteure der Hauptstädter litten unter einer miserablen Kondition und verpassten sogar die Qualifikation zur Europa League. Unter Zdenek Zeman soll nun fast alles anders werden.

Nach 13 Jahren zurück bei der Roma

Zeman ist zurück als Coach der Roma. Der Tscheche trainierte die Hauptstädter bereits von 1997 bis 1999 und darf nun erneut von den Tifosi begrüßt werden. Grund dafür dürfte seine hervorragende Saison mit Pescara sein, die der 65-Jährige mit dem Aufstieg krönte.

Mit Karacho in die Serie A: Zeman und Pescara

In der Serie B kam seine Philosophie vollends zur Geltung. Pescara stieg als Tabellenerster direkt auf. In der Saison hat der Klub zwar mit Abstand die meisten Tore aller Klubs im oberen Tabellendrittel kassiert, aber auch mit Abstand am meisten erzielt. 90:55 hieß das Torverhältnis am Ende. Lorenzo Insigne und Ciro Immobile stachen als Topscorer heraus, während Marco Verratti als „neuer Andrea Pirlo“ geadelt wurde. Der 19-Jährige wird in der kommenden Spielzeit für Paris Saint-Germain spielen.

Zeman und die unnachahmliche Philosophie

Zeman beschrieb seine Philosophie einst wie folgt: „Wann immer wir einen Angriff starten, müssen die drei Stürmer schnellstmöglich im gegnerischen Strafraum stehen, während zwei Mittelfeldspieler mit angreifen. So wird der Gegner hinten festgenagelt. Wenn der Ball nun in den Strafraum gespielt wird, sind wir in Überzahl. So ist das Toreschießen einfacher. Fußball ist keine Wissenschaft, sondern simple Mathematik.“

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So simpel kann die schönste Sportart der Welt sein. Doch dahinter steckt viel Arbeit. Zemans Akteure trainieren härter als ihre Gegner und sind deshalb schneller und ausdauernder. Eine Eigenschaft, die den „Giallorossi“ in der vergangenen Saison vollkommen abgegangen ist.

Die Römer wollen Punkte sehen

Doch die Tifosi der Roma wollen ihre Mannschaft ganz oben mitspielen sehen. Mitte der Neunziger Jahre galt Zeman als ein Coach, der zwar schönen Fußball spielen ließ und das Entertainment in den Vordergrund stellte, doch es fehlten die nötigen Ergebnisse. Mit Pescara hat er diese nun vorerst nachgereicht.

„Jose Mourinho und Fabio Capello werden wegen ihrer großartigen Ergebnisse geadelt, doch die erreichen sie dank ihrer Spieler, nicht dank ihrer Arbeit. Meine verstorbenen Großväter könnten diese Klubs trainieren und würden Titel holen“, sagte Zeman einst, seine Strategie verteidigend. Zumindest von solch erheiternden Kommentaren werden wir in Zukunft mehr bekommen.

EURE MEINUNG: Wird Zeman die Roma zurück an die Spitze führen?

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