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Die Zahl der österreichischen Legionäre in Deutschlands Bundesliga steigt kontinuierlich. Deutsche Vereine erkennen immer öfter das Potenzial junger österreichischer Talente.

Österreich.Das der österreichische Fußball durchaus Potenzial besitzt wird einem klar, wenn man sich die Namen der Legionäre ansieht. Es handelt sich dabei keineswegs nur um Ersatz- oder Ergänzungsspieler. Der Schalker Assist- König Fuchs, Stuttgarts Toptorjäger Harnik, die beiden Mainzer Mittelfeldspieler Ivanschitz und Baumgartlinger, Hannovers Pogatetz, die drei Bremer Junuzovic, Prödl und Arnautovic, um nur einige zu nennen, welche durchaus auch als Schlüsselspieler zu bezeichnen sind.

Positiv für alle Beteiligten

Dieses Nehmen und Geben ist für alle Seiten positiv. Österreichische Vereine können ihre finanzielle Position stärken, deutsche Vereine profitieren von den, im internationalen Vergleich niedrigen Ablösesummen und die österreichischen Nationalspieler haben die Möglichkeit sich in einer der besten Ligen Europas zu entwickeln.

Die neue Generation

Da diese Entwicklung aller Voraussicht nach keineswegs aufhören, sondern sich eher intensivieren wird, sollte man durchaus damit rechnen im Sommer wieder einige Talente „Made in Austria“ in Deutschland wiederzufinden. Die drei Topkandidaten auf einen Transfer zu einem deutschen Verein sind folgende:

Florian Kainz: Der erste 19-Jährige spielt beim Meister SK Sturm Graz. Er ist Stammspieler bei den „Blackies“ und war dies auch bereits in der vergangenen Meistersaison. Außerdem kann er bereits fünf Spiele und zwei Tore in der Europa League aufweisen. Der Marktwert des variablen Mittelfeldspielers mit Offensivpotenzial beläuft sich laut Transfermarkt.de auf 550.000 Euro. Für deutsche Bundesligisten durchaus eine Verstärkung, mit viel Potenzial und wenig finanziellem Risiko.

Martin Hinteregger: Auch das zweite Talent ist erst 19 Jahre jung und 1.25 Millionen wert. Vor zwei Saisonen, verteidigte der auf allen Verteidiger Positionen einsetzbare, gegen Juventus souverän und sein Stern ging auf. Diese Saison startete er als Stammspieler wurde zum jüngsten Kapitän der Vereinsgeschichte, des FC Red Bull Salzburg. Dies gelang ihm trotz der Legionäre beim österreichischen Branchenprimus, welcher in jede Saison als Topfavorit in die Meisterschaft startet. In letzter Zeit kam es zu Differenzen mit seinem Trainer, doch trotzdem wäre er jedem Verein als preiswerte Zukunftsinvestition zu empfehlen.

Jakub Jantscher: Auch Jantscher ist Spieler von Red Bull Salzburg, allerdings schon 23 Jahre alt. Für ihn wäre ein Schritt nach Deutschland der logische nächste Schritt in seiner Karriere. Der Flügelspieler mit einem starken Zug zum Tor ist Nationalspieler und wurde bereits zweimal Meister und besitzt laut transfermarkt.de einen Marktwert von 1.75 Millionen Euro. Er ist der teuerste unter den drei Talenten, doch Jantscher würde in ausnahmslos jedem Verein eine Chance besitzen sich durchzusetzen.

Eure Meinung: Welche anderen österreichischen Spieler hätten ebenso das Potenzial in Deutschland zu spielen?

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