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Bayern in Köln: Generalprobe für Chelsea

Den Abstieg des FC besiegelten abgeklärte, aber nicht fehlerfreie Bayern letztlich souverän, das Team könnte so auch im „Finale dahoam“ auflaufen. Nach Abpfiff gab's Lob von Robben für die Neuen.

Köln. So hatte man sich das vorgestellt: Den 1. FC Köln deutlich besiegen und dabei den Kräften eine Chance geben, die die gesperrten Spieler im Finale der Champions League ersetzen sollen: Bei FC Bayern München begannen Contento für Alaba sowie Tymoshchuk für Badstuber, Kroos neben Schweinsteiger, Müller auf der Zehn. Torschütze Arjen Robben verteilte gegenüber Goal.com Lob an die Nachrücker: „Es war gut für die anderen Spieler, die wir noch brauchen in Champions-League-Endspiel, dass sie auch Spielrhythmus bekommen, und die haben das gut gemacht, das war wichtig.“

„Wollten seriöses Spiel machen“

Das Spiel selbst war schnell abgehakt, denn zu deutlich war die Überlegenheit von den teilweise schlampig agierenden Bayern nach der Führung: „Wir wollten ein gutes, ein seriöses Spiel machen, denn wir wollen im Rhythmus bleiben -  jetzt haben wir die zwei wichtigsten Spiele. Aber es ist immer schwierig, wenn man in Führung geht, nach dem 2:0 fehlte dann die Konzentration etwas, aber das gehört dazu.“

„Müssen uns verbessern“

Philipp Lahm schlug im Gespräch mit Goal.com in dieselbe Kerbe: „Wir wollten uns anständig aus der Bundesliga verabschieden, und das ist uns gelungen. Aber man muss auch deutlich sagen, dass wir heute über 90 Minuten viele Fehler gemacht haben, viele leichte Fehler, das hat sicher mit der Konzentration zu tun. Dass wir das Spiel trotzdem gewonnen haben, spricht für unsere Klasse, aber wir müssen uns für die letzten zwei Spiele sicher verbessern.“

Gomez gratuliert Huntelaar

Mario Gomez, der seine Kanone am heutigen letzten Spieltag an Klaas-Jan Huntelaar abgeben musste, war ein fairer Zweiter: „Ich habe vor dem Spiel schon gesagt, dass das nicht das Wichtigste ist. Ich kann nur sagen: Er hat eine grandiose Saison gespielt, hat nun 29 Tore – Glückwunsch von meiner Seite. Ich glaube, ich hätte heute noch drei Stunden spielen können und hätte nicht getroffen – er hat die Kanone verdient, schön für ihn.“

Zu den Vorfällen der Kölner Hooligans, die ein verfrühtes Spielende provoziert hatten, hatte Gomez bereits vorher deutliche Worte gefunden, doch innerlich hatten die Bayern bereits abgeschaltet: Die Konzentration auf die letzten beiden großen Spiele der Saison war bereits in vollem Gang.

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