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Polen löst das Adler-Problem - Fans sind weiterhin empört
Es sind noch genau 195 Tage bis zum EM-Start in unserem Nachbarland Polen. Goal.com wird euch Woche für Woche den EM-Gastgeber vorstellen.
Von Kornel Pracki
Bongarts
Warschau. Am nächsten Wochenende werden die Gruppen für die Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine in Kiew ausgelost. Die Vorfreude auf diese Auslosung wurde in Polen nun ein wenig gedämpft, da der polnische Fußballverband (PZPN) für einen Eklat sorgte.
Adler-Affäre
Vor knapp zwei Wochen präsentierte der polnische Fußballverband in Kooperation mit Nike die neue Trikot-Kollektion für das Nationalteam. Es fiel sofort ins Auge, dass der traditionelle Weiße Adler nicht mehr auf der linken Brustseite positioniert war und stattdessen mit dem Logo des PZPN ersetzt wurde. Der Verbandspräsident Grzegorz Lato beschloss aus Marketinggründen, das Nationalwappen durch das PZPN-Logo zu ersetzten und sorgte damit für eine riesige Diskussion im EM-Gastgeberland und eine Menge Frust bei den ohnehin schon verärgerten Fans.
Boykott des Ungarn-Spiels
Die Empörung war bei den polnischen Anhängern nach der Präsentation der neuen Trikots immens groß. Schließlich fiel der polnische Fußballverband bereits mehrmals aufgrund zahlreicher Korruptionsvorfälle und anderer Delikte in Ungnade bei den Fans. Die Sympathisanten der Nationalmannschaft ergriffen die Initiative und sammelten eine große Anzahl an Unterschriften bei verschiedenen Internetportalen, um den Weißen Adler wieder auf das Nationaltrikot zu bringen. Präsident Lato bekam beim Länderspiel gegen Ungarn zu spüren, welchen großen Fehler er sich leistete, als nahezu das komplette Stadion wegen des Fan-Boykotts leer blieb.
Lösung des Problems
Trotz der großen Kritik und des Drucks der eigenen Fans betonte Lato stets, dass der Weiße Adler nicht auf das Nationaltrikot zurückkehren wird. Der Präsident fand jedoch zusammen mit dem Verband einen Kompromiss und versicherte bereits den Anhängern, dass der traditionelle Adler zentral auf dem Dress positioniert sein wird. Nun muss der polnische Fußballverband mit sehr hohen Verlusten rechnen und einen weiter andauernden Konflikt mit den Anhängern in Kauf nehmen.
Eure Meinung: Wie bewertet ihr den Adler-Skandal in Polen?
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Adler-Affäre
Vor knapp zwei Wochen präsentierte der polnische Fußballverband in Kooperation mit Nike die neue Trikot-Kollektion für das Nationalteam. Es fiel sofort ins Auge, dass der traditionelle Weiße Adler nicht mehr auf der linken Brustseite positioniert war und stattdessen mit dem Logo des PZPN ersetzt wurde. Der Verbandspräsident Grzegorz Lato beschloss aus Marketinggründen, das Nationalwappen durch das PZPN-Logo zu ersetzten und sorgte damit für eine riesige Diskussion im EM-Gastgeberland und eine Menge Frust bei den ohnehin schon verärgerten Fans.
Boykott des Ungarn-Spiels
Die Empörung war bei den polnischen Anhängern nach der Präsentation der neuen Trikots immens groß. Schließlich fiel der polnische Fußballverband bereits mehrmals aufgrund zahlreicher Korruptionsvorfälle und anderer Delikte in Ungnade bei den Fans. Die Sympathisanten der Nationalmannschaft ergriffen die Initiative und sammelten eine große Anzahl an Unterschriften bei verschiedenen Internetportalen, um den Weißen Adler wieder auf das Nationaltrikot zu bringen. Präsident Lato bekam beim Länderspiel gegen Ungarn zu spüren, welchen großen Fehler er sich leistete, als nahezu das komplette Stadion wegen des Fan-Boykotts leer blieb.
| Wir haben einen Fehler begangen. Das National-Wappen muss weiterhin auf den Trikots der Nationalmannschaft vorhanden sein. Wir können uns nur entschuldigen. - Präsident des polnischen Fußballverbands, Grzegorz Lato
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Lösung des Problems
Trotz der großen Kritik und des Drucks der eigenen Fans betonte Lato stets, dass der Weiße Adler nicht auf das Nationaltrikot zurückkehren wird. Der Präsident fand jedoch zusammen mit dem Verband einen Kompromiss und versicherte bereits den Anhängern, dass der traditionelle Adler zentral auf dem Dress positioniert sein wird. Nun muss der polnische Fußballverband mit sehr hohen Verlusten rechnen und einen weiter andauernden Konflikt mit den Anhängern in Kauf nehmen.
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