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Hertha BSC spielt gegen Hamburg „weit unter Bundesligaschnitt“
Hertha BSC kommt in der Bundesliga einfach nicht vorwärts. Im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Michael Skibbe gab es die zweite Niederlage.
Von Patrick Niedel und Andreas Becker
Bongarts
Berlin. Es soll Mannschaften geben, die Heimspiele als Chance ansehen. Als Chance, vor heimischem Publikum, die Punkte zu sammeln, die auswärts nicht geholt werden. Für Hertha BSC sind Heimspiele dagegen eher zu einer Last geworden. Am Samstag verließen die Berliner nach einem 1:2 gegen den Hamburger SV einmal mehr den Platz als Verlierer. Die Mannschaft von Trainer Michael Skibbe konnte von den letzten 26 Bundesliga-Heimspielen seit August 2009 nur drei Spiele gewinnen. Dazu kommt, dass Hertha nun schon seit acht Spielen sieglos ist in dieser Saison.
Hertha rutscht ab
Nach der Hinrunde stand Hertha BSC auf einem guten elften Platz. Nun, nach zwei Spieltagen in der Rückrunde und zwei Niederlagen, trennen die Berliner nur noch zwei Punkte vom Relegationsplatz. Und es besteht im Moment wenig Hoffnung, dass die Skibbe-Elf an diesem Abwärtstrend etwas ändern könnte. Was die Mannschaft vor allem in der ersten Hälfte gegen den HSV zeigte, kam einem spielerischen Offenbarungseid gleich. „Unsere Leistung in der ersten Halbzeit war weit unter Bundesligaschnitt“, sagte ein enttäuschter Michael Skibbe nach der Partie.
Erste Hälfte nicht anwesend
„Wir haben in der ersten Halbzeit schon die Punkte verspielt.“ Skibbe sprach offen an, woran es gelegen hat: „Wir haben keine Zweikämpfe gewinnen können, haben uns zu viele Fehlpässe geleistet.“ Fabian Lustenberger sagte nach dem Spiel gegenüber Goal.com ernüchtert: „Es war ein schwieriges Spiel. Ich habe für die erste Halbzeit keine Erklärung.“ Und weiter: „Wir wussten, wie wichtig das Spiel ist, haben es aber nicht verstanden, so aufzutreten.“ Die elf Spieler, die auf dem Platz standen, kamen nie richtig in Tritt, ließen den Hamburger SV fast immer gewähren. Bei beiden Gegentoren in der ersten Halbzeit sah die Hintermannschaft nicht gut aus.
Lasogga trifft und scheitert
Zu Beginn der zweiten Hälfte lieferte Hertha ein ähnliches Bild ab. Erst nach und nach wurde es besser. „Erst in der zweiten Hälfte waren wir konkurrenzfähig, haben gezeigt, dass wir in der Bundesliga mithalten können“, sagte Skibbe. Nach dem Anschlusstreffer durch Pierre-Michel Lasogga wäre sogar noch der Ausgleich drin gewesen. Drei Minuten nach seinem Tor war es wieder Lasogga, doch der U-21-Nationalstürmer scheiterte freistehend an Hamburgs Torhüter Jaroslav Drobny. „Es ist schade, dass es nicht zum Ausgleich gereicht hat“, sagte Andreas Ottl. „Wir müssen jetzt nach vorne schauen und uns auf das Spiel gegen Hannover 96 konzentrieren. Wir müssen drei Punkte holen.“
Wie geht es weiter?
Skibbe sieht Hertha nicht chancenlos, wenn man „auf die letzten 20 Minuten aufbaut“. Doch es wird kein leichtes Unterfangen. Denn Hertha verlor am Samstag nicht nur das Spiel gegen den HSV, sondern auch gleich drei Abwehrspieler. Christoph Janker musste schon nach 20 Minuten mit Jochbeinbruch vom Feld, Andre Mijatovic und Christian Lell sahen ihre fünfte Gelbe Karte. „Es wird schwierig, einen Defensivverband aufzustellen“, schob der Hertha-Trainer hinterher.
Eure Meinung: Wie schlimm steht es um Hertha BSC? Können die Berliner wieder vorne in der Tabelle angreifen?
Hertha rutscht ab
Nach der Hinrunde stand Hertha BSC auf einem guten elften Platz. Nun, nach zwei Spieltagen in der Rückrunde und zwei Niederlagen, trennen die Berliner nur noch zwei Punkte vom Relegationsplatz. Und es besteht im Moment wenig Hoffnung, dass die Skibbe-Elf an diesem Abwärtstrend etwas ändern könnte. Was die Mannschaft vor allem in der ersten Hälfte gegen den HSV zeigte, kam einem spielerischen Offenbarungseid gleich. „Unsere Leistung in der ersten Halbzeit war weit unter Bundesligaschnitt“, sagte ein enttäuschter Michael Skibbe nach der Partie.
Erste Hälfte nicht anwesend
„Wir haben in der ersten Halbzeit schon die Punkte verspielt.“ Skibbe sprach offen an, woran es gelegen hat: „Wir haben keine Zweikämpfe gewinnen können, haben uns zu viele Fehlpässe geleistet.“ Fabian Lustenberger sagte nach dem Spiel gegenüber Goal.com ernüchtert: „Es war ein schwieriges Spiel. Ich habe für die erste Halbzeit keine Erklärung.“ Und weiter: „Wir wussten, wie wichtig das Spiel ist, haben es aber nicht verstanden, so aufzutreten.“ Die elf Spieler, die auf dem Platz standen, kamen nie richtig in Tritt, ließen den Hamburger SV fast immer gewähren. Bei beiden Gegentoren in der ersten Halbzeit sah die Hintermannschaft nicht gut aus.
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