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„Besser als Giovani“, „Der beste Spielmacher Mexikos“ - Marco Fabian, der Mann, der den FC Barcelona abschoss
Dank zweier atemberaubender Treffer gegen Barca ist Marco Fabian in aller Munde. Goal.com hat sich den aufstrebenden Star der „El Tri“ ganz genau angeschaut.
Von Eric Gomez, Redakteur von Goal.com US Latino
Getty
Miami. Vor dem Match zwischen Chivas Guadalajara und dem FC Barcelona am Mittwochabend in Miami dürften nur wenige Fußballfans den Namen Marco Fabian gehört haben. Das hat sich schlagartig geändert! Mit einem Wahnsinnskracher aus der Distanz glich er für seine Mannschaft gegen den amtierenden Champions-League-Sieger aus. Wenig später gelang ihm dann per Seitfallzieher der spektakuläre Führungstreffer bei Chivas' 4:1-Erfolg (Bericht).
Wer ist dieser Marco Fabian? Goal.com stellt Euch Mexicos Mann der Stunde vor:
Bereits seit geraumer Zeit gilt Fabian als künftiger Maestro im Chivas-Mittelfeld. Ihm wird zugetraut, in die Fußstapfen von Benjamin Galindo, Ramon Ramirez und Adolfo Bautista zu treten. Seit seiner Ankunft beim mexikanischen Spitzenklub hat er von sich Reden gemacht und das liegt auch an seinen Genen: Wie Guadalajaras Ex-Star Javier Hernandez (Manchester United), hat auch Fabian sein fußballerisches Talent in die Wiege gelegt bekommen: Sein Vater war in den 1980er und 1990er Jahren selbst ein exzellenter Fußballer und als Marco 2007 in der ersten Mannschaft debütierte, bildete er mit „Chicharito“ und Omar Arellano ein hochtalentiertes, brandgefährliches Offensivtrio.
Den hohen Erwartungen wurde der 22-jährige allerdings nicht auf Anhieb gerecht und bis 2010 pendelte er zwischen Startformation und Ersatzbank. In der Spielzeit 2010/11 übernahm die Rolle des Spielgestalters, erzielte 15 Tore und verdiente sich damit seine ersten Nominierungen für die mexikanische A-Nationalmannschaft.
Fabian machte anschließend eine schwere Zeit durch und fand sich erneut häufig auf der Ersatzbank wieder. Sein Trainer begründete dies damit, dass Fabian aufhören müsse „Marquito“ (die Verniedlichung seines Namens und Spitzname in Anlehnung an seinen Vater) zu sein und stattdessen zu „Marco“ zu werden.
Die erzieherische Maßname hatte den gewünschten Effekt und Fabian entwickelte sich zu einem Spieler, der mittlerweile Verantwortung übernimmt und in der Lage ist, seine Mannschaft zu führen. Seine Spielweise erinnert stark an jene seines Nationalmannschaftskollegen Adolfo Bautista. Der erzielte im vergangenen Jahrzehnt 45 Tore in 156 Partien für Guadalajara.
Wir er also den Weg seiner Landsleute Giovani und Jonathan dos Santos Richtung Barcelona einschlagen? Wahrscheinlich nicht. Fabian muss den nächsten Schritt in seiner Entwicklung nehmen, ehe er sich mit einem Engagement in Europa beschäftigen kann. Eher werden es wahrscheinlich seine beiden hochtalentierten Mitspieler Carlos Fierro (lieferte gegen Barca einen Assist) und Giovani Casillas (erzielte ein Tor) in eine Topliga schaffen. Sie sind beide erst 16 Jahre alt und frischgebackene U-17-Weltmeister.
Aber wie gegen Barca zu sehen war, besitzt Marco Fabian alle Zutaten, die ein starker Spielmacher benötigt. Wenn er all seine Stärken zusammenbringt und es bei ihm läuft, dann ist er der beste Gestalter in Mexiko. Besser als Giovani dos Santos, besser als (Andres) Guardado und besser als (Pablo) Barrera. Der Schlüssel für Fabian ist es, Konstanz in seine Auftritte zu bringen.
Langsam aber sicher wird Marquito zu Marco, doch die Metamorphose ist noch nicht abgeschlossen.
Wer ist dieser Marco Fabian? Goal.com stellt Euch Mexicos Mann der Stunde vor:
Bereits seit geraumer Zeit gilt Fabian als künftiger Maestro im Chivas-Mittelfeld. Ihm wird zugetraut, in die Fußstapfen von Benjamin Galindo, Ramon Ramirez und Adolfo Bautista zu treten. Seit seiner Ankunft beim mexikanischen Spitzenklub hat er von sich Reden gemacht und das liegt auch an seinen Genen: Wie Guadalajaras Ex-Star Javier Hernandez (Manchester United), hat auch Fabian sein fußballerisches Talent in die Wiege gelegt bekommen: Sein Vater war in den 1980er und 1990er Jahren selbst ein exzellenter Fußballer und als Marco 2007 in der ersten Mannschaft debütierte, bildete er mit „Chicharito“ und Omar Arellano ein hochtalentiertes, brandgefährliches Offensivtrio.
| SCHNAPPSCHUSS | Marco Fabian (Chivas & Mexiko) |
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Den hohen Erwartungen wurde der 22-jährige allerdings nicht auf Anhieb gerecht und bis 2010 pendelte er zwischen Startformation und Ersatzbank. In der Spielzeit 2010/11 übernahm die Rolle des Spielgestalters, erzielte 15 Tore und verdiente sich damit seine ersten Nominierungen für die mexikanische A-Nationalmannschaft.
Fabian machte anschließend eine schwere Zeit durch und fand sich erneut häufig auf der Ersatzbank wieder. Sein Trainer begründete dies damit, dass Fabian aufhören müsse „Marquito“ (die Verniedlichung seines Namens und Spitzname in Anlehnung an seinen Vater) zu sein und stattdessen zu „Marco“ zu werden.
Die erzieherische Maßname hatte den gewünschten Effekt und Fabian entwickelte sich zu einem Spieler, der mittlerweile Verantwortung übernimmt und in der Lage ist, seine Mannschaft zu führen. Seine Spielweise erinnert stark an jene seines Nationalmannschaftskollegen Adolfo Bautista. Der erzielte im vergangenen Jahrzehnt 45 Tore in 156 Partien für Guadalajara.
| „Das ist ein Traum. Ich wollte immer mal ein Seitfallziehertor erzielen. Ein ähnlicher Treffer ist mit im Finale der Copa Libertadores 2010 (gegen Internacional) gelungen. Doch das Tor heute war etwas ganz Besonderes, denn man muss sehen, gegen welchen Gegner wir gespielt haben. Wir alle verehren Barcelona und ich bin überglücklich.“ - Marco Fabian
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Wir er also den Weg seiner Landsleute Giovani und Jonathan dos Santos Richtung Barcelona einschlagen? Wahrscheinlich nicht. Fabian muss den nächsten Schritt in seiner Entwicklung nehmen, ehe er sich mit einem Engagement in Europa beschäftigen kann. Eher werden es wahrscheinlich seine beiden hochtalentierten Mitspieler Carlos Fierro (lieferte gegen Barca einen Assist) und Giovani Casillas (erzielte ein Tor) in eine Topliga schaffen. Sie sind beide erst 16 Jahre alt und frischgebackene U-17-Weltmeister.
Aber wie gegen Barca zu sehen war, besitzt Marco Fabian alle Zutaten, die ein starker Spielmacher benötigt. Wenn er all seine Stärken zusammenbringt und es bei ihm läuft, dann ist er der beste Gestalter in Mexiko. Besser als Giovani dos Santos, besser als (Andres) Guardado und besser als (Pablo) Barrera. Der Schlüssel für Fabian ist es, Konstanz in seine Auftritte zu bringen.
Langsam aber sicher wird Marquito zu Marco, doch die Metamorphose ist noch nicht abgeschlossen.
Goal.com-Flutlicht
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