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Real Madrid vs. FC Barcelona: Der Vergleich der Abwehrreihen
El Clasico rückt näher und Goal.com ist natürlich mit von der Partie. Wir haben die Abwehrreihen der beiden spanischen Ausnahmeteams unter die Lupe genommen.
Madrid/Barcelona. Das Wochenende steht ganz im Zeichen des Clasicos! Am Samstag treffen Real Madrid und der FC Barcelona in der Primera Division aufeinander. Goal.com hat für euch vor diesem immer wieder feurig lodernden Duell die Abwehrreihen beider Mannschaften unter die Lupe genommen.
Marcelo – Sergio Ramos – Pepe – Arbeloa
In der Liga musste Real erst zehn Gegentore hinnehmen. Keine Frage: Die Abwehr der Madrilenen ist nur schwer zu knacken. Ramos und Pepe sorgen in der Innenverteidigung für Ordnung, auf den Außen halten Marcelo und Arbeloa ihre Seite dicht - und zumindest ersterer ist zudem noch offensivstark und kann über die Flügel Druck nach vorne entwickeln. Zudem hat Real mit Lass Diarra und Coentrao noch zwei weitere Außenverteidiger in der Hinterhand. Coentrao war im Sommer für 30 Millionen Euro von Benfica Lissabon gekommen und hat sich seitdem als echte Verstärkung erwiesen.
Ramos in die Zentrale beordert
Der etatmäßige Rechtsverteidiger Sergio Ramos wurde seit dem Ausfall von Cavalho in die Zentrale beordert und macht seine Sache auch in der Innenverteidigung äußerst gut. Auch Nebenmann Pepe ist ein wahrer Meister seines Fachs und für jeden Angreifer extrem unangenehm zu spielen.
Dani Alves – Puyol – Pique – Abidal
Barca hat in der Primera Division sogar noch weniger Gegentore gefangen als Real - die Katalanen haben bislang erst sieben Treffer zugelassen. In der Innenverteidigung dürften Puyol und Pique agieren, Mascherano wäre eine weitere Option. Der im Sommer für drei Monate verletzt ausgefallene Puyol musste im letzten Ligaspiel gegen UD Levante aufgrund einer leichten Gehirnerschütterung ausgewechselt werden, steht im Clasico aber zur Verrfügung. Er und Pique bilden eines der weltbesten Innenverteidiger-Duos.
Brasilianische Offensivpower
Die Formkurve von Außenverteidiger Eric Abidal, der sich in der letzten Saison aufgrund eines Tumors in der Leber operieren lassen musste, schwankte in der Vergangenheit ein wenig - an guten Tagen ist der Franzose aber nur schwer zu überlaufen. Gleiches gilt für Dani Alves, der die linke Seite beackert und gleichermaßen dynamisch, offensivstark, lauffreudig und torgefährlich ist. Auf seinen Landsmann, den zuletzt verletzten Adriano, muss Barca hingegen verzichten.

FAZIT
Zweifelsohne stehen sich am Samstag zwei erstklassige Abwehrreihen gegenüber. Real hat in der Liga zwar mehr Gegentore kassiert als der große Konkurrent, wirkt defensiv insgesamt aber ein wenig sattelfester als die Katalanen. In der Champions League haben die Madrilenen nur zwei Gegentore zugelassen - und die fielen gegen Dinamo Zagreb, als man bereits mit 6:0 führte. Daher: leichter Vorteil für Real.
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