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Der Däne ist im VfB-Mittelfeld eigentlich für die Kontrolle und Organisation. In Dortmund lief in der Schlussphase alles wild durcheinander – und Kvist fand es einfach nur toll.

Dortmund. William Kvist war noch richtig aufgeregt. „Ein geiles Spiel. Es hat einfach Spaß gemacht, Fußball zu spielen“, sagte der Mittelfeldspieler des VfB Stuttgart nach dem turbulenten 4:4 bei Borussia Dortmund mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht. Der dänische Mittelfeldspieler lachte und war bestens aufgelegt – dabei war es „nur“ ein Unentschieden, das die Schwaben am Freitag vom Deutschen Meister mitnehmen konnten. „Es ist wie ein Sieg. Es war ein großer Spaß für die Zuschauer und für uns“, meinte er nach dem Schlusspfiff exklusiv gegenüber Goal.com.

Emotionale Achterbahnfahrt

Mit sechs Toren in den letzten 20 Minuten rissen beide Teams die Zuschauer von den Sitzen und stürzten sie in eine emotionale Achterbahnfahrt. Selbst die beiden Trainer wollten sich nach dem Abpfiff nicht mit den vielen Abwehrfehlern beschäftigen, sondern freuten sich über das außergewöhnliche Duell. Da blieb auch William Kvist nichts Anderes übrig, obwohl er im defensiven Mittelfeld stark gefordert wurde.

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Zu laut im Stadion

„Wir haben so viele Leute in der Mannschaft, die gerne nach vorne arbeiten wollen, aber wir müssen auch darauf achten, dass wir nicht die ganze Energie in das Spiel nach vorne stecken. Das ist auch meine Aufgabe als Sechser“, sagte Kvist hinterher. „Es war aber ganz laut im Stadion, ich glaube nicht, dass das alle mitbekommen haben“, fügte er lachend exklusiv gegenüber Goal.com hinzu. Neben den acht Toren gab es auch noch drei Alu-Treffer – und auch William Kvist hatte Pech mit einem Pfostenschuss.

„Ich habe die Augen einfach zugemacht“

„Der Schuss wäre mein erstes Tor in der Bundesliga gewesen, aber leider klappte es nicht. So ist es manchmal. Es war ein guter Schuss, ich hab die Augen einfach zugemacht“, erzählte er hinterher. Das Was-wäre-wenn-Spiel wurde in Dortmund nach dem Ende aber nicht mehr allzu ausführlich gespielt, denn beide Teams waren zu geschafft von der tollen Partie. „Das war das beste Spiel, das ich in Deutschland mitgemacht habe. Wir hätten 1:5 verlieren können und auch 4:2 gewinnen können“, sagte Kvist hinterher voller Erstaunen.


„Das klappt immer besser“

Der Däne hat in seiner Debüt-Saison in der Bundesliga die Erwartungen bislang voll erfüllt und sich sofort einen Stammplatz gesichert – und ist natürlich auch am Stuttgarter Aufschwung nach der Winterpause beteiligt. „Es ist schön, dass ich alle Spiele bisher gemacht habe. Es waren gute Spiele dabei und weniger gute. Ich kann für die Organisation in der Defensive sorgen und das klappt immer besser“, meinte nach dem Dortmund-Spiel. Viel bessere Unterhaltung als am letzten Wochenende wird William Kvist den Zuschauern allerdings in dieser Saison wohl nicht mehr bieten.

Eure Meinung: Was sagt Ihr zur aktuellen Lage beim VfB Stuttgart und was haltet Ihr von William Kvist?

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