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1. FC Köln: Wird Lukas Podolski zu einem Problem?
Am Dienstag trafen sich Star, Berater und Verantwortliche zu Gesprächen über die Zukunft des Nationalspielers und präsentierten anschließend ein Ergebnis, das keines ist.
Von Gregor Becker
Bongarts
Köln. Als Lukas Podolski, seine Berater Kon und Sandro Schramm sowie Sportdirektor Volker Finke und Claus Horstmann nach den ersten Gesprächen über eine Vertragsverlängerung des Kölner Aushängeschilds das Geißbockheim verließen, war nur eines klar: Geduld ist gefragt. Und das vor allem auf Seiten der Vereinsführung des 1. FC Köln, denn Podolski braucht Zeit für seine Entscheidung. Zeit, die man nicht hat, da diese Personalie großen Einfluss auf die gesamte Kaderzusammensetzung und den Etat für die Saison 2012/2013 hat.
Kann sich der FC Podolskis Zögern leisten?
Im Anschluss an die Zusammenkunft ließ der FC auf seiner Homepage verlauten: „Das Gespräch verlief in einer positiven und konstruktiven Atmosphäre. Lukas Podolski hat sich für die kommenden Monate Zeit erbeten, bevor weitergehende Gespräche geführt werden.“ So konstruktiv die Beratungen auch gewesen sein mögen, „Prinz Poldi“ spielt auf Zeit, was die Verantwortlichen des Vereins unter Druck setzt. Was nützt es, erster Ansprechpartner zu sein, wenn sich der begehrte Nationalspieler erst nach dieser Saison oder gar erst nach der EURO 2012 für oder gegen seine „große Liebe“ entscheidet?
Wartet Podolski die EM ab?
Angesichts der drückenden Schuldenlast und des insgesamt sehr eng gesteckten finanziellen Rahmens, geraten die Planungen für die nächste Spielzeit beim 1. FC Köln ohnehin zum Balanceakt. Nun steht Volker Finke vor der Entwicklung zweier Modelle, von denen er eines im Sommer in Windeseile umsetzen müsste. Denn es scheint sich anzubahnen: Lukas Podolski wartet die Entwicklung in Köln und die Europameisterschaft ab. Dies könnte bei entsprechender Leistung des Stürmers, dessen Vertrag 2013 ausläuft, entweder zu einer satten Ablösesumme oder zu einer möglichen Aufstockung des ohnehin üppigen Salärs Podolskis führen. Doch somit bleibt der FC in der Zwickmühle: Geld oder Liebe? Nur eines ist sicher: Ein Verbleib des „kölschen Jong“ ohne Vertragsverlängerung scheint nahezu ausgeschlossen.

Unruhe vorprogrammiert
Doch bis zum Sommer ist es noch ein weiter Weg und gerade beim 1. FC Köln, einem Verein, bei dem in der Vergangenheit eigentlich nie Ruhe einkehrte, sind Turbulenzen für die Rückrunde vorprogrammiert. Podolskis Leistung wird im Umfeld des rheinischen Klubs genau unter die Lupe genommen werden. Die Fans und der Boulevard werden sich bei jedem versprungenen Ball und bei jedem missglückten Abschluss fragen, ob die Vertragssituation Einfluss auf die Leistung ihres Angreifers nimmt. Jede noch so kleine Geste „Prinz Poldis“ könnte zu einem Bekenntnis für oder gegen den FC ausgelegt werden. Da ist Unruhe vorprogrammiert, die sich der Verein vor und gerade während der richtungsweisenden Rückrunde nicht leisten kann.
Parallelen zu Schaefer
Man erinnere sich auch an Ex-Trainer Frank Schaefer, der im Oktober 2010 für den beurlaubten Zvonimir Soldo einsprang, zunächst verlängern sollte, dann nach der Saison zurücktreten wollte und am Ende bereits im April des Folgejahres seinen Hut nahm. Ein Paradebeispiel dafür, wie eine ungeklärte Personalie zu Verwicklungen und später gar zu einem tiefen Riss beim 1. FC Köln führen konnte. Man wird sehen, wie sich Lukas Podolski schließlich entscheidet, doch eines scheint so sicher wie das Amen in der Kirche: Der 95-malige Nationalspieler wird sich die Trümpfe nicht aus der Hand nehmen lassen und auf den FC wartet eine schwere Zeit, bis eine Entscheidung gefällt wird. Man kann dem Klub nur wünschen, dass es zumindest so lange ruhig bleibt, bis das Unternehmen „Klassenerhalt“ in trockenen Tüchern ist.
Eure Meinung: Sollte Lukas Podolski im Interesse des FC schnell eine Entscheidung treffen?
Kann sich der FC Podolskis Zögern leisten?
Im Anschluss an die Zusammenkunft ließ der FC auf seiner Homepage verlauten: „Das Gespräch verlief in einer positiven und konstruktiven Atmosphäre. Lukas Podolski hat sich für die kommenden Monate Zeit erbeten, bevor weitergehende Gespräche geführt werden.“ So konstruktiv die Beratungen auch gewesen sein mögen, „Prinz Poldi“ spielt auf Zeit, was die Verantwortlichen des Vereins unter Druck setzt. Was nützt es, erster Ansprechpartner zu sein, wenn sich der begehrte Nationalspieler erst nach dieser Saison oder gar erst nach der EURO 2012 für oder gegen seine „große Liebe“ entscheidet?
Wartet Podolski die EM ab?
Angesichts der drückenden Schuldenlast und des insgesamt sehr eng gesteckten finanziellen Rahmens, geraten die Planungen für die nächste Spielzeit beim 1. FC Köln ohnehin zum Balanceakt. Nun steht Volker Finke vor der Entwicklung zweier Modelle, von denen er eines im Sommer in Windeseile umsetzen müsste. Denn es scheint sich anzubahnen: Lukas Podolski wartet die Entwicklung in Köln und die Europameisterschaft ab. Dies könnte bei entsprechender Leistung des Stürmers, dessen Vertrag 2013 ausläuft, entweder zu einer satten Ablösesumme oder zu einer möglichen Aufstockung des ohnehin üppigen Salärs Podolskis führen. Doch somit bleibt der FC in der Zwickmühle: Geld oder Liebe? Nur eines ist sicher: Ein Verbleib des „kölschen Jong“ ohne Vertragsverlängerung scheint nahezu ausgeschlossen.

HINGEHALTEN | Volker Finke muss sich in der Podlski-Frage noch gedulden
Unruhe vorprogrammiert
Doch bis zum Sommer ist es noch ein weiter Weg und gerade beim 1. FC Köln, einem Verein, bei dem in der Vergangenheit eigentlich nie Ruhe einkehrte, sind Turbulenzen für die Rückrunde vorprogrammiert. Podolskis Leistung wird im Umfeld des rheinischen Klubs genau unter die Lupe genommen werden. Die Fans und der Boulevard werden sich bei jedem versprungenen Ball und bei jedem missglückten Abschluss fragen, ob die Vertragssituation Einfluss auf die Leistung ihres Angreifers nimmt. Jede noch so kleine Geste „Prinz Poldis“ könnte zu einem Bekenntnis für oder gegen den FC ausgelegt werden. Da ist Unruhe vorprogrammiert, die sich der Verein vor und gerade während der richtungsweisenden Rückrunde nicht leisten kann.
Parallelen zu Schaefer
Man erinnere sich auch an Ex-Trainer Frank Schaefer, der im Oktober 2010 für den beurlaubten Zvonimir Soldo einsprang, zunächst verlängern sollte, dann nach der Saison zurücktreten wollte und am Ende bereits im April des Folgejahres seinen Hut nahm. Ein Paradebeispiel dafür, wie eine ungeklärte Personalie zu Verwicklungen und später gar zu einem tiefen Riss beim 1. FC Köln führen konnte. Man wird sehen, wie sich Lukas Podolski schließlich entscheidet, doch eines scheint so sicher wie das Amen in der Kirche: Der 95-malige Nationalspieler wird sich die Trümpfe nicht aus der Hand nehmen lassen und auf den FC wartet eine schwere Zeit, bis eine Entscheidung gefällt wird. Man kann dem Klub nur wünschen, dass es zumindest so lange ruhig bleibt, bis das Unternehmen „Klassenerhalt“ in trockenen Tüchern ist.
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