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Ein wenig Hoffnung für den VfB Stuttgart: Youngster Antonio Rüdiger hat Blut geleckt
Aus der Not macht man im Schwabenland nun eine Tugend: Weil Boulahrouz gegen Gladbach fehlte, gab ein 18-Jähriger sein Debüt. Und der zeigte sich im Talk mit Goal.com zufrieden.
Aus Stuttgart berichtet Dirian El Amine
Bongarts
Stuttgart. Für Antonio Rüdiger war es das erste Mal. Zum ersten Mal Bundesliga-Fußball – prompt von Beginn an. Und gleich setzte es eine deftige 0:3-Heimpleite gegen Borussia Mönchengladbach. Doch der 18-jährige Defensivallrounder vom VfB Stuttgart hat die kalte Dusche rasch weggesteckt. „Ich kann eigentlich zufrieden sein“, so das Talent im Gespräch mit Goal.com über seinen ersten Einsatz.
„Ich werde mich weiter anbieten“
Erst zwei Stunden vor Anpfiff hatte VfB-Coach Bruno Labbadia den jungen Antonio Rüdiger von dessen Startelf-Debüt unterrichtet. „Marc Ziegler, das Trainerteam, Fredi Bobic – sie alle haben mir Tipps gegeben. Dass ich ganz ruhig spielen soll und mein Ding machen soll“, erzählt der neunfache U19-Nationalspieler. „Die Jungs haben mich total gut unterstützt. Tasci hat mich gut mitgenommen“, fügte er hinzu.
Rüdiger selbst absolvierte ein ordentliches Debüt, auch wenn ihm die Anspannung in zahlreichen Aktionen anzusehen war. Goal.com bewertete den Neuen zwar nur mit einer 3,5 – damit war der Abwehrrecke aber noch der Beste in der Stuttgarter Viererkette. Wie soll es nun weitergehen für ihn? „Ich werde mich im Training weiter anbieten. Was dann kommt, werden wir sehen. Aber ich habe auf jeden Fall das Ziel, dranzubleiben.“ Der Youngster hat Großes vor. Und will sich dauerhaft auf der rechten Abwehrseite als Option anbieten. „Ich habe vorher als Innenverteidiger gespielt. Aber die Rechtsverteidigerposition schmeckt mir auch. Egal, wo man mich einsetzt: Ich bin bereit.“ Antonio Rüdiger hat Blut geleckt – und will sich steigern.

Viel Lob von Kapitän Serdar Tasci
Dass der 18-Jährige noch viel Arbeit vor sich hat, ist ihm durchaus bewusst. „Ich muss noch mehr Ruhe ausstrahlen, noch ein wenig an der Technik feilen“, sagt er. Schulterklopfer und auch Aufmunterung nach der bitteren Niederlage spendet Nebenmann Serdar Tasci. Der Kapitän lobte den Debütanten im Interview mit Goal.com ausdrücklich: „Der Junge ist 18 Jahre alt – das ist überragend für ihn. Ich denke, er hat seine Sache ganz gut gemacht. Er war unaufgeregt, hat auch versucht, das Spiel immer wieder anzukurbeln. Er muss noch viel lernen. Das war schonmal ein guter Schritt“, so Tasci.
Der frisch zum Spielführer ernannte Abwehrchef weiter: „Als ich wusste, dass Toni die Chance kriegen wird zu spielen, muss man ihn auch ein bisschen pushen und ihm ein bisschen Sicherheit geben. Das gehört natürlich auch zu meinen Aufgaben“, sagte er.
Was meint Ihr: Ist Antonio Rüdiger für die rechte Abwehrseite der Schwaben eine dauerhafte Option?
„Ich werde mich weiter anbieten“
Erst zwei Stunden vor Anpfiff hatte VfB-Coach Bruno Labbadia den jungen Antonio Rüdiger von dessen Startelf-Debüt unterrichtet. „Marc Ziegler, das Trainerteam, Fredi Bobic – sie alle haben mir Tipps gegeben. Dass ich ganz ruhig spielen soll und mein Ding machen soll“, erzählt der neunfache U19-Nationalspieler. „Die Jungs haben mich total gut unterstützt. Tasci hat mich gut mitgenommen“, fügte er hinzu.
Rüdiger selbst absolvierte ein ordentliches Debüt, auch wenn ihm die Anspannung in zahlreichen Aktionen anzusehen war. Goal.com bewertete den Neuen zwar nur mit einer 3,5 – damit war der Abwehrrecke aber noch der Beste in der Stuttgarter Viererkette. Wie soll es nun weitergehen für ihn? „Ich werde mich im Training weiter anbieten. Was dann kommt, werden wir sehen. Aber ich habe auf jeden Fall das Ziel, dranzubleiben.“ Der Youngster hat Großes vor. Und will sich dauerhaft auf der rechten Abwehrseite als Option anbieten. „Ich habe vorher als Innenverteidiger gespielt. Aber die Rechtsverteidigerposition schmeckt mir auch. Egal, wo man mich einsetzt: Ich bin bereit.“ Antonio Rüdiger hat Blut geleckt – und will sich steigern.

Viel Lob von Kapitän Serdar Tasci
Dass der 18-Jährige noch viel Arbeit vor sich hat, ist ihm durchaus bewusst. „Ich muss noch mehr Ruhe ausstrahlen, noch ein wenig an der Technik feilen“, sagt er. Schulterklopfer und auch Aufmunterung nach der bitteren Niederlage spendet Nebenmann Serdar Tasci. Der Kapitän lobte den Debütanten im Interview mit Goal.com ausdrücklich: „Der Junge ist 18 Jahre alt – das ist überragend für ihn. Ich denke, er hat seine Sache ganz gut gemacht. Er war unaufgeregt, hat auch versucht, das Spiel immer wieder anzukurbeln. Er muss noch viel lernen. Das war schonmal ein guter Schritt“, so Tasci.
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