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Das Bayern-Rätsel: Identität weiter unbekannt
Die Münchner holen drei enorm wichtige Punkte, dennoch fehlt weiterhin die Leichtigkeit.
Von Maximilian Bensinger
Getty Images
München. Die Partie zwischen dem FC Bayern München und dem VfL Wolfsburg hätte gestern auch einen vollkommen anderen Verlauf nehmen können. Im Gegensatz zu den Gladbachern verstanden es die Niedersachsen jedoch nicht, die individuellen Fehler des Rekordmeisters auszunutzen.
Es ist mühsam darüber nachzudenken, was das Spiel bei einem Gegentor für einen Verlauf genommen hätte. Doch die Liga weiß um die Münchner Schwäche bei Rückständen. Der Konjunktiv hat aber im Fußball bekanntermaßen nicht zu suchen. So verteidigten die Bayern-Stars die Tabellenführung, während Dortmund und später auch Schalke ebenfalls ihr Pflicht erfüllten.
Hauptsache drei Punkte...
Apropos Meisterschaftskonkurrenten! Während sich Ribery und Co. zu drei Zählern quälten, bestach die Konkurrenz abermals mit Leichtfüßigkeit und schönen Kombinationen. Eben dieses verquere Bild gab der Presse Stoff für unangenehme Fragen. Das Zitat „Am wichtigsten war, dass wir heute gewonnen haben“ stand gestern stellvertretend für beinahe alle Akteure des Tabellenführers.
Abwärtstrend?
Das Ergebnis stimmt (noch), doch die Haltungsnoten lassen zu wünschen übrig. Viele sprechen von einem Deja-Vu-Erlebnis, nachdem der Hinrunden-Start einen ähnlichen Verlauf genommen hatte. Jetzt aber automatisch von einer ähnlichen Siegesserie auszugehen, wäre nicht nur vermessen, sondern hochgradig weltentrückt.
Mangelnde Kreativiät
Die Bayern bleiben der Top-Favorit auf die Meisterschaft, so viel ist klar. Doch die Schützlinge von Jupp Heynckes befinden sich in einer ernsthaften Identitätskrise. Die Probleme gegen tiefstehende Teams bestehen weiterhin, sind sogar präsenter denn je. Fehlen die Räumen entwickelt sich die Mannschaft in ihrer Spielkultur zurück. Es fehlt weiterhin ein wendiger Spieler, der auch im engen Raum den Ball halten kann und die Übersicht für den tödlichen Pass besitzt.
David Silva gesucht...
Spieler wie Bastian Schweinsteiger und Toni Kroos sind äußerst talentierte Strategen, die es perfekt verstehen, ein gesamtes Spiel zu lesen und zu steuern. Sie verfügen aber nicht über die Fähigkeiten auch aus der Bedrängnis im unmittelbaren Kontakt mit dem Gegenspieler die entscheidenden Impulse vor dem Tor zu setzen. Es ist die Aufgabe von Jupp Heynckes endlich eine Lösung gegen die Defensiv-Taktik der Konkurrenz zu finden. Ein Wettlauf mit der Zeit, denn die Kontrahenten schlafen nicht.
Es ist mühsam darüber nachzudenken, was das Spiel bei einem Gegentor für einen Verlauf genommen hätte. Doch die Liga weiß um die Münchner Schwäche bei Rückständen. Der Konjunktiv hat aber im Fußball bekanntermaßen nicht zu suchen. So verteidigten die Bayern-Stars die Tabellenführung, während Dortmund und später auch Schalke ebenfalls ihr Pflicht erfüllten.
Hauptsache drei Punkte...
Apropos Meisterschaftskonkurrenten! Während sich Ribery und Co. zu drei Zählern quälten, bestach die Konkurrenz abermals mit Leichtfüßigkeit und schönen Kombinationen. Eben dieses verquere Bild gab der Presse Stoff für unangenehme Fragen. Das Zitat „Am wichtigsten war, dass wir heute gewonnen haben“ stand gestern stellvertretend für beinahe alle Akteure des Tabellenführers.
Abwärtstrend?
Das Ergebnis stimmt (noch), doch die Haltungsnoten lassen zu wünschen übrig. Viele sprechen von einem Deja-Vu-Erlebnis, nachdem der Hinrunden-Start einen ähnlichen Verlauf genommen hatte. Jetzt aber automatisch von einer ähnlichen Siegesserie auszugehen, wäre nicht nur vermessen, sondern hochgradig weltentrückt.
Mangelnde Kreativiät
Die Bayern bleiben der Top-Favorit auf die Meisterschaft, so viel ist klar. Doch die Schützlinge von Jupp Heynckes befinden sich in einer ernsthaften Identitätskrise. Die Probleme gegen tiefstehende Teams bestehen weiterhin, sind sogar präsenter denn je. Fehlen die Räumen entwickelt sich die Mannschaft in ihrer Spielkultur zurück. Es fehlt weiterhin ein wendiger Spieler, der auch im engen Raum den Ball halten kann und die Übersicht für den tödlichen Pass besitzt.
David Silva gesucht...
Spieler wie Bastian Schweinsteiger und Toni Kroos sind äußerst talentierte Strategen, die es perfekt verstehen, ein gesamtes Spiel zu lesen und zu steuern. Sie verfügen aber nicht über die Fähigkeiten auch aus der Bedrängnis im unmittelbaren Kontakt mit dem Gegenspieler die entscheidenden Impulse vor dem Tor zu setzen. Es ist die Aufgabe von Jupp Heynckes endlich eine Lösung gegen die Defensiv-Taktik der Konkurrenz zu finden. Ein Wettlauf mit der Zeit, denn die Kontrahenten schlafen nicht.
Goal.com-Flutlicht
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