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Es war eines dieser Auswärtsspiele, das unter die Kategorie unglücklich gelaufen verbucht werden kann. Eigene Chancen fahrlässig vergeben, in der Defensive grobe Stellungsfehler.

Hannover. Die 1:4 Niederlage bei Hannover 96 fiel deutlich zu hoch aus, für den 1.FC Köln. Dabei war mal wieder zu beobachten, dass nach dem Führungstreffer für den Gastgeber das „Geißbockteam“ in sich zusammengebrochen ist.

Zu viele individuelle Fehler im FC-Spiel

Umso bitterer, da der FC die zehn Minuten nach dem klar dominierte und die Führung erzielen musste. Letztlich konnte die starke Offensivreihe der Mannen aus der Domstadt die vielen Schwächen in der Defensive nicht kompensieren. Die fehlende Abstimmung zwischen den Mannschaftsteilen und schwere individuelle Fehler waren auch in diesem Spiel die Gründe für die deutliche Pleite.

Immerhin konnten sich nach ansehnlichen Kombinationen herausgespielt. Der Tabellen-13. zeigte, dass auch ohne Lukas Podolski das Team ansehnlich spielen kann. Die Torjägerqualitäten des Nationalspielers wurden aber schmerzlich vermisst, denn an der Effektivität im Abschluss muss noch kräftig gearbeitet werden.

Novakovic fehlt Torriecher

So wurden  Torchancen vor allem durch Milivoje Novakovic teils haarsträubend vergeben, der auch klarste Möglichkeiten nicht im gegnerischen Tor unterbringen konnte. Nach einer Doppel-Chance durch einen Pfostentreffer durch Podolski-Vertreter Ishak und Novakovic, der es fertigbrachte aus 13 Metern am leeren Tor vorbeizuschießen, war der Elfmeter für 96 zum 2:1 nur 180 Sekunden später der Knackpunkt zum Spiel. Danach nahm das Unheil seinen Lauf und Hannover präsentierte sich im Stile einer Spitzenmannschaft. Köln reichten jedoch zehn starke Minuten nicht, um einen möglichen Punkt mit in die Domstadt zu entführen.

Rensing: Gutes Auswärtsspiel von uns!

Für Köln-Keeper Rensing war deutlich mehr drin, wie er im Gespräch mit Goal.com nach dem Spiel verriet: „Zum Teil war es sicherlich ein gutes Auswärtsspiel von uns. Wir hatten sehr gute Chancen und müssen eigentlich in Führung gehen. Auch wenn sich das 1:4 hart anhört, so war es das nicht. Wir hätten es nicht verdient gehabt zu verlieren, und wenn, dann nicht so hoch. Das Spiel war letztlich mit dem dritten Gegentor entschieden.“

Solbakken ist mit Leistung zufrieden

Dem Kölner Trainer stand der Ärger ins Gesicht geschrieben. Mächtig angefressen stellte er sich der Presse und teilte gegenüber unserer Seite mit: „Zu Beginn des Spiels war Hannover klar besser, wir brauchten jedoch etwas Zeit, um ins Spiel zu finden. Die 15 Minuten nach der Halbzeit gehörten uns, da wir mehrere Möglichkeiten hatten, ein Tor zu erzielen. Ich denke, dass das Spiel dann anders gelaufen wäre, denn wir hatten die Chance auf einen oder sogar drei Punkte. Nach dem zweiten und dem dritten Tor war das Spiel entschieden. Grundsätzlich bin ich mit der Leistung zufrieden. Allerdings müssen wir jetzt die Punkte holen.“

Eichner tritt als Mahner auf

Mit Blick auf die punktenden Konkurrenten im Abstiegskampf mahnte FC-Außenverteidiger Christian Eichner gemäß FC-TV: „Der FC Augsburg und auch der SC Freiburg zeigen einen klaren Aufwärtstrend. Nun wurde der Druck erhöht. Es ist nun eingetreten, was ich immer gesagt habe: Es wird ein Kampf bis zum letzten Spieltag. Wir müssen endlich konstanter werden, sonst stecken wir bis zum Schluss unten drin.“

Für Geromel war Elfmeter der Knackpunkt.

Einen „gebrauchten Tag“ erwischte Abwehrspieler Pedro Geromel, der durch Unkonzentriertheiten der löchrigen Kölner-Abwehr keinen Halt geben konnte. Für ihn war der Elfmeter der Knackpunkt des Spiels. Er sagte gegenüber Goal.com: „Es war ein sehr enges Spiel, der Elfmeter war umstritten.“

Zugleich wagte er noch einen Ausblick auf das kommende Heimspiel gegen den Deutschen Meister und Tabellenführer: „Gegen Borussia Dortmund zu Hause wird es schwer für uns.“

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