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Bayers Ärger über die Abwehrfehler: „Wieder ganz, ganz schlecht gelöst“
Eine Spitzenmannschaft muss das gewinnen, das war der Tenor nach dem Auftritt von Bayer in der Hauptstadt. Leverkusen stand sich aber zum Schluss wieder einmal selbst im Weg.
Von Dennis Reinkens
Bongarts
Leverkusen. Wer kurz vor Schluss auswärts die Führung erzielt, der will unbedingt die drei Punkte mit nach Hause nehmen. Bayer Leverkusen hatte das Spiel bei Hertha BSC mit viel Moral gedreht und dann doch noch den 3:3-Ausgleich kassiert. Die Spieler haderten hinterher mit den Abwehrfehlern, die nicht zum ersten Mal dafür gesorgt haben, dass Leverkusen wertvolle Punkte liegen lässt.
„Einfache, dumme Fehler“
„Das ist bitter, eigentlich haben wir uns in der zweiten Halbzeit reingekämpft in das Spiel, und dann haben wir es nicht geschafft das zu verteidigen“, fasste Kapitän Simon Rolfes das Dilemma zusammen. Sein Teamkollege Andre Schürrle wurde noch konkreter. „Dann machen wir so einfache, dumme Fehler, die zu Gegentoren führen. Das ist schon die ganze Zeit so, dass wir einfach nach jedem Ballverlust, der uns in der gegnerischen Hälfte passiert, was auch normal ist manchmal im Spiel, direkt eine Torchance (des Gegners, Anm. d. Red.) kriegen, das passt einfach noch nicht“, erklärte er sichtlich genervt die taktischen Fehler.
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Spiel nach der Führung nicht abgehakt
„Nach einer 3:2-Führung dürfen wir uns das auf keinen Fall aus der Hand nehmen lassen“, fuhr der ehemalige Mainzer fort. „Wir kommen dann zurück, führen 3:2 und bekommen dann wieder so ein Ei hinten“, ärgerte er sich. Dass seine Mannschaft nach der Führung, auch aufgrund der schwachen Hertha-Leistung in der zweiten Hälfte, abgeschaltet hat, wollte er so nicht stehen lassen: „Abgehakt haben wir das Spiel nicht, das war wieder eine ganz einfache Situation, die wir einfach wieder ganz, ganz schlecht gelöst haben, so passieren dann Gegentore und das ist natürlich sehr schade.“
Friedrich und der „Knacks“ nach dem Rückstand
Auch Manuel Friedrich, als Innenverteidiger im Zentrum des Geschehens, machte seinem Unmut Luft. „Es waren sehr dämliche Gegentore. Wenn man die anschaut, hätten die nicht unbedingt fallen müssen, vor allen Dingen das Eigentor, das wir bekommen. Dann bist du 2:0 im Rückstand und das gibt natürlich erstmal so einen kleinen Schock. Das ist in jedem drin, das kann man sich vorher einreden, dass man sich dann nicht beeindrucken lässt, wenn man in Rückstand gerät, aber unterbewusst kriegt man da immer so einen kleinen Knacks“, beschrieb er die mentale Situation nach der Anfangsphase.
„Verteidigen kann man es immer“
Dass die Tore, die Leverkusen in der Vergangenheit Punkte kosteten, vermeidbar waren, daraus macht Friedrich keinen Hehl. „Mir sind nicht viele Gegentore im Gedächtnis geblieben, bei denen man sagt 'Leck mich am Arsch, den hält kein Mensch, den kann man nicht verteidigen.' Verteidigen kann man es immer, egal, wie gut es gemacht ist vom Stürmer.“ Bis zum Spiel am kommenden Freitag gegen Hoffenheim kann Robin Dutt mit seiner Mannschaft arbeiten, damit die nächste Führung über die Zeit gebracht wird.
Eure Meinung: Was sagt ihr zur Selbstkritik der Bayer-Profis?
„Einfache, dumme Fehler“
„Das ist bitter, eigentlich haben wir uns in der zweiten Halbzeit reingekämpft in das Spiel, und dann haben wir es nicht geschafft das zu verteidigen“, fasste Kapitän Simon Rolfes das Dilemma zusammen. Sein Teamkollege Andre Schürrle wurde noch konkreter. „Dann machen wir so einfache, dumme Fehler, die zu Gegentoren führen. Das ist schon die ganze Zeit so, dass wir einfach nach jedem Ballverlust, der uns in der gegnerischen Hälfte passiert, was auch normal ist manchmal im Spiel, direkt eine Torchance (des Gegners, Anm. d. Red.) kriegen, das passt einfach noch nicht“, erklärte er sichtlich genervt die taktischen Fehler.
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Spiel nach der Führung nicht abgehakt
„Nach einer 3:2-Führung dürfen wir uns das auf keinen Fall aus der Hand nehmen lassen“, fuhr der ehemalige Mainzer fort. „Wir kommen dann zurück, führen 3:2 und bekommen dann wieder so ein Ei hinten“, ärgerte er sich. Dass seine Mannschaft nach der Führung, auch aufgrund der schwachen Hertha-Leistung in der zweiten Hälfte, abgeschaltet hat, wollte er so nicht stehen lassen: „Abgehakt haben wir das Spiel nicht, das war wieder eine ganz einfache Situation, die wir einfach wieder ganz, ganz schlecht gelöst haben, so passieren dann Gegentore und das ist natürlich sehr schade.“
Friedrich und der „Knacks“ nach dem Rückstand
Auch Manuel Friedrich, als Innenverteidiger im Zentrum des Geschehens, machte seinem Unmut Luft. „Es waren sehr dämliche Gegentore. Wenn man die anschaut, hätten die nicht unbedingt fallen müssen, vor allen Dingen das Eigentor, das wir bekommen. Dann bist du 2:0 im Rückstand und das gibt natürlich erstmal so einen kleinen Schock. Das ist in jedem drin, das kann man sich vorher einreden, dass man sich dann nicht beeindrucken lässt, wenn man in Rückstand gerät, aber unterbewusst kriegt man da immer so einen kleinen Knacks“, beschrieb er die mentale Situation nach der Anfangsphase.
„Verteidigen kann man es immer“
Dass die Tore, die Leverkusen in der Vergangenheit Punkte kosteten, vermeidbar waren, daraus macht Friedrich keinen Hehl. „Mir sind nicht viele Gegentore im Gedächtnis geblieben, bei denen man sagt 'Leck mich am Arsch, den hält kein Mensch, den kann man nicht verteidigen.' Verteidigen kann man es immer, egal, wie gut es gemacht ist vom Stürmer.“ Bis zum Spiel am kommenden Freitag gegen Hoffenheim kann Robin Dutt mit seiner Mannschaft arbeiten, damit die nächste Führung über die Zeit gebracht wird.
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