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Neymar vs. Lionel Messi: Wer war im Alter von 19 Jahren stärker?
Mit Santos und Barcelona treffen die beiden Offensivstars am Sonntag aufeinander. Goal.com analysiert, wie sich der Brasilianer im Vergleich mit „La Pulga“ schlägt...
Von Daniel Edwards
Getty
Yokohama. Während sich Shootingstar Neymar mit dem FC Santos auf den Showdown bei der Klub-WM gegen den FC Barcelona vorbereitet, ist dem Angreifer eines bewusst: Er hat seinen Status als aufregendstes Talent der Fußballwelt in den vergangenen Monaten zementiert. Tore, Titel, Lobeshymnen, all das sackte Neymar zuletzt ein. Nun kann er sich mit seinem Klub auch noch zum Klub-Weltmeister krönen.
Auf dem Weg dorthin muss er niemand Geringeren als Lionel Messi aus dem Weg räumen. Der argentinische Maestro, genannt „La Pulga“, kennt den Hype um einen Teenager selbst nur allzu gut. Er betrat die große Bühne 2004 im zarten Alter von 17 Jahren und als er auf seiner Geburtstagstorte zum 20. die Kerzen auspustete, da gehörte er bereits zur Elite des Sports.
Goal.com vergleicht die beiden Spieler im Stadium ihre Heranwachsens und schaut, welches Talent im Teenageralter weiter war.
Eine Wahl ist schwer zu treffen, weder Messi noch Neymar ist im Alter von 19 Jahren eindeutig als stärker einzuschätzen. Neymar hat allerdings doppelt soviele Spiele absolviert und dreimal soviele Tore erzielt wie Messi in diesem Alter. Er wirkt also in seiner Entwicklung einen Schritt weiter.
Verwässert werden diese Zahlen aber natürlich durch die unterschiedlichen Ligen, in denen die beiden Südamerikaner ihre ersten Schritte gingen. Die Staatsmeisterschaft von Sao Paulo, in der Neymar eine Menge seiner Tore markierte, ist keineswegs so hoch einzuschätzen, wie La Liga oder die Champions League. Und dort verdiente sich Messi bereits mit 19 Jahren seine Sporen.
Messis Betreten der Bühne trieb Spieler wie Ronaldinho auf ein noch höheres Level. Dies, gemeinsam mit famosen Auftritten wie einem Dreierpack im „Clasico“ gegen Real Madrid, geben knapp den Ausschlag zu Gunsten des Kapitäns der argentinischen Nationalmannschaft. Neymars Zeit wird kommen, keine Frage. Doch nach einigen unvergesslichen Momenten mit Santos, werden Augenblicke folgen, in denen er sich mit Weltklasse-Akteuren messen muss.
Ein Anfang kann am Sonntag in Japan gemacht werden...
Auf dem Weg dorthin muss er niemand Geringeren als Lionel Messi aus dem Weg räumen. Der argentinische Maestro, genannt „La Pulga“, kennt den Hype um einen Teenager selbst nur allzu gut. Er betrat die große Bühne 2004 im zarten Alter von 17 Jahren und als er auf seiner Geburtstagstorte zum 20. die Kerzen auspustete, da gehörte er bereits zur Elite des Sports.
Goal.com vergleicht die beiden Spieler im Stadium ihre Heranwachsens und schaut, welches Talent im Teenageralter weiter war.
| DER ARGENTINIER & DER BRASILIANER IM VERGLEICH |
| Lionel Messi |
Neymar |
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|
| 24.6.1987 |
GEBURTSDATUM |
5.2.1992 |
| Offensives Mittelfeld / Sturm |
POSITION |
Sturm |
| 70/26 | JUGENDSPIELE/ TORE |
158/81 |
| 12/4 | JUN.-NATI.-SPIELE/ TORE |
15/8 |
| MENTALE ATTRIBUTE (MAXIMAL FÜNF STERNE) |
| Messis Hingabe zum Fußball und sein Wille, an sich zu arbeiten, standen nie in Zweifel, seit er für Argentinien und Barcelona debütierte. Seine außergewöhnliche Ballsicherheit war früh erkennbar. Allerdings hatte er in jungen Jahren die Tendenz, vieles auf eigene Faust zu versuchen und die Mitspieler nicht einzubeziehen. Als er bei Barca zur festen Größe wurde, legte er dies jedoch schnell ab. Zudem war Messi kein Kind von Traurigkeit. Das illustriert sein Debüt für Argentinien, als er 47 Sekunden nach seiner Einwechslung vom Platz gestellt wurde, weil er mit seinem Gegenspieler Vilmos Vanczak heftig aneinander geraten war. Neymar war praktisch ein Star, seit er zum ersten Mal für Santos auflief. Das zeigte sich auch in seinen Auftritten, die oft ungeduldig und arrogant daher kamen. Doch seitdem Cheftrainer Muricy Ramalho beim brasilianischen Traditionsverein das Zepter schwingt, hat sich sein Verhalten deutlich gebessert. Ramalho hat es geschafft, dass Neymar seine Aggression kanalisiert und in positive Energie umwandelt. Arbeiten muss Neymar dagegen noch an seinem Verhalten gegenüber den Unparteiischen: Sein obligatorisches Lamentieren sollte er abstellen und sich auf das Wesentliche konzentrieren. |
| AGGRESSIVITÄT | ||
| AUFTRITTE IN TOPSPIELEN | ||
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ENTSCHEIDUNGSFINDUNG | |
| FÜHRUNGSSTÄRKE | ||
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TEAMWORK | |
| ARBEITSPENSUM |
| TECHNISCHE ATTRIBUTE (MAXIMAL FÜNF STERNE) |
| Der junge Messi war sehr von seinem linken Fuß abhängig, mit rechts strahlte er dagegen kaum Gefahr aus. Wenn er mit dem Ball am Fuß auf die gegnerische Verteidung zumarschierte, strahlte er schon damals eine Menge Gefahr aus. Seine Fähigkeiten bei ruhenden Bällen (Freistöße, Eckbälle, Strafstöße), deutete er ebenfalls regelmäßig an. Neymar steht wegen seiner Stärken vor dem gegnerischen Kasten häufig in den Schlagzeilen. Dennoch muss man auch berücksichtigen, dass er im Spielaufbau ebenfalls Stärken hat. Er weicht häufig auf die Flügel aus oder lässt sich ins Mittelfeld fallen, um seine Stärken im Dribbling einzubringen. Von dort kann er zudem seine Mitspieler besser in Szene setzen. Die größte Schwäche in Neymars Spiel sind die ruhenden Bälle. Standardsituationen sind bei Santos aber kein Problem, schließlich hat er dort mit Ganso und Elano zwei Spezialisten an seiner Seite. Schwerer wiegt da schon sein Manko vom Elfmeterpunkt: Neymar versucht oft, in „Panenka“-Manier zu verwandeln. Das führte nicht nur zu einigen Fehlschüssen, sondern 2010 indirekt auch zur Entlassung von Trainer Dorival Junior. |
| KREATIVITÄT | ||
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FLANKEN | |
| DRIBBLING | ||
| DISTANZSCHÜSSE | ||
| |
PASSSPIEL | |
| STANDARDS & STRAFSTÖßE |
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| |
ABSCHLUSS | |
| BALLBEHANDLUNG |
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| SCHWÄCHERER FUß |
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http://u.goal.com/135700/135791.jpg
| PHYSISCHE ATTRIBUTE (MAXIMAL FÜNF STERNE) |
| Messi hat in den letzten fünf Jahren unermüdlich an seiner größte Schwäche gearbeitet: die Physis. Der kleine Argentinier brauchte während seiner Wachstumsphase eine Hormonbehandlung und war seit jeher schmächtig. Kein Wunder, dass er nicht als Kopfballungeheuer daherkam. Sein niedriger Schwerpunkt war dagegen ein großer Vorteil, wenn es darum ging, Abwehrspieler mit schnellen Haken abzuschütteln. Dennoch hat Messi hart an sich gearbeitet und seine heutige Statur ist kaum noch mit jener aus dem Jahr 2004 vergleichbar. Seine enorme Schnelligkeit half Messi zudem, seine Schwächen zu kompensieren. Ein kontrollierter Muskelaufbau, ohne an Geschmeidigkeit zu verlieren, war dennoch unabdingbar. Allein schon, um besser vor Verletzungen gewappnet zu sein, denn in der Frühphase seiner Karriere hatte Messi oft mit Blessuren zu kämpfen und verpasste in der Saison 2006/07 mehrere Monate wegen einer Muskelverletzung am Oberschenkel. Neymars Fitness ist dagegen überragend. Nicht weniger als 66 Spiele absolvierte er im Jahr 2011. Er verpasste kaum eine Partie aus körperlichen Gründen und hätte noch mehr Einsätze vorzuweisen, wenn nicht mehrere Turniere (Südamerikas U-20-Meisterschaft, Copa America) mit Santos' erfolgreicher Saison in der Copa Libertadores kollidiert wären. Mit seinem 1,74 Metern ist der Brasilianer nur ein wenig größer als Messi. Sein Kopfballspiel ist trotzdem verbesserungswürdig, kaum ein Treffer gelang ihm in der Luft. Dafür belehrte er seine Kritiker, die ihm vorwarfen, er sei zu schmächtig für die große Bühne, eines Besseren: Gegen die Schwergewichte Cerro Porteno und Penarol zeigte Neymar, dass er es auch mit körperlich stärkeren Gegenspielern aufnehmen kann und keinen Zweikampf mit ihnen scheut. |
| KOPFBALL | ||
| NATÜRLICHE FITNESS |
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| SCHNELLIGKEIT |
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| AUSDAUER |
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| KRAFT | ||
| 76 / 100 |
INSGESAMT | 75 / 100 |
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Eine Wahl ist schwer zu treffen, weder Messi noch Neymar ist im Alter von 19 Jahren eindeutig als stärker einzuschätzen. Neymar hat allerdings doppelt soviele Spiele absolviert und dreimal soviele Tore erzielt wie Messi in diesem Alter. Er wirkt also in seiner Entwicklung einen Schritt weiter.
Verwässert werden diese Zahlen aber natürlich durch die unterschiedlichen Ligen, in denen die beiden Südamerikaner ihre ersten Schritte gingen. Die Staatsmeisterschaft von Sao Paulo, in der Neymar eine Menge seiner Tore markierte, ist keineswegs so hoch einzuschätzen, wie La Liga oder die Champions League. Und dort verdiente sich Messi bereits mit 19 Jahren seine Sporen.
Messis Betreten der Bühne trieb Spieler wie Ronaldinho auf ein noch höheres Level. Dies, gemeinsam mit famosen Auftritten wie einem Dreierpack im „Clasico“ gegen Real Madrid, geben knapp den Ausschlag zu Gunsten des Kapitäns der argentinischen Nationalmannschaft. Neymars Zeit wird kommen, keine Frage. Doch nach einigen unvergesslichen Momenten mit Santos, werden Augenblicke folgen, in denen er sich mit Weltklasse-Akteuren messen muss.
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Goal.com-Umfrage
Die Umfrage läuft vom 16.12.2011 bis zum 20.12.2011
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Kann Leverkusen den FC Barcelona schlagen?
Keine Chance. Messi & Co. werden sich gegen Bayer souverän durchsetzen.
69.51%
Wenn Barca zweimal schlecht drauf ist und Bayer über sich hinaus wächst, ist alles möglich.
11.54%
Es wird nicht einfach für Barca - am Ende aber setzen sich die Katalanen durch.
9.72%
Leverkusen wird Barcelona überraschen und die Katalanen ausschalten.
9.23%
Dein Tipp
Santos - Fluminense FC
Tipp abgegeben
Most Popular Predictions
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Santos 2-0 Fluminense FC
- 18 %
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Santos 2-1 Fluminense FC
- 10 %
-
Santos 3-1 Fluminense FC
- 8 %
Goal.com-Flutlicht
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