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Nuri Sahin – vom Balljungen zum „königlichen“ Star-Kicker
22 Jahre jung, Führungspersönlichkeit und Stammkraft der Dortmunder Meistermannschaft 2011: Nuri Sahin, sein schneller Aufstieg, seine Superlative und sein Wechsel zu Real Madrid…
Von Sebastian Heier
Bongarts
Dortmund. „Wer ihn spielen sieht, der weiß, dass er einmal ein ganz Großer werden wird“ – Nuri Sahin gilt als Kopf der Dortmunder Meistermannschaft 2011. Der türkische Nationalspieler entwickelte sich über Jahre zu dem, was er heute ist:
Ein Taktgeber, ein ballverliebter Stratege, der mit seiner Spielübersicht und mit seinen Pässen für viele geniale Momente sorgen kann. Ein Lobeslied auf sein fußballerisches Genie muss man nicht singen, dazu sollte man sich lieber ausgewählte Momente ansehen, die verdeutlichen, zu was Nuri Sahin im Stande ist.
Schon früh mit vielen Superlativen
Der in Lüdenscheid geborene Sahin verlässt Borussia Dortmund als deutscher Meister, ausgerechnet auf dem vorläufigen Höhepunkt seiner Karriere. Dabei passt es ins Bild, dass dieser 22-Jährige „Balljunge“ der erste Türke wird, der das Trikot von Real Madrid trägt.
Bis 2017 hat er sich an das „königliche“ Starensemble gebunden. Ein Karriereschritt, der gewagt, aber zeitgleich auch logisch erscheint. In Dortmund wurde er einst mit 16 Jahren und 355 Tagen zum jüngsten Bundesligaspieler und mit 17 Jahren und 81 Tagen zum jüngsten Bundesliga-Torschützen.


Die Jagd nach den Superlativen ging weiter, denn auch im Dress der türkischen Nationalmannschaft sorgte er schnell für Aufsehen. Am 8. Oktober 2005 wurde Sahin vier Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit eingewechselt und erzielte 90 Sekunden später den 2:0-Endstand gegen Deutschland. Für Sahin kein Grund, den Höhenflug abzubrechen, denn schon bei der U-17-Europameisterschaft im Mai 2005 wurde er zum besten Spieler des Turniers gewählt. Dass sich einige englische Spitzenteams, vor allem Arsenals Coach Arsène Wenger, intensiv um ihn bemühten, ist kein Geheimnis. Dortmund lehnte ab und Sahin blieb ein „Gelber“.
Als Balljunge den Meister gefeiert
Das Herzstück der diesjährigen Dortmunder Meistermannschaft hatte einen großen Moment, aus dem er, so ist es häufig zu lesen, seine absolute Motivation gezogen hat. Dieser eine Moment, der ihn erst dahin gebracht hat, wo er heute ist. Im Jahr 2002 jubelte Sahin, hinter der Bande stehend, mit den letzten BVB-Meisterkickern Jan Koller und Tomas Rosicky. Vor der Südtribüne stand er als 13-jähriger Balljunge und blickte seinen Idolen mit offenem Mund entgegen. Ein atemberaubender Moment, ein Torjubel, der sich offenbar so tief in das Herz von Sahin einbrannte, dass er ihn nur allzu gerne als BVB-Spieler erleben wollte…

Auslandsjahr in Holland
In seiner ersten Bundesligasaison 2005/06 absolvierte der Türke 23 Spiele. Er schaffte direkt den Sprung aus der B-Jugend in den Profikader. Schnell wurde Sahin hochgejubelt, kam in der darauffolgenden Spielzeit auf 24 Einsätze und musste zur Saison 2007/08 den ersten größeren Rückschlag verkraften. Seine Ausbootung unter BVB-Coach Thomas Doll nahm er hin, folgte dem Ruf seinen Mentors Bert van Marwijk und wurde für ein Jahr zum niederländischen Klub Feyenoord Rotterdam ausgeliehen. Mit sechs Toren und fünf Vorlagen wurde Sahin in Rotterdam zum Stammspieler, sammelte wichtige Erfahrungen und nahm einen großen Karriereschritt. Als niederländischer Pokalsieger kehrte er zur Borussia zurück und traf beim BVB auf den neuen Trainer Jürgen Klopp.

Sahin war „Dortmunds Zukunft“
Für den BVB und für Nuri Sahin begann ein ganz besonderer Abschnitt. Der Türke entwickelte sich zum Leistungsträger, reifte charakterlich zum Führungsspieler und war schließlich der Top-Spieler der Bundesliga-Saison 2010/11. Von Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke wurde Sahin einst als „Dortmunds Zukunft“ betitel. Gut, dass die Borussia mittlerweile mehrere junge Spieler hat, die für eine glänzende Zeit nach dem Meistertitel 2011 sorgen können...
Ein Taktgeber, ein ballverliebter Stratege, der mit seiner Spielübersicht und mit seinen Pässen für viele geniale Momente sorgen kann. Ein Lobeslied auf sein fußballerisches Genie muss man nicht singen, dazu sollte man sich lieber ausgewählte Momente ansehen, die verdeutlichen, zu was Nuri Sahin im Stande ist.
Schon früh mit vielen Superlativen
Der in Lüdenscheid geborene Sahin verlässt Borussia Dortmund als deutscher Meister, ausgerechnet auf dem vorläufigen Höhepunkt seiner Karriere. Dabei passt es ins Bild, dass dieser 22-Jährige „Balljunge“ der erste Türke wird, der das Trikot von Real Madrid trägt.
Bis 2017 hat er sich an das „königliche“ Starensemble gebunden. Ein Karriereschritt, der gewagt, aber zeitgleich auch logisch erscheint. In Dortmund wurde er einst mit 16 Jahren und 355 Tagen zum jüngsten Bundesligaspieler und mit 17 Jahren und 81 Tagen zum jüngsten Bundesliga-Torschützen.


Die Jagd nach den Superlativen ging weiter, denn auch im Dress der türkischen Nationalmannschaft sorgte er schnell für Aufsehen. Am 8. Oktober 2005 wurde Sahin vier Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit eingewechselt und erzielte 90 Sekunden später den 2:0-Endstand gegen Deutschland. Für Sahin kein Grund, den Höhenflug abzubrechen, denn schon bei der U-17-Europameisterschaft im Mai 2005 wurde er zum besten Spieler des Turniers gewählt. Dass sich einige englische Spitzenteams, vor allem Arsenals Coach Arsène Wenger, intensiv um ihn bemühten, ist kein Geheimnis. Dortmund lehnte ab und Sahin blieb ein „Gelber“.
Als Balljunge den Meister gefeiert
Das Herzstück der diesjährigen Dortmunder Meistermannschaft hatte einen großen Moment, aus dem er, so ist es häufig zu lesen, seine absolute Motivation gezogen hat. Dieser eine Moment, der ihn erst dahin gebracht hat, wo er heute ist. Im Jahr 2002 jubelte Sahin, hinter der Bande stehend, mit den letzten BVB-Meisterkickern Jan Koller und Tomas Rosicky. Vor der Südtribüne stand er als 13-jähriger Balljunge und blickte seinen Idolen mit offenem Mund entgegen. Ein atemberaubender Moment, ein Torjubel, der sich offenbar so tief in das Herz von Sahin einbrannte, dass er ihn nur allzu gerne als BVB-Spieler erleben wollte…

Auslandsjahr in Holland
In seiner ersten Bundesligasaison 2005/06 absolvierte der Türke 23 Spiele. Er schaffte direkt den Sprung aus der B-Jugend in den Profikader. Schnell wurde Sahin hochgejubelt, kam in der darauffolgenden Spielzeit auf 24 Einsätze und musste zur Saison 2007/08 den ersten größeren Rückschlag verkraften. Seine Ausbootung unter BVB-Coach Thomas Doll nahm er hin, folgte dem Ruf seinen Mentors Bert van Marwijk und wurde für ein Jahr zum niederländischen Klub Feyenoord Rotterdam ausgeliehen. Mit sechs Toren und fünf Vorlagen wurde Sahin in Rotterdam zum Stammspieler, sammelte wichtige Erfahrungen und nahm einen großen Karriereschritt. Als niederländischer Pokalsieger kehrte er zur Borussia zurück und traf beim BVB auf den neuen Trainer Jürgen Klopp.

Sahin war „Dortmunds Zukunft“
Für den BVB und für Nuri Sahin begann ein ganz besonderer Abschnitt. Der Türke entwickelte sich zum Leistungsträger, reifte charakterlich zum Führungsspieler und war schließlich der Top-Spieler der Bundesliga-Saison 2010/11. Von Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke wurde Sahin einst als „Dortmunds Zukunft“ betitel. Gut, dass die Borussia mittlerweile mehrere junge Spieler hat, die für eine glänzende Zeit nach dem Meistertitel 2011 sorgen können...
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