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EM-Stadien in Polen - Posen weiterhin mit Problemen
Es sind noch genau 203 Tage bis zum EM-Start in unserem Nachbarland Polen. Goal.com wird euch Woche für Woche den EM-Gastgeber vorstellen.
Von Kornel Pracki
Goal.com-Germany
Warschau. Seit dem letzten Dienstag steht das Teilnehmerfeld für die Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine fest. Nun warten die qualifizierten Mannschaften gespannt auf die Gruppenauslosung um zu erfahren, in welchen Spielstätten gegen wen gespielt werden soll. In Polen wurden nach anfänglichen Problemen die vier EM-Arenen in Posen, Danzig, Breslau und Warschau bereits fertiggestellt. Diese hochwärtigen Luxus-Spielstätten sollen auch nach dem Turnier in vielerlei Funktionen dienen.
Probleme in Posen
Das modernisierte „Stadion Miejski“ in Posen wurde am 20. September 2010 mit einem Auftritt des Rocksängers Sting als erste EM-Arena in Polen offiziell eingeweiht. Die Fans des lokalen Klubs Lech Posen erlebten zehn Tage später die Premiere im neuen Schmuckkästchen in der Europa League gegen Red Bull Salzburg (2:0), als das komplette Stadion mit 41.000 Zuschauern ausverkauft war. Trotz der schnellen Fertigstellung des Stadions herrschen weiterhin zahlreiche Probleme rund um die Arena, die den Verantwortlichen Kopfschmerzen bereiten. Vor den Eingangstoren herrscht an Spieltagen weiterhin ein totales Chaos, da die Gehwege provisorisch vorhanden sind und infolgedessen den Zutritt in das Stadion schwer möglich machen. Ein weiteres Problem ist der Rasenbelag, der bereits unzählige Male in der Fünf-Sterne-Arena ausgewechselt werden musste. Ein entscheidender Grund wurde bislang dafür nicht gefunden. Für die Stadt Posen, die als Eigentümer des Stadion gilt, ist dennoch klar, dass es langfristig finanziell lohnenswert sein wird, wenn auch weitere Festivals außerhalb der Fußballbranche stattfinden werden. Die Red Bull X-Fighters-Show sorgte allerdings im Sommer dieses Jahres wahrlich nicht für volle Ränge in der neuen Arena.

Klassiker in Danzig
Die PGE Arena in Danzig feierte vor knapp einem Monat ein großes Fest, als der Klassiker zwischen Deutschland und Polen in Danzig stattfinden konnte. Trotz der Fußballrivalität und den befürchteten Ausschreitungen blieb es in der nordpolnischen Stadt zwischen den Polen und den mitgereisten Deutschen überwiegend ruhig. Das Stadion erfüllte die Premiere und erwies sich als ein hochmodernes Objekt. Ein großes Manko bleibt allerdings die problematische Zufahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln: Die Straßenbahnstationen sind weit entfernt, so dass man einen 20-minütigen Fußmarsch einplanen sollte. Die Funktionäre versichern jedoch, dass bis zum Turnierbeginn im Sommer, eine zusätzliche Station in der unmittelbaren Nähe des Stadions entstehen wird. Der heimische Klub Lechia Danzig belegt derzeit mit einem Zuschauerschnitt von knapp 28.000 den ersten Platz in der polnischen Zuschauertabelle der Ekstraklasa.
Investition für die Zukunft
Das Zweitgrößte EM-Stadion in Polen befindet sich in Breslau und bietet 44.000 Zuschauern Platz. Trotz der bereits vielen stattgefundenen Veranstaltungen, wie zum Beispiel dem Boxkampf zwischen Tomasz Adamek und Vitali Klitschko, wurde das Stadion erst am 28. Oktober 2011 durch den Breslauer Klub Slask offiziell eingeweiht. Am letzten Freitag folgte dann die Partie der polnischen Auswahl gegen Italien (0:2), die restlos ausverkauft war. Der Klub Slask Breslau plant mit hohen Investitionen für die Zukunft und will deshalb das neue Spielobjekt als Aushängeschild verwenden. Der Traditionsverein belegt derzeit überraschend den ersten Tabllenplatz in der höchsten polnischen Spielklasse.

Eröffnungsspiel und Halbfinale
In dem knapp 60.000 Zuschauer fassenden Stadion in Warschau findet am 8. Juni 2012 das Eröffnungsspiel der Europameisterschaft statt. Zudem wird in dem Nationalstadion auch eine der beiden Halbfinal-Partien ausgetragen. Im Vergleich zu den anderen Objekten ist die Spielstätte in der Hauptstadt Polens die einzige, die keinem der lokalen Klubs angehört. Hier sollen lediglich die Begegnungen der Nationalmannschaft, wichtige Pokalendspiele und Konzerte stattfinden. Die Bahn-Station „Warszawa Stadion“ ermöglicht es den Anhängern, sehr schnell mit der Bahn vom Stadtzentrum zur Stadionnähe zu gelangen. Das „Stadion Narodowy“ wird am 11. Feburar mit dem Superpokal-Endspiel zwischen Meister Wisla Krakau und dem nationalen Pokalsieger Legia Warschau eröffnet.
Eure Meinung: Sind die EM-Stadien in Polen gelungen?
Probleme in Posen
Das modernisierte „Stadion Miejski“ in Posen wurde am 20. September 2010 mit einem Auftritt des Rocksängers Sting als erste EM-Arena in Polen offiziell eingeweiht. Die Fans des lokalen Klubs Lech Posen erlebten zehn Tage später die Premiere im neuen Schmuckkästchen in der Europa League gegen Red Bull Salzburg (2:0), als das komplette Stadion mit 41.000 Zuschauern ausverkauft war. Trotz der schnellen Fertigstellung des Stadions herrschen weiterhin zahlreiche Probleme rund um die Arena, die den Verantwortlichen Kopfschmerzen bereiten. Vor den Eingangstoren herrscht an Spieltagen weiterhin ein totales Chaos, da die Gehwege provisorisch vorhanden sind und infolgedessen den Zutritt in das Stadion schwer möglich machen. Ein weiteres Problem ist der Rasenbelag, der bereits unzählige Male in der Fünf-Sterne-Arena ausgewechselt werden musste. Ein entscheidender Grund wurde bislang dafür nicht gefunden. Für die Stadt Posen, die als Eigentümer des Stadion gilt, ist dennoch klar, dass es langfristig finanziell lohnenswert sein wird, wenn auch weitere Festivals außerhalb der Fußballbranche stattfinden werden. Die Red Bull X-Fighters-Show sorgte allerdings im Sommer dieses Jahres wahrlich nicht für volle Ränge in der neuen Arena.

Klassiker in Danzig
Die PGE Arena in Danzig feierte vor knapp einem Monat ein großes Fest, als der Klassiker zwischen Deutschland und Polen in Danzig stattfinden konnte. Trotz der Fußballrivalität und den befürchteten Ausschreitungen blieb es in der nordpolnischen Stadt zwischen den Polen und den mitgereisten Deutschen überwiegend ruhig. Das Stadion erfüllte die Premiere und erwies sich als ein hochmodernes Objekt. Ein großes Manko bleibt allerdings die problematische Zufahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln: Die Straßenbahnstationen sind weit entfernt, so dass man einen 20-minütigen Fußmarsch einplanen sollte. Die Funktionäre versichern jedoch, dass bis zum Turnierbeginn im Sommer, eine zusätzliche Station in der unmittelbaren Nähe des Stadions entstehen wird. Der heimische Klub Lechia Danzig belegt derzeit mit einem Zuschauerschnitt von knapp 28.000 den ersten Platz in der polnischen Zuschauertabelle der Ekstraklasa.
Investition für die Zukunft
Das Zweitgrößte EM-Stadion in Polen befindet sich in Breslau und bietet 44.000 Zuschauern Platz. Trotz der bereits vielen stattgefundenen Veranstaltungen, wie zum Beispiel dem Boxkampf zwischen Tomasz Adamek und Vitali Klitschko, wurde das Stadion erst am 28. Oktober 2011 durch den Breslauer Klub Slask offiziell eingeweiht. Am letzten Freitag folgte dann die Partie der polnischen Auswahl gegen Italien (0:2), die restlos ausverkauft war. Der Klub Slask Breslau plant mit hohen Investitionen für die Zukunft und will deshalb das neue Spielobjekt als Aushängeschild verwenden. Der Traditionsverein belegt derzeit überraschend den ersten Tabllenplatz in der höchsten polnischen Spielklasse.

Eröffnungsspiel und Halbfinale
In dem knapp 60.000 Zuschauer fassenden Stadion in Warschau findet am 8. Juni 2012 das Eröffnungsspiel der Europameisterschaft statt. Zudem wird in dem Nationalstadion auch eine der beiden Halbfinal-Partien ausgetragen. Im Vergleich zu den anderen Objekten ist die Spielstätte in der Hauptstadt Polens die einzige, die keinem der lokalen Klubs angehört. Hier sollen lediglich die Begegnungen der Nationalmannschaft, wichtige Pokalendspiele und Konzerte stattfinden. Die Bahn-Station „Warszawa Stadion“ ermöglicht es den Anhängern, sehr schnell mit der Bahn vom Stadtzentrum zur Stadionnähe zu gelangen. Das „Stadion Narodowy“ wird am 11. Feburar mit dem Superpokal-Endspiel zwischen Meister Wisla Krakau und dem nationalen Pokalsieger Legia Warschau eröffnet.
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