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Makoto Hasebe: Der dienstälteste Bundesliga-Japaner steckt erneut mit Wolfsburg unten drin
Seit fast vier Jahren spielt Makoto Hasebe in Deutschland bei Wolfsburg und ist damit momentan der dienstälteste Japaner in der Bundesliga. Mit dem VfL hat er bereits alles erlebt.
Von Alexander Brinkmann
Getty Images
Wolfsburg. Was hat Makoto Hasebe nicht alles schon erlebt, seitdem er beim VfL Wolfsburg ist? Meisterschaft, Champions League, aber auch Abstiegskampf und fünf verschiedene Trainer. Doch trotz der völlig verkorksten letzten Saison, in der Wolfsburg erst am 34. Spieltag den Klassenerhalt perfekt machen konnte, verlängerte der defensive Mittelfeldspieler im Juli dieses Jahres seinen bis 2012 laufenden Vertrag vorzeitig bis 2014. Dadurch wird Hasebe vorerst der dienstälteste japanische Spieler der Bundesliga bleiben.
Die Anfänge in Japan
Hasebe wurde am 18.01.1984 in der Stadt Fujieda in der Präfektur Shizuoka geboren. Seine ersten nennenswerten fußballerischen Stationen in der Jugend waren die Schulmannschaften der Aojima-Mittelschule und der Higashi-Oberschule in Fujieda. Nach seinem Schulabschluss wechselte er 2002 zum Profiteam Urawa Red Diamonds, absolvierte aber in seinem ersten Jahr dort nicht ein einziges Ligaspiel. In den Folgejahren sollte sich dies aber verändern, so dass er am Ende nach insgesamt sechs Jahren bei den Urawa Red Diamonds auf 149 Ligaspiele in der J. League kam, in denen er 12 Tore erzielte. 2004 wurde er in der J. League mit dem Titel „Jugendspieler des Jahres“ ausgezeichnet und in die „best eleven“, die japanische Version der „Elf des Jahres“, gewählt.
Wechsel nach Wolfsburg und Meisterschaft
Da die japanische Saison am Jahresende endet und Verträge dementsprechend am 31. Dezember auslaufen, wechselte Hasebe im Januar 2008 ablösefrei nach Wolfsburg. Dort etablierte er sich schnell und bestritt 16 der 17 Rückrundenspiele, von denen er in 13 Partien zur Startformation gehörte. Sein erstes Bundesligator gelang ihm am 30. Spieltag gegen Bayer Leverkusen. Eine Saison später holte er mit Wolfsburg unter Felix Magath seinen ersten großen Titel: Die deutsche Meisterschaft. Nach einem auskurierten Knorpelschaden und einer daraus resultierenden, etwa einmonatigen Verletzungspause stand er seiner Mannschaft im Saisonendspurt auf dem Weg zur Meisterschale wieder zur Verfügung.
Die Post-Magath-Ära
Mit dem zu Schalke abgewanderten Felix Magath schien auch der Erfolg Wolfsburg in der Saison 2009/10 verlassen zu haben. Zunächst schied man als Gruppendritter in der Champions League aus und auch in der Europa League war im Viertelfinale gegen den FC Fulham Schluss. In der Liga spielte man keine Rolle im Meisterschaftsrennen und verpasste am Ende der Saison die internationalen Plätze. Insgesamt waren die gezeigten Leistungen Hasebes in den 33 Pflichtspielen, in denen er in der Saison zum Einsatz kam, weitestgehend unterdurchschnittlich.
Abstiegskampf, Asienmeisterschaft und Magaths Rückkehr
Vergangene Saison lernte Makoto Hasebe dann zum ersten Mal den richtigen Bundesliga-Abstiegskampf kennen. Unter Steve McClaren und Pierre Littbarski (mittlerweile Trainer Nummer vier und fünf unter denen Hasebe in Wolfsburg spielte) kamen der VfL und auch Hasebe nie richtig in Tritt. Hasebe spielte, sicherlich nicht als einziger Wolfsburger, die wohl schlechteste Saison seiner Karriere. Auch nach der Rückkehr Felix Magaths zu den damals akut abstiegsbedrohten Wolfsburgern stellte sich keine Trendwende ein. Mit Ach und Krach hielten Hasebe und sein Verein die Klasse. Der einzige Lichtblick für Hasebe war der Gewinn der Asienmeisterschaft in Katar im Januar 2011 mit der japanischen Nationalmannschaft, zu deren Kapitän er Mitte 2010 geworden war.
Erneut unten drin
Auch in der aktuellen Saison steht Hasebe mit Wolfsburg nach 16 Spieltagen in der Tabelle wieder unten drin (zwei Punkte von Platz 16, drei Punkte von Platz 17 entfernt). Seine schwachen Leistungen knüpfen dabei nahtlos an die der letzten Saison an. Wie eigentlich seine ganzen Mannschaftskollegen läuft er seiner möglichen Bestform weit hinterher.
Kein Torjäger, aber fester Bestandteil der Mannschaft
Durch seine Position im defensiven Mittelfeld ist Hasebe alles andere als ein Torjäger. In 121 Pflichtspielen für den VfL Wolfsburg traf er erst viermal. In den 52 Spielen, die er seit 2006 für die Nationalmannschaft Japans bestritten hat, kommt er auch auf lediglich zwei Treffer. Seine spielerischen Qualitäten liegen deutlich eher in der Defensive, wobei er auch schon das ein oder andere Tor für Wolfsburg vorbereitet hat (15 Torvorlagen in Pflichtspielen). Dabei agiert er meist so fair, dass er in seinen fast vier Jahren in der Bundesliga erst 13 gelbe Karten gesehen hat und erst in dieser Saison seinen ersten Platzverweis hinnehmen musste. Bisher hat Makoto Hasebe in jeder Saison an mindestens zwei Dritteln der möglichen Ligapartien teilgenommen. Dies zeigt, dass er sich fest in die Wolfsburger Mannschaft integriert hat und trotz zuletzt sehr schwacher Leistungen eine der wenigen Konstanten unter Felix Magath ist.
Eure Meinung: Wird Hasebe sich steigern und sich mit Wolfsburg aus dem Abstiegssumpf befreien?
Die Anfänge in Japan
Hasebe wurde am 18.01.1984 in der Stadt Fujieda in der Präfektur Shizuoka geboren. Seine ersten nennenswerten fußballerischen Stationen in der Jugend waren die Schulmannschaften der Aojima-Mittelschule und der Higashi-Oberschule in Fujieda. Nach seinem Schulabschluss wechselte er 2002 zum Profiteam Urawa Red Diamonds, absolvierte aber in seinem ersten Jahr dort nicht ein einziges Ligaspiel. In den Folgejahren sollte sich dies aber verändern, so dass er am Ende nach insgesamt sechs Jahren bei den Urawa Red Diamonds auf 149 Ligaspiele in der J. League kam, in denen er 12 Tore erzielte. 2004 wurde er in der J. League mit dem Titel „Jugendspieler des Jahres“ ausgezeichnet und in die „best eleven“, die japanische Version der „Elf des Jahres“, gewählt.
Wechsel nach Wolfsburg und Meisterschaft
Da die japanische Saison am Jahresende endet und Verträge dementsprechend am 31. Dezember auslaufen, wechselte Hasebe im Januar 2008 ablösefrei nach Wolfsburg. Dort etablierte er sich schnell und bestritt 16 der 17 Rückrundenspiele, von denen er in 13 Partien zur Startformation gehörte. Sein erstes Bundesligator gelang ihm am 30. Spieltag gegen Bayer Leverkusen. Eine Saison später holte er mit Wolfsburg unter Felix Magath seinen ersten großen Titel: Die deutsche Meisterschaft. Nach einem auskurierten Knorpelschaden und einer daraus resultierenden, etwa einmonatigen Verletzungspause stand er seiner Mannschaft im Saisonendspurt auf dem Weg zur Meisterschale wieder zur Verfügung.
Die Post-Magath-Ära
Mit dem zu Schalke abgewanderten Felix Magath schien auch der Erfolg Wolfsburg in der Saison 2009/10 verlassen zu haben. Zunächst schied man als Gruppendritter in der Champions League aus und auch in der Europa League war im Viertelfinale gegen den FC Fulham Schluss. In der Liga spielte man keine Rolle im Meisterschaftsrennen und verpasste am Ende der Saison die internationalen Plätze. Insgesamt waren die gezeigten Leistungen Hasebes in den 33 Pflichtspielen, in denen er in der Saison zum Einsatz kam, weitestgehend unterdurchschnittlich.
Abstiegskampf, Asienmeisterschaft und Magaths Rückkehr
Vergangene Saison lernte Makoto Hasebe dann zum ersten Mal den richtigen Bundesliga-Abstiegskampf kennen. Unter Steve McClaren und Pierre Littbarski (mittlerweile Trainer Nummer vier und fünf unter denen Hasebe in Wolfsburg spielte) kamen der VfL und auch Hasebe nie richtig in Tritt. Hasebe spielte, sicherlich nicht als einziger Wolfsburger, die wohl schlechteste Saison seiner Karriere. Auch nach der Rückkehr Felix Magaths zu den damals akut abstiegsbedrohten Wolfsburgern stellte sich keine Trendwende ein. Mit Ach und Krach hielten Hasebe und sein Verein die Klasse. Der einzige Lichtblick für Hasebe war der Gewinn der Asienmeisterschaft in Katar im Januar 2011 mit der japanischen Nationalmannschaft, zu deren Kapitän er Mitte 2010 geworden war.
| SAISON-STATISTIKEN | Makoto Hasebe (VfL Wolfsburg & Japan) |
Klubs: Fujieda Higashi High School, Urawa Red Diamonds |
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Erneut unten drin
Auch in der aktuellen Saison steht Hasebe mit Wolfsburg nach 16 Spieltagen in der Tabelle wieder unten drin (zwei Punkte von Platz 16, drei Punkte von Platz 17 entfernt). Seine schwachen Leistungen knüpfen dabei nahtlos an die der letzten Saison an. Wie eigentlich seine ganzen Mannschaftskollegen läuft er seiner möglichen Bestform weit hinterher.
Kein Torjäger, aber fester Bestandteil der Mannschaft
Durch seine Position im defensiven Mittelfeld ist Hasebe alles andere als ein Torjäger. In 121 Pflichtspielen für den VfL Wolfsburg traf er erst viermal. In den 52 Spielen, die er seit 2006 für die Nationalmannschaft Japans bestritten hat, kommt er auch auf lediglich zwei Treffer. Seine spielerischen Qualitäten liegen deutlich eher in der Defensive, wobei er auch schon das ein oder andere Tor für Wolfsburg vorbereitet hat (15 Torvorlagen in Pflichtspielen). Dabei agiert er meist so fair, dass er in seinen fast vier Jahren in der Bundesliga erst 13 gelbe Karten gesehen hat und erst in dieser Saison seinen ersten Platzverweis hinnehmen musste. Bisher hat Makoto Hasebe in jeder Saison an mindestens zwei Dritteln der möglichen Ligapartien teilgenommen. Dies zeigt, dass er sich fest in die Wolfsburger Mannschaft integriert hat und trotz zuletzt sehr schwacher Leistungen eine der wenigen Konstanten unter Felix Magath ist.
Eure Meinung: Wird Hasebe sich steigern und sich mit Wolfsburg aus dem Abstiegssumpf befreien?
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