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Bundesliga, aufgepasst! Diese fünf jungen Japaner sind reif für Europa
Der Traum von einem Glücksgriff, wie ihn der BVB mit Kagawa landen konnte, weckt Begehrlichkeiten. Welches nächste japanische Talente aber könnte den Sprung nach Europa schaffen?
Von Dan Orlowitz
Cesare Polenghi
Tokio. Spätestens seit Shinji Kagawa weiß man in der Bundesliga, dass japanische Spieler nicht nur vergleichsweise günstig zu haben sind, sondern auch fußballerisch einiges zu bieten haben. So werden sicherlich nicht wenige Scouts anwesend sein, wenn sich im Sommer das U23-Team Japans anschickt, in London im Kampf um olympisches Gold mitzumischen.
Viele Fußballer aus dem Land des Lächelns sind dem Rat von Alberto Zaccheroni, Trainer des japanischen A-Nationalteams, bereits gefolgt und haben den Sprung nach Europa gewagt - wie Tadanari Lee, Gotoku Sakai oder Mike Havenaar, um einige zu nennen. Im August dürften weitere Spieler in Richtung Westen wechseln. Höchste Zeit für uns, Euch fünf der vielversprechendsten Akteure vorzustellen.
Haraguchis Jahr 2011 lief gemischt: Während er als bester Torschütze seines Teams in der J-League den Preis als bester Shootingstar gewann, wurde er gegen Ende des Jahres von seinem Verein dafür bestraft, dass er einem Teamkollegen bei einer Rauferei im Training die Schulter ausrenkte. War er zuvor noch hauptsächlich als Stürmer bekannt, der die Verteidiger auf die Außen zieht und so Platz für die nachrückenden Mitspieler schafft, sind durch diesen Vorfall Zweifel an seiner Professionalität aufgekommen. Der vom 1. FC Köln ausgeliehene Tomoaki Makino soll Haraguchi in den kommenden Monaten betreuen und ein Auge auf ihn werfen - im Idealfall kann er ihm Tipps für einen Wechsel nach Europa geben.
Der Wunderjunge konnte im Jahr 2011 international auf sich aufmerksam machen, als er bei seinem Debüt für Japan beim 3:0-Sieg gegen Südkorea zwei Assists gab. Kiyotake hat sich nach Kagawas Abgang zu Borussia Dortmund einen Stammplatz erspielt und ist einer der bekanntesten Nachwuchsspieler in Japan. Sein Passspiel und sein taktisches Gespür machen ihn zu einem der derzeit besten japanischen Mittelfeldspieler - lediglich an seinem Abschluss muss er noch arbeiten. Es gilt als so gut wie sicher, dass der 21-Jährige im Sommer wechseln wird - die einzige Frage ist, welcher Klub sich seine Dienste sichern wird.
Osako ist seit seinem Debütjahr 2009 ein fester Bestandteil seines Teams und hat seitdem in jeder Saison mehr als 20 Spiele absolviert. Sein Highlight im Jahr 2011 war zweifelsohne der entscheidende Treffer im Pokalfinale der J-League. Zuletzt wurde er in Japans U23-Team getestet. In einem Land, in dem es an Knipsern mangelt, ist Osakos Drang zum Tor Gold wert. Diese Saison könnte für den 21-Jährigen zu einer entscheidenden werden - schließlich muss er sich sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene beweisen.
Der Rechtsverteidiger war beim Titelgewinn von Kashiwa Reysol ein Schlüsselspieler. Zudem konnte er bei der Klub-WM auf sich aufmerksam machen, als er sich gegen Neymar gut schlug und gegen den FC Santos sogar einen Treffer erzielte. Seine starken Auftritte im Jahr 2011 wurden in der J-League mit dem Titel als bester Nachwuchsspieler belohnt, auch in die beste Elf der Liga wurde Sakai gewählt. Er bekam sogar einen Vertrag von Santos angeboten, entschied sich aber dafür, bei Reysol zu bleiben, um mit seinem Team die Meisterschaft zu verteidigen und in der asiatischen Champions League anzugreifen. Dank seiner Physis und seinem Drang nach vorne wurde der 21-Jährige bereits mit Dani Alves verglichen - aber um in dessen Fußstapfen zu treten, hat er noch genug Zeit.
Der 21-Jährige stand bei den Urawa Reds in der vergangenen Saison in nur zwölf Partien in der Startelf, da er sich sein Wadenbein zweimal gebrochen hatte. Dennoch hatte der vielversprechende Mittelfeldspieler mit seiner dynamischen Spielweise seinen Anteil daran, dass sein Team am Ende oberhalb der Abstiegsränge stand. Der neue Trainer Mihailo Petrovic ist aus seinen vier Spielzeiten bei Sanfrecce Hiroshima bekannt dafür, junge Spieler weiterzuentwickeln können, und davon dürfte Yamada profitieren. Angesichts seiner Physis sollte er in der Lage sein, mit den besten Spielern der J-League mithalten zu können - was ihm das Interesse europäischer Klubs einbringen könnte.
Viele Fußballer aus dem Land des Lächelns sind dem Rat von Alberto Zaccheroni, Trainer des japanischen A-Nationalteams, bereits gefolgt und haben den Sprung nach Europa gewagt - wie Tadanari Lee, Gotoku Sakai oder Mike Havenaar, um einige zu nennen. Im August dürften weitere Spieler in Richtung Westen wechseln. Höchste Zeit für uns, Euch fünf der vielversprechendsten Akteure vorzustellen.
| Genki Haraguchi | Urawa Reds, Stürmer, 21 |
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Haraguchis Jahr 2011 lief gemischt: Während er als bester Torschütze seines Teams in der J-League den Preis als bester Shootingstar gewann, wurde er gegen Ende des Jahres von seinem Verein dafür bestraft, dass er einem Teamkollegen bei einer Rauferei im Training die Schulter ausrenkte. War er zuvor noch hauptsächlich als Stürmer bekannt, der die Verteidiger auf die Außen zieht und so Platz für die nachrückenden Mitspieler schafft, sind durch diesen Vorfall Zweifel an seiner Professionalität aufgekommen. Der vom 1. FC Köln ausgeliehene Tomoaki Makino soll Haraguchi in den kommenden Monaten betreuen und ein Auge auf ihn werfen - im Idealfall kann er ihm Tipps für einen Wechsel nach Europa geben.
| Hiroshi Kiyotake | Cerezo Osaka, offensives Mittelfeld, 21 |
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Der Wunderjunge konnte im Jahr 2011 international auf sich aufmerksam machen, als er bei seinem Debüt für Japan beim 3:0-Sieg gegen Südkorea zwei Assists gab. Kiyotake hat sich nach Kagawas Abgang zu Borussia Dortmund einen Stammplatz erspielt und ist einer der bekanntesten Nachwuchsspieler in Japan. Sein Passspiel und sein taktisches Gespür machen ihn zu einem der derzeit besten japanischen Mittelfeldspieler - lediglich an seinem Abschluss muss er noch arbeiten. Es gilt als so gut wie sicher, dass der 21-Jährige im Sommer wechseln wird - die einzige Frage ist, welcher Klub sich seine Dienste sichern wird.
| Yuya Osako | Kashima Antlers, Stürmer, 21 |
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Osako ist seit seinem Debütjahr 2009 ein fester Bestandteil seines Teams und hat seitdem in jeder Saison mehr als 20 Spiele absolviert. Sein Highlight im Jahr 2011 war zweifelsohne der entscheidende Treffer im Pokalfinale der J-League. Zuletzt wurde er in Japans U23-Team getestet. In einem Land, in dem es an Knipsern mangelt, ist Osakos Drang zum Tor Gold wert. Diese Saison könnte für den 21-Jährigen zu einer entscheidenden werden - schließlich muss er sich sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene beweisen.
| Hiroki Sakai | Kashiwa Reysol, Rechtsverteidiger, 21 |
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Der Rechtsverteidiger war beim Titelgewinn von Kashiwa Reysol ein Schlüsselspieler. Zudem konnte er bei der Klub-WM auf sich aufmerksam machen, als er sich gegen Neymar gut schlug und gegen den FC Santos sogar einen Treffer erzielte. Seine starken Auftritte im Jahr 2011 wurden in der J-League mit dem Titel als bester Nachwuchsspieler belohnt, auch in die beste Elf der Liga wurde Sakai gewählt. Er bekam sogar einen Vertrag von Santos angeboten, entschied sich aber dafür, bei Reysol zu bleiben, um mit seinem Team die Meisterschaft zu verteidigen und in der asiatischen Champions League anzugreifen. Dank seiner Physis und seinem Drang nach vorne wurde der 21-Jährige bereits mit Dani Alves verglichen - aber um in dessen Fußstapfen zu treten, hat er noch genug Zeit.
| Naoki Yamada | Urawa Reds, Mittelfeld, 21 |
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Der 21-Jährige stand bei den Urawa Reds in der vergangenen Saison in nur zwölf Partien in der Startelf, da er sich sein Wadenbein zweimal gebrochen hatte. Dennoch hatte der vielversprechende Mittelfeldspieler mit seiner dynamischen Spielweise seinen Anteil daran, dass sein Team am Ende oberhalb der Abstiegsränge stand. Der neue Trainer Mihailo Petrovic ist aus seinen vier Spielzeiten bei Sanfrecce Hiroshima bekannt dafür, junge Spieler weiterzuentwickeln können, und davon dürfte Yamada profitieren. Angesichts seiner Physis sollte er in der Lage sein, mit den besten Spielern der J-League mithalten zu können - was ihm das Interesse europäischer Klubs einbringen könnte.
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