|
|
Die Zeichen der Zukunft zeigen sich: Der FC Barcelona überzeugt mit Jugendarbeit
Man staunte nicht schlecht, als man am Dienstag dem FC Barcelona zusah. Mit einem stark veränderten Kader überzeugten die Katalanen mit einer Auswahl an vielen Jugendspielern.
Von Alex Grams
Getty
Barcelona. Es ist fast schon ein gewohntes Bild: Der FC Barcelona gewinnt. Der FC Barcelona kombiniert. Der FC Barcelona zelebriert Fußball. Doch am Dienstag gab es eine gewaltige Ausnahme. Für die vier Tore gegen BATE Borisov waren nicht Lionel Messi oder David Villa verantwortlich, auch nicht Andres Iniesta oder Xavi waren an dem Erfolg beteiligt. Pep Guardiola schüttelte gleich mehrere Youngsters aus dem Ärmel und überraschte die Fußballwelt. Wie die großen Vorbilder agierten Cuenca und Co. und ließen den Gästen aus Weißrussland nicht den Hauch einer Chance.
Im Zeichen der Jugend
Neben dem 36-jährigen Ersatztorhüter José Pinto und dem 30-jährigen Linksverteidiger Maxwell war kein anderer Spieler älter als 24. Insgesamt betrug der Altersdurchschnitt der Startelf 22,7 Jahre, was einer U-23 Mannschaft entspricht. Nimmt man die drei eingewechselten Spieler hinzu, so sinkt der Altersdurchschnitt sogar auf beachtlich junge 21,8 Jahre. Der jüngste Akteur, der am Mittwochabend seine Chance bekam, war der erst 17-Jährige Gerard Deulofeu. Von diesem Überangebot an jungen talentierten Spielern können viele Mannschaften nur träumen.
Erfolg für Guardiola
Der 4:0-Erfolg war der insgesamt 150. Sieg für Pep Guardiola als Trainer seit seinem Amtsantritt im Jahre 2008. Mit 16 Punkten aus sechs Vorrundenspielen ist es auch das beste Vorrundenergebnis, das der 40-Jährige Trainer jemals holte. Und das, obwohl er schon zwei Mal die begehrte Trophäe gewonnen hat. Unter Guardiola erzielten die Nachwuchskicker die Treffer 99, 100, 101 und 102 in der Champions League.

Talentschmiede „La Masia“
Der gestrige Auftritt war bezeichnend für die gute Jugendarbeit der Katalanen. Das Spielsystem wird in „La Masia“ von Klein an gelernt und verinnerlicht wie ein Atemzug. Nahezu perfekt zelebrierten die jungen Kicker das gefürchtete „Tiki Taka“ und das auf der höchsten Ebene des europäischen Klubfußballs. Zwar wartete mit BATE Borisov kein Übergegner auf die junge Garde, aber immerhin eine Mannschaft, die sich ehrlich und fair für den größten europäischen Klubwettbewerb qualifiziert hat und über erfahrene Spieler verfügt. Die Erfahrung war auch der einzige Punkt, in dem die Weißrussen den Spaniern überlegen waren, ansonsten enttäuschten sie auf ganzer Linie.
UEFA-Regel
Insgesamt 14 neue Spieler hatte Pep Guardiola für die Partie gegen Borisov nominiert und strich viele Stars aus dem Kader. Da eigentlich vor jeder Champions-League-Saison eine Spielerliste mit 25 Spielern abgegeben werden muss, machte der 40-Jährige Coach Gebrauch von der B-Liste. Diese B- Liste erlaubt es, zusätzlich zu den 25 gemeldeten Spielern weitere Spieler hinzuzufügen. Wichtig hierbei ist, dass die nachgemeldeten Spieler nicht älter als 21 sein dürfen und zwischen dem 15. Lebensjahr und der Anmeldung zur Champions League zwei aufeinanderfolgende Jahre für den betreffenden Verein spielberechtigt waren. Damit fördert die UEFA den Einsatz von Jugendspielern.

Aussichtsreiche Chancen
Die Vorstellung des Barca-Nachwuchses lässt Fans und Funktionäre auf eine rosige Zukunft hoffen. Spieler wie Isaac Cuenca bekamen bereits ihre Chance in der Liga. Der 20-jährige Spanier erzielte dort schon zwei Treffer und steuerte ein Assist bei. Ebenso darf Rafael Alcantara, auch bekannt als Rafinha, demnächst auf mehr Einsatzzeit hoffen. Die Gerüchte um einen Wechsel zu Real Madrid pushten den 18-jährigen Bruders von Thiago Alcantara. Auch in der Defensive brauchen die Katalanen keine Sorgen vor der Zukunft haben. Mit dem 20-Jährigen Martin Montoya wächst ein Rechtsverteidiger mit großem Potenzial heran, der den Part von Dani Alves mehr als gut übernahm und sogar einen Treffer gegen BATE Borisov beisteuerte. Einen ebenso guten Eindruck hinterließ der erst 19-Jährige Sergi Roberto. All diese Spieler sind Teil der zweiten Mannschaft und spielen in der zweiten spanischen Liga.
Weniger erfolgreich
Ohne Ausnahme überzeugte am Dienstag jeder eingesetzte Spieler, umso überraschender ist die Bilanz der jungen Truppe in der Segunda Division: Dort hinkt die zweite Garde im Niemandsland der Tabelle auf Platz 13 hinterher. Trainiert werden die B-Kicker von Eusebio Sacristan, dem ehemaligen Co-Trainer von Frank Rijkaard und Pep Guardiola. Die Weichen sind gestellt, das System ist begriffen, nun liegt es nur noch am persönlichen Ehrgeiz sich in den wohl stärksten Kader der Welt zu spielen.
Eure Meinung: Wer schafft den Sprung ins A-Team?
Im Zeichen der Jugend
Neben dem 36-jährigen Ersatztorhüter José Pinto und dem 30-jährigen Linksverteidiger Maxwell war kein anderer Spieler älter als 24. Insgesamt betrug der Altersdurchschnitt der Startelf 22,7 Jahre, was einer U-23 Mannschaft entspricht. Nimmt man die drei eingewechselten Spieler hinzu, so sinkt der Altersdurchschnitt sogar auf beachtlich junge 21,8 Jahre. Der jüngste Akteur, der am Mittwochabend seine Chance bekam, war der erst 17-Jährige Gerard Deulofeu. Von diesem Überangebot an jungen talentierten Spielern können viele Mannschaften nur träumen.
Erfolg für Guardiola
Der 4:0-Erfolg war der insgesamt 150. Sieg für Pep Guardiola als Trainer seit seinem Amtsantritt im Jahre 2008. Mit 16 Punkten aus sechs Vorrundenspielen ist es auch das beste Vorrundenergebnis, das der 40-Jährige Trainer jemals holte. Und das, obwohl er schon zwei Mal die begehrte Trophäe gewonnen hat. Unter Guardiola erzielten die Nachwuchskicker die Treffer 99, 100, 101 und 102 in der Champions League.

Talentschmiede „La Masia“
Der gestrige Auftritt war bezeichnend für die gute Jugendarbeit der Katalanen. Das Spielsystem wird in „La Masia“ von Klein an gelernt und verinnerlicht wie ein Atemzug. Nahezu perfekt zelebrierten die jungen Kicker das gefürchtete „Tiki Taka“ und das auf der höchsten Ebene des europäischen Klubfußballs. Zwar wartete mit BATE Borisov kein Übergegner auf die junge Garde, aber immerhin eine Mannschaft, die sich ehrlich und fair für den größten europäischen Klubwettbewerb qualifiziert hat und über erfahrene Spieler verfügt. Die Erfahrung war auch der einzige Punkt, in dem die Weißrussen den Spaniern überlegen waren, ansonsten enttäuschten sie auf ganzer Linie.
UEFA-Regel
Insgesamt 14 neue Spieler hatte Pep Guardiola für die Partie gegen Borisov nominiert und strich viele Stars aus dem Kader. Da eigentlich vor jeder Champions-League-Saison eine Spielerliste mit 25 Spielern abgegeben werden muss, machte der 40-Jährige Coach Gebrauch von der B-Liste. Diese B- Liste erlaubt es, zusätzlich zu den 25 gemeldeten Spielern weitere Spieler hinzuzufügen. Wichtig hierbei ist, dass die nachgemeldeten Spieler nicht älter als 21 sein dürfen und zwischen dem 15. Lebensjahr und der Anmeldung zur Champions League zwei aufeinanderfolgende Jahre für den betreffenden Verein spielberechtigt waren. Damit fördert die UEFA den Einsatz von Jugendspielern.

Aussichtsreiche Chancen
Die Vorstellung des Barca-Nachwuchses lässt Fans und Funktionäre auf eine rosige Zukunft hoffen. Spieler wie Isaac Cuenca bekamen bereits ihre Chance in der Liga. Der 20-jährige Spanier erzielte dort schon zwei Treffer und steuerte ein Assist bei. Ebenso darf Rafael Alcantara, auch bekannt als Rafinha, demnächst auf mehr Einsatzzeit hoffen. Die Gerüchte um einen Wechsel zu Real Madrid pushten den 18-jährigen Bruders von Thiago Alcantara. Auch in der Defensive brauchen die Katalanen keine Sorgen vor der Zukunft haben. Mit dem 20-Jährigen Martin Montoya wächst ein Rechtsverteidiger mit großem Potenzial heran, der den Part von Dani Alves mehr als gut übernahm und sogar einen Treffer gegen BATE Borisov beisteuerte. Einen ebenso guten Eindruck hinterließ der erst 19-Jährige Sergi Roberto. All diese Spieler sind Teil der zweiten Mannschaft und spielen in der zweiten spanischen Liga.
Weniger erfolgreich
Ohne Ausnahme überzeugte am Dienstag jeder eingesetzte Spieler, umso überraschender ist die Bilanz der jungen Truppe in der Segunda Division: Dort hinkt die zweite Garde im Niemandsland der Tabelle auf Platz 13 hinterher. Trainiert werden die B-Kicker von Eusebio Sacristan, dem ehemaligen Co-Trainer von Frank Rijkaard und Pep Guardiola. Die Weichen sind gestellt, das System ist begriffen, nun liegt es nur noch am persönlichen Ehrgeiz sich in den wohl stärksten Kader der Welt zu spielen.
Eure Meinung: Wer schafft den Sprung ins A-Team?
Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf
oder werde Fan von Goal.com auf
!
Fiebert mit Goal.com der EURO 2012 entgegen!
Fiebert mit Goal.com der EURO 2012 entgegen!
Goal.com-Flutlicht
/* empty because this one does not have controls */?>
-
Eden Hazard und die Geschichte des Millionentransfers, der ihn zu Chelsea führte
Es ging um richtig viel Geld, als der belgische Shootingstar beiden Großklubs aus Manchester absagte und an die „Stamford Bridge“ wechselte. Dort macht er nun so richtig Kasse.
-
Bensingers Bayern – Die FCB-Kolumne: Mit zwei Spitzen gegen dreckige Scheine?
KOLUMNE - Jede Woche gibt euch FCB-Reporter Maximilian Bensinger Einblick in sein Gefühlsleben. Was gibt es Neues an der Säbener Straße? Emotional und erschreckend subjektiv!
-
Mit Giovinco, M'Vila & van der Wiel: Die EM-Stars, die in diesem Sommer wechseln könnten
Die EM bietet den teilnehmenden Akteuren die Möglichkeit, sich ins Schaufenster zu stellen, um sich für neue Klubs zu empfehlen - wir bieten einen Überblick der Wechselkandidaten.
-
Starte dein eigenes Tippspiel auf Kicktipp.de!
Ob Bundesliga, Fußball International oder EM 2012 - Tippe jetzt online gegen Freunde und Kollegen in deiner eigenen Tipprunde