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Nächste Chance verpasst: Der VfB Stuttgart verharrt im Mittelfeld
Wieder hat es nicht mit dem Sprung auf einen internationalen Rang für den VfB Stuttgart geklappt. Dementsprechend tief sitzt der Frust nach der Auswärtspleite in Bremen.
Von Falko Blöding
Bongarts
Stuttgart. Sie ist ordentlich, die Saison des VfB Stuttgart. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Nach dem 0:2 bei Werder Bremen am Sonntag rangiert die Mannschaft von Bruno Labbadia auf dem siebten Platz der Bundesliga. Zum Vergleich: Zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison war der VfB nach einer 2:4-Pleite in Hamburg Vorletzter. Und dennoch, ganz zufrieden sind sie in Stuttgart nicht.
Immer wieder kommen Niederlagen dazwischen
Denn einmal mehr verpassten die Schwaben die Möglichkeit, in die Spitzengruppe der Liga vorzustoßen. Ein Sieg im Weserstadion und der VfB hätte in der Tabelle Werder und Bayer Leverkusen hinter sich gelassen und wäre auf einen Europa-League-Platz geklettert. Eine Chance, die Labbadias Schützlinge in dieser Saison schon mehrfach liegen ließen: Nach ordentlichem Start und vier Punkten aus den Duellen mit Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach folgte eine Heimniederlage gegen Leverkusen. Zwei Erfolgen gegen Hannover und Freiburg folgte am siebten Spieltag daheim die Pleite gegen das bis dato sieglose Schlusslicht Hamburger SV. Und zuletzt machten die Auswärtsniederlagen in Mainz und eben bei Werder dem VfB einen Strich durch die Rechnung.
Bobic prangert fehlende Leistungsbereitschaft an
Manager Fredi Bobic prangerte gegenüber Goal.com den mangelnden Killerinstinkt seiner Mannschaft an. Einigen Spielern habe in Bremen die richtige Einstellung gefehlt und viele Akteure hätten nicht zu ihrer Form gefunden. Er kritisierte: „Leider sind zu viele Spieler in der Mannschaft weggebrochen und nicht an ihre Topleistung herangekommen. Dann gibt es so einen Domino-Effekt, wo du dann einfach nicht richtig in Tritt kommst. Es waren nicht ein, zwei, sondern vier, fünf die nicht an ihre Top-Leistung herankamen.“
„Wir hätten uns oben festgesetzt“
Weil Cacau im Weserstadion zunächst die Bank drücken musste, durfte Abwehrchef Serdar Tasci die Stuttgarter als Kapitän auf den Rasen führen. Der Innenverteidiger ärgerte sich über die vertane Chance: „Wir haben es verpasst, einen großen Sprung zu machen. Mit einem Sieg in Bremen wären wir an ihnen vorbeigezogen und hätten uns oben festgesetzt.“

Ulreich sieht verpasste Chance
Sven Ulreich, der seine starke Form der letzten Wochen bestätigte und die Gäste in Durchgang eins mehrfach vor einem Rückstand bewahrt hatte, sagte im Gespräch mit unserer Seite: „Wir sind sehr enttäuscht, da wir wussten, dass wir eine große Chance hatten, in Bremen zu punkten. Wir haben es einfach nicht geschafft, den Schalter umzulegen. Insgesamt war es ein sehr schwacher Auftritt von uns.“
Dreimal 90 Minuten hat der VfB Stuttgart vor der Winterpause noch Zeit, aus einer ordentlichen Vorrunde einer gute Hinserie zu machen. Zunächst geht es daheim gegen den 1. FC Köln, ehe Rekordmeister Bayern München in die Mercedes-Benz-Arena reist. Zum Schluss geht es für die Süddeutschen zum VfL Wolfsburg.
Immer wieder kommen Niederlagen dazwischen
Denn einmal mehr verpassten die Schwaben die Möglichkeit, in die Spitzengruppe der Liga vorzustoßen. Ein Sieg im Weserstadion und der VfB hätte in der Tabelle Werder und Bayer Leverkusen hinter sich gelassen und wäre auf einen Europa-League-Platz geklettert. Eine Chance, die Labbadias Schützlinge in dieser Saison schon mehrfach liegen ließen: Nach ordentlichem Start und vier Punkten aus den Duellen mit Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach folgte eine Heimniederlage gegen Leverkusen. Zwei Erfolgen gegen Hannover und Freiburg folgte am siebten Spieltag daheim die Pleite gegen das bis dato sieglose Schlusslicht Hamburger SV. Und zuletzt machten die Auswärtsniederlagen in Mainz und eben bei Werder dem VfB einen Strich durch die Rechnung.
Bobic prangert fehlende Leistungsbereitschaft an
Manager Fredi Bobic prangerte gegenüber Goal.com den mangelnden Killerinstinkt seiner Mannschaft an. Einigen Spielern habe in Bremen die richtige Einstellung gefehlt und viele Akteure hätten nicht zu ihrer Form gefunden. Er kritisierte: „Leider sind zu viele Spieler in der Mannschaft weggebrochen und nicht an ihre Topleistung herangekommen. Dann gibt es so einen Domino-Effekt, wo du dann einfach nicht richtig in Tritt kommst. Es waren nicht ein, zwei, sondern vier, fünf die nicht an ihre Top-Leistung herankamen.“
„Wir hätten uns oben festgesetzt“
Weil Cacau im Weserstadion zunächst die Bank drücken musste, durfte Abwehrchef Serdar Tasci die Stuttgarter als Kapitän auf den Rasen führen. Der Innenverteidiger ärgerte sich über die vertane Chance: „Wir haben es verpasst, einen großen Sprung zu machen. Mit einem Sieg in Bremen wären wir an ihnen vorbeigezogen und hätten uns oben festgesetzt.“

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Sven Ulreich, der seine starke Form der letzten Wochen bestätigte und die Gäste in Durchgang eins mehrfach vor einem Rückstand bewahrt hatte, sagte im Gespräch mit unserer Seite: „Wir sind sehr enttäuscht, da wir wussten, dass wir eine große Chance hatten, in Bremen zu punkten. Wir haben es einfach nicht geschafft, den Schalter umzulegen. Insgesamt war es ein sehr schwacher Auftritt von uns.“
Dreimal 90 Minuten hat der VfB Stuttgart vor der Winterpause noch Zeit, aus einer ordentlichen Vorrunde einer gute Hinserie zu machen. Zunächst geht es daheim gegen den 1. FC Köln, ehe Rekordmeister Bayern München in die Mercedes-Benz-Arena reist. Zum Schluss geht es für die Süddeutschen zum VfL Wolfsburg.
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Die Umfrage läuft vom 28.11.2011 bis zum 01.12.2011
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Borussia Mönchengladbach (Bundesliga, 2. Platz)
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UD Levante (Primera Division, 4. Platz)
18.18%
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15.31%
Newcastle United (Premier League, 4. Platz)
11.55%
Udinese Calcio (Serie A, 3. Platz)
2.49%
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