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FC Schalke: Die Gelsenkirchener Tiefstapler
Mit nur drei Punkten Rückstand auf Tabellenführer Bayern geht Schalke als Tabellendritter in die Winterpause. Trotz guter Hinrunde sieht man sich aber nicht als Bayern-Verfolger.
Von Alexander Brinkmann
Bongarts
Gelsenkirchen. Am letzten Bundesliga-Spieltag des Jahres 2011 lief es für den FC Schalke 04 bestens. Mit 5:0 schoss man im heimischen Stadion desolat auftretende Bremer ab und hätte sogar noch höher gewinnen können. Man hat sich auf Schalke also prächtig eingestimmt für den Pokal-Knaller am Mittwoch gegen Borussia Mönchengladbach. In der Liga steht die Mannschaft mit 34 Punkten zum Abschluss der Hinserie auf Platz drei. Dennoch sieht man sich nicht in der Rolle des Bayern-Verfolgers oder Meisterschaftskandidaten.
Der zweitstärkste Angriff der Liga
Einer der Gründe für Schalkes erfolgreiche Hinrunde ist der Angriff, der mit 38 Treffern nur von den Münchner Bayern übertroffen wird (43 Tore). Mehr als die Hälfte der Schalker Tore wurde dabei von Klaas-Jan Huntelaar (15 Tore) und Raul (10 Tore) erzielt, die deswegen einen großen Anteil am bisherigen Erfolg Schalkes haben. Dementsprechend ist es auch nicht verwunderlich, dass ein reges Interesse bei den Verantwortlichen des Vereins besteht, den am Ende der Saison auslaufenden Vertrag mit Raul zu verlängern. Eine mögliche Teilnahme an der Champions League wäre hierbei sicherlich auch kein schlechtes Argument, um den Spanier dazu zu bewegen.
Erfolg gibt Recht
Obwohl Schalke sich in der Tabelle oben einreiht, wurden sie oft für die mangelnde Attraktivität in ihren Spielen kritisiert. Doch Christian Fuchs bringt es gegenüber Goal.com auf den Punkt: „Was hilft es mir, wenn ich immer ein Feuerwerk abschieße, aber dann nur einen Punkt hole oder es ein punktloses Spiel wird? Lieber unattraktiv und siegreich als andersrum.“ Schalkes Höhenflug gibt ihm dabei Recht. Zumal sich am vergangenen Samstag niemand darüber beschweren konnte, dass das Schalker Spiel nicht attraktiv gewesen wäre. In der zweiten Halbzeit spielte man sich phasenweise in einen Rausch und eine vollkommen überforderte Bremer Mannschaft konnte froh darüber sein, dass Schalke es bei „nur“ fünf Toren beließ.
„Es macht keinen Sinn jetzt, irgendwelche Verfolger von irgendwem zu sein“
Trotz des jetzigen Saisonverlaufs spricht man auf Schalke weder offen von der Meisterschaft noch sieht man sich überhaupt als Titelaspiranten. Manager Horst Heldt im Gespräch mit unserer Seite: „Wir sind überhaupt gar keine Verfolger. Das haben wir von vornherein gesagt. Wir haben sicherlich eine gute Hinserie gespielt, aber wir haben auch klar und eindeutig gegen Bayern verloren, wir haben klar und eindeutig in Dortmund verloren. Wir wissen, was wir können. Es macht keinen Sinn jetzt, irgendwelche Verfolger von irgendwem zu sein.“
Die Revierklubs scheinen das Tiefstapeln für sich entdeckt zu haben. Nachdem der Erzrivale aus Dortmund in der letzten Saison das M-Wort solange vermieden hatte, bis es unvermeidlich war, übt man sich diese Saison auch in Gelsenkirchen in Zurückhaltung, was dieses Thema angeht. Klaas-Jan Huntelaar versucht gegenüber Goal.com ebenfalls, die Favoritenrolle nach München und Dortmund weiter zu geben: „In beiden Spielen gegen diese Mannschaften fand ich, dass wir noch nicht so weit sind wie die beiden Mannschaften. Aber wir sind oben dran und müssen unsere Rückrunde gut machen. Dann schauen wir, was passiert.“
Den Blick auf Gladbach gerichtet
Lange ausruhen kann Schalke sich auf dem Sieg vom Samstag ohnehin nicht, denn bereits am Mittwoch wartet im Achtelfinale des DFB-Pokals mit Borussia Mönchengladbach die Überraschungsmannschaft der Hinrunde. Im letzten Pflichtspiel des Jahres geht es für beide Mannschaften um nichts anderes als den Einzug ins Pokalviertelfinale. Kein leichtes Spiel, wie auch Christian Fuchs weiß: „Gladbach ist auch sehr gut drauf (…) und es wird schwer genug.“ Und wer weiß, vielleicht erklärt man sich dann in der Rückrunde im neuen Jahr zum Verfolger der Bayern – bevor es unvermeidlich wird.
Eure Meinung: Ist mit Schalke im Rennen um die Meisterschale zu rechnen?
Der zweitstärkste Angriff der Liga
Einer der Gründe für Schalkes erfolgreiche Hinrunde ist der Angriff, der mit 38 Treffern nur von den Münchner Bayern übertroffen wird (43 Tore). Mehr als die Hälfte der Schalker Tore wurde dabei von Klaas-Jan Huntelaar (15 Tore) und Raul (10 Tore) erzielt, die deswegen einen großen Anteil am bisherigen Erfolg Schalkes haben. Dementsprechend ist es auch nicht verwunderlich, dass ein reges Interesse bei den Verantwortlichen des Vereins besteht, den am Ende der Saison auslaufenden Vertrag mit Raul zu verlängern. Eine mögliche Teilnahme an der Champions League wäre hierbei sicherlich auch kein schlechtes Argument, um den Spanier dazu zu bewegen.
Erfolg gibt Recht
Obwohl Schalke sich in der Tabelle oben einreiht, wurden sie oft für die mangelnde Attraktivität in ihren Spielen kritisiert. Doch Christian Fuchs bringt es gegenüber Goal.com auf den Punkt: „Was hilft es mir, wenn ich immer ein Feuerwerk abschieße, aber dann nur einen Punkt hole oder es ein punktloses Spiel wird? Lieber unattraktiv und siegreich als andersrum.“ Schalkes Höhenflug gibt ihm dabei Recht. Zumal sich am vergangenen Samstag niemand darüber beschweren konnte, dass das Schalker Spiel nicht attraktiv gewesen wäre. In der zweiten Halbzeit spielte man sich phasenweise in einen Rausch und eine vollkommen überforderte Bremer Mannschaft konnte froh darüber sein, dass Schalke es bei „nur“ fünf Toren beließ.
„Es macht keinen Sinn jetzt, irgendwelche Verfolger von irgendwem zu sein“
Trotz des jetzigen Saisonverlaufs spricht man auf Schalke weder offen von der Meisterschaft noch sieht man sich überhaupt als Titelaspiranten. Manager Horst Heldt im Gespräch mit unserer Seite: „Wir sind überhaupt gar keine Verfolger. Das haben wir von vornherein gesagt. Wir haben sicherlich eine gute Hinserie gespielt, aber wir haben auch klar und eindeutig gegen Bayern verloren, wir haben klar und eindeutig in Dortmund verloren. Wir wissen, was wir können. Es macht keinen Sinn jetzt, irgendwelche Verfolger von irgendwem zu sein.“
Die Revierklubs scheinen das Tiefstapeln für sich entdeckt zu haben. Nachdem der Erzrivale aus Dortmund in der letzten Saison das M-Wort solange vermieden hatte, bis es unvermeidlich war, übt man sich diese Saison auch in Gelsenkirchen in Zurückhaltung, was dieses Thema angeht. Klaas-Jan Huntelaar versucht gegenüber Goal.com ebenfalls, die Favoritenrolle nach München und Dortmund weiter zu geben: „In beiden Spielen gegen diese Mannschaften fand ich, dass wir noch nicht so weit sind wie die beiden Mannschaften. Aber wir sind oben dran und müssen unsere Rückrunde gut machen. Dann schauen wir, was passiert.“
Den Blick auf Gladbach gerichtet
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