Bundesliga: Die Elf des dritten Spieltags - Doppelter Shinji und Gladbach-Flitzer

Kölns Keeper behält als einziger eine weiße Weste, zwei Japaner führen Dortmund und Mainz zu Siegen. Außerdem in der Elf des Tages: Zwei Gladbacher Flitzer.

Der dritte Spieltag der Bundesliga stand ganz im Zeichen des Landes der aufgehenden Sonne - und der Shinjis: In Dortmund feierte Shinji Kagawa ein erfolgreiches Comeback, in Berlin schoß Shinji Okazaki den FSV Mainz zum Sieg. In unserer Elf des dritten Spieltags finden sich außerdem zwei Gladbacher Sieggaranten, zwei offensivfreudige Außenverteidiger und ein Freistoßschütze.

Im Tor steht Kölns Timo Horn, der nach dem 0:0 gegen den SC Paderborn zum dritten Mal infolge seinen Kasten sauber hielt und als einziger Schlussmann weiterhin eine weiße Weste hat. Zentral in der Abwehr hat sich Bremens Sebastian Prödl seinen Platz verdient. Der Österreicher traf beim 3:3 in Leverkusen. Auch Bayers Außenverteidiger Tin Jedvaj trug sich in die Torschützenliste ein und bestätigte mit seinem Assist zu Sons 3:3 weiter die guten Eindrücke der Saison. Außerdem dabei: Junior Diaz legte das 2:0 durch Berlin-Rückkeherer Sami Allagui auf.

Die Bayern siegten, aber glänzten nicht. Zuverlässig und souverän erfüllte Last-Minute-Einkauf Xabi Alonso aber seine Pflicht und gab dem Spiel des Rekordmeisters Struktur. Julian Baumgartlinger überzeugte in ähnlicher Rolle beim Mainzer Auswärtssieg. Auf den Außen: Andre Hahn war beim Gladbacher 4:1 gegen Schalke der Man of the Match. Zwei Tore und eine grandiose Vorstellung auf dem rechten Flügel sprechen für sich. In Dortmund stand das Spiel gegen Freiburg ganz im Zeichen der Rückkehr von Shinji Kagawa. Der kleine Japaner enttäuschte mitnichten, bereitete das 1:0 durch Ramos mit vor und erzielte das 2:0 selbst. Hakan Calhanoglu war bei Bayers 3:3 der Dreh- und Angelpunkt seines Teams und krönte seine Leistung mit dem Zauberfreistoß zum 2:2.

Im Angriff wieder ein Shinji: Okazaki macht weiter, wo er letzte Saison aufhörte und erzielte in Berlin die Saisontore zwei und drei. Mit insgesamt 28 Treffern hält der 28-Jährige nun den Torrekord für japanische Profis in der Bundesliga. Neben Okazaki findet sich Gladbach-Rückkehrer Max Kruse, der im heimischen Borussiapark mit zwei Assissts und einem Treffer überzeugte.