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VfB Stuttgart: „Holzfäller“ in Winterstarre – Maza verliert Stammplatz
Bis November 2011 war Neuzugang Maza nicht aus der Abwehrzentrale des VfB Stuttgart wegzudenken. Dann kam der Einbruch – für den Mexikaner persönlich sowie für das ganze Team.
Von Ibrahim Naber
Bongarts
Stuttgart. Als der VfB Stuttgart im Sommer die Verpflichtung von Maza bekannt gab, trauten dem 1,91 Meter großen Innenverteidiger nur wenige den Durchbruch bei den Schwaben zu: Der kicker sah ihn als „Backup“, Goal.com-Experte Yanick Vos aus den Niederlanden bezeichnete ihn als „Holzfäller“ und glaubte nicht, dass es der Linksfuß „beim VfB in die Startelf schaffen wird.“
Maza überzeugt zunächst alle
Da Ex-Kapitän Matthieu Delpierre lange Zeit verletzt ausfiel, schien das Duo Serdar Tasci/Georg Niedermeier zu Beginn der Spielzeit in der Abwehr-Zentrale des VfB als gesetzt.
Doch Niedermeier zog sich unmittelbar vor dem Saisonstart einen Ermüdungsbruch zu, Maza rückte für ihn ins Team und hatte sofort großen Anteil am anfänglichen Stuttgarter Höhenflug. In den ersten elf Partien kassierte der VfB nur elf Gegentore, daheim sogar nur vier Gegentreffer. Das zentrale Defensivgebilde um Torhüter Sven Ulreich, dem Duo Tasci/Maza und dem defensiven Mittelfeldspieler William Kvist galt als das Stuttgarter Prunkstück. Von der Rückkehr auf die europäische Fußballbühne wurde am Neckar laut geträumt – und Maza war fester Teil dieser Gedankenspiele.
Maza sieht rot – und der VfB stürzt ab
Dann die harte Bauchlandung: 12. Spieltag, der VfB verliert sehr unglücklich mit 1:3 in Mainz, Maza macht kein gutes Spiel und sieht obendrein nach Spielende die Gelb-Rote Karte. Der Wendepunkt der Saison – für Maza und die gesamte Mannschaft. Acht Spiele in Folge konnte der VfB nach dem Mainz-Spiel nicht mehr gewinnen und rutschte folglich ins Mittelfeld der Liga ab – wo er trotz des 5:0-Befreiungsschlags gegen Hertha BSC weiterhin steht. Maza, der vor der Saison aus Eindhoven kam, stand beim Sieg über die Hauptstädter nicht auf dem Feld – seinen Platz hat seit dem 0:3 gegen Gladbach vom 19. Spieltag Georg Niedermeier eingenommen.

Niedermeier und Maza – zwei ähnliche Spielertypen
Es scheint tatsächlich so, als sei „Holzfäller“ Maza seit einigen Monaten in Winterstarre verfallen. Dabei kann der 30-Jährige eigentlich selbstbewusst in den Zweikampf mit Niedermeier gehen, den der VfB vor der Saison für rund 3,5 Millionen Euro vom FC Bayern verpflichtet hat. Maza und Niedermeier ähneln sich in ihrer Spielweise: Beide sind groß, robust und sehr kopfballstark. Und beide haben im technischen Bereich unübersehbare Defizite zu den besten Innenverteidigern der Liga.
Vorteile für Maza im direkten Vergleich
Trotzdem ist es Maza, der leichte Vorteile im Zweikampf um den Platz neben Tasci besitzt. Zum einen spielt Maza (kicker-Durchschnittsnote 3,53), der bei den Anhängern ein gutes Standing hat, trotz seiner Schwächephase eine insgesamt bessere Saison als Niedermeier (3,75). Zum anderen wirkt der Mexikaner im direkten Vergleich gedankenschneller, nicht ganz so hüftsteif, wie Kontrahent Niedermeier oft in Eins-gegen-Eins-Situationen. Nach dem erlösenden 5:0 gegen Hertha wird Labbadia jedoch erst einmal keine Veränderungen in der Innenverteidigung vornehmen. Maza muss sich erneut hinten anstellen – aber diese Rolle hat ihm ja schon einmal ganz gut gelegen.
Eure Meinung: Maza oder Niedermeier – wer soll neben Tasci verteidigen?
Maza überzeugt zunächst alle
Da Ex-Kapitän Matthieu Delpierre lange Zeit verletzt ausfiel, schien das Duo Serdar Tasci/Georg Niedermeier zu Beginn der Spielzeit in der Abwehr-Zentrale des VfB als gesetzt.
Doch Niedermeier zog sich unmittelbar vor dem Saisonstart einen Ermüdungsbruch zu, Maza rückte für ihn ins Team und hatte sofort großen Anteil am anfänglichen Stuttgarter Höhenflug. In den ersten elf Partien kassierte der VfB nur elf Gegentore, daheim sogar nur vier Gegentreffer. Das zentrale Defensivgebilde um Torhüter Sven Ulreich, dem Duo Tasci/Maza und dem defensiven Mittelfeldspieler William Kvist galt als das Stuttgarter Prunkstück. Von der Rückkehr auf die europäische Fußballbühne wurde am Neckar laut geträumt – und Maza war fester Teil dieser Gedankenspiele.
Maza sieht rot – und der VfB stürzt ab
Dann die harte Bauchlandung: 12. Spieltag, der VfB verliert sehr unglücklich mit 1:3 in Mainz, Maza macht kein gutes Spiel und sieht obendrein nach Spielende die Gelb-Rote Karte. Der Wendepunkt der Saison – für Maza und die gesamte Mannschaft. Acht Spiele in Folge konnte der VfB nach dem Mainz-Spiel nicht mehr gewinnen und rutschte folglich ins Mittelfeld der Liga ab – wo er trotz des 5:0-Befreiungsschlags gegen Hertha BSC weiterhin steht. Maza, der vor der Saison aus Eindhoven kam, stand beim Sieg über die Hauptstädter nicht auf dem Feld – seinen Platz hat seit dem 0:3 gegen Gladbach vom 19. Spieltag Georg Niedermeier eingenommen.

Niedermeier und Maza – zwei ähnliche Spielertypen
Es scheint tatsächlich so, als sei „Holzfäller“ Maza seit einigen Monaten in Winterstarre verfallen. Dabei kann der 30-Jährige eigentlich selbstbewusst in den Zweikampf mit Niedermeier gehen, den der VfB vor der Saison für rund 3,5 Millionen Euro vom FC Bayern verpflichtet hat. Maza und Niedermeier ähneln sich in ihrer Spielweise: Beide sind groß, robust und sehr kopfballstark. Und beide haben im technischen Bereich unübersehbare Defizite zu den besten Innenverteidigern der Liga.
Vorteile für Maza im direkten Vergleich
Trotzdem ist es Maza, der leichte Vorteile im Zweikampf um den Platz neben Tasci besitzt. Zum einen spielt Maza (kicker-Durchschnittsnote 3,53), der bei den Anhängern ein gutes Standing hat, trotz seiner Schwächephase eine insgesamt bessere Saison als Niedermeier (3,75). Zum anderen wirkt der Mexikaner im direkten Vergleich gedankenschneller, nicht ganz so hüftsteif, wie Kontrahent Niedermeier oft in Eins-gegen-Eins-Situationen. Nach dem erlösenden 5:0 gegen Hertha wird Labbadia jedoch erst einmal keine Veränderungen in der Innenverteidigung vornehmen. Maza muss sich erneut hinten anstellen – aber diese Rolle hat ihm ja schon einmal ganz gut gelegen.
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