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Kein Spiel wie jedes andere: Roman Neustädter vor dem Duell mit seinem zukünftigen Arbeitgeber
Dass es Roman Neustädter zu Schalke 04 zieht, ist längst fix. Nun muss er mit den Gladbachern seinen zukünftigen Klub im Titelkampf überflügeln.
Von Falko Blöding
Getty Images
Mönchengladbach. Borussia Mönchengladbach empfängt den FC Schalke am Samstag zum Topspiel des 21. Spieltags in der Bundesliga. Die Augen werden dabei auf einen Spieler gerichtet sein, der sonst selten im Blickpunkt steht und der seine Arbeit meist unauffällig verrichtet: Mittelfeldspieler Roman Neustädter bekommt es mit seinem zukünftigen Klub zu tun.
Erst Reus, dann Neustädter
Anfang Januar erlebten die Anhänger der Borussia eine schwierige Phase. Aushängeschild und Superstar Marco Reus schockte die Fans mit der Bekanntgabe seines Wechsels zu Borussia Dortmund. Im Fahrwasser dieses Transfers ging ein wenig unter, dass auch Roman Neustädter den „Fohlen“ seinen Rücken kehren wird. Der zentrale Mittelfeldmann, der unter Lucien Favre absolute Stammkraft ist, verlässt Gladbach ablösefrei in Richtung Schalke 04.
Wesentlicher Faktor oder Mitläufer?
Dabei streiten die Gelehrten, wie schwerwiegend dieser Abgang für die Borussia denn nun wirklich ist. Auf der einen Seite gibt es Fans und Fachleute, die in Neustädter einen soliden Kicker sehen, der vom Lauf seiner Mannschaft profitiert und der über einen längeren Zeitraum über seinem Limit spielt. Dem gegenüber gibt es Stimmen, die in Neustädter einen maßgeblichen Faktor für die famose Saison des Traditionsvereins sehen. Neustädter, der den offensiveren Part auf der Gladbacher „Doppelsechs“ gibt, ist demnach eines der ganz wichtigen Rädchen in der Maschinerie des Lucien Favre.
Starke Werte
Die Zahlen sprechen jedenfalls für Neustädter, sie bestätigen seine guten Leistungen: Knapp 85 Prozent seiner Pässe brachte er an den Mitspieler – ein ganz starker Wert. Er gewann bis dato 57 Prozent der Zweikämpfe, hatte über 1300 Ballkontakte und sah lediglich eine gelbe Karte.
Mit dem talentierten Schweden Alexander Ring hat Sportdirektor Max Eberl bereits einen potenziellen Ersatz verpflichtet. Was die Borussia allerdings in jedem Fall schmerzt, ist, dass Neustädter keine Ablöse mehr in die Kassen spült.
„Ich suche eine neue Herausforderung“
„In Gladbach zu bleiben, wäre der einfache Weg gewesen. Hier bin ich gesetzt. Ich suche jetzt aber eine neue Herausforderung“, sagte der ehemalige deutsche Junioren-Nationalspieler jüngst der BILD zum Motiv für seinen Wechsel. Er betonte, dass am Ende nicht das Finanzielle den Ausschlag gegeben habe. Dies war unter den Borussen-Fans der einhellige Tenor gewesen. „Das ist fast normal in dem Geschäft. Aber wer mich kennt, weiß, dass das Geld nicht der Grund ist. Ich will mich als Fußballer weiterentwickeln“, so Neustädter weiter.
Direkte Tabellennachbarn
Dass er bis zum Saisonende den größtmöglichen Erfolg mit Mönchengladbach einfahren und dafür alles tun will, hat der 23-Jährige bereits klargestellt. Auch wenn dies bedeutet, dass er seinen künftigen Verein in die Schranken weisen muss. Und genau darauf läuft es hinaus, schließlich werden die Borussia und S04 in der Tabelle nur durch einen Zähler getrennt.
Erst Reus, dann Neustädter
Anfang Januar erlebten die Anhänger der Borussia eine schwierige Phase. Aushängeschild und Superstar Marco Reus schockte die Fans mit der Bekanntgabe seines Wechsels zu Borussia Dortmund. Im Fahrwasser dieses Transfers ging ein wenig unter, dass auch Roman Neustädter den „Fohlen“ seinen Rücken kehren wird. Der zentrale Mittelfeldmann, der unter Lucien Favre absolute Stammkraft ist, verlässt Gladbach ablösefrei in Richtung Schalke 04.
Wesentlicher Faktor oder Mitläufer?
Dabei streiten die Gelehrten, wie schwerwiegend dieser Abgang für die Borussia denn nun wirklich ist. Auf der einen Seite gibt es Fans und Fachleute, die in Neustädter einen soliden Kicker sehen, der vom Lauf seiner Mannschaft profitiert und der über einen längeren Zeitraum über seinem Limit spielt. Dem gegenüber gibt es Stimmen, die in Neustädter einen maßgeblichen Faktor für die famose Saison des Traditionsvereins sehen. Neustädter, der den offensiveren Part auf der Gladbacher „Doppelsechs“ gibt, ist demnach eines der ganz wichtigen Rädchen in der Maschinerie des Lucien Favre.
Starke Werte
Die Zahlen sprechen jedenfalls für Neustädter, sie bestätigen seine guten Leistungen: Knapp 85 Prozent seiner Pässe brachte er an den Mitspieler – ein ganz starker Wert. Er gewann bis dato 57 Prozent der Zweikämpfe, hatte über 1300 Ballkontakte und sah lediglich eine gelbe Karte.

Mit dem talentierten Schweden Alexander Ring hat Sportdirektor Max Eberl bereits einen potenziellen Ersatz verpflichtet. Was die Borussia allerdings in jedem Fall schmerzt, ist, dass Neustädter keine Ablöse mehr in die Kassen spült.
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„In Gladbach zu bleiben, wäre der einfache Weg gewesen. Hier bin ich gesetzt. Ich suche jetzt aber eine neue Herausforderung“, sagte der ehemalige deutsche Junioren-Nationalspieler jüngst der BILD zum Motiv für seinen Wechsel. Er betonte, dass am Ende nicht das Finanzielle den Ausschlag gegeben habe. Dies war unter den Borussen-Fans der einhellige Tenor gewesen. „Das ist fast normal in dem Geschäft. Aber wer mich kennt, weiß, dass das Geld nicht der Grund ist. Ich will mich als Fußballer weiterentwickeln“, so Neustädter weiter.
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