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Elf des Tages der Bundesliga: Werder, Wolfsburg und Freiburg doppelt vertreten

Goals Auswahlelf des 31. Spieltags spiegelt die ganze Bandbreite der Liga wider, vom Abstiegskampf bis zum Fight um die internationalen Plätze – nur der FCB ist nicht vertreten.

36 Tore, viel Kampf und einige irre Spielverläufe: Der 31. Spieltag der Bundesliga hatte es wieder einmal in sich, und von tieftraurigen Mienen in Hamburg bis zu begeisterten Siegern nach 0:1-Rückstand in Freiburg war die ganze Palette der Emotionen dabei, während sich der bereits feststehende Meister aus München mit einem 2:0 in Braunschweig nicht furchtbar abmühen musste und nach drei Spielen ohne Sieg in der Liga vor dem Knaller gegen Real in die Erfolgsspur zurückkehrte.

In die Elf des Tages schaffte es jedoch kein Münchner, dafür ein Neuling: Rafael Wolf steht im Tor – er hielt kurz vor Schluss beim Stande von 2:1 für Werder den Elfmeter vom Spezialisten Salihovic, damit am Ende drei Punkte für die Grün-Weißen fest – ein ganz wichtiger Schritt im Abstiegskampf und fast schon die Rettung.

Vor ihm verteidigt Augsburgs Jan-Ingwer Callsen-Bracker, der Spieler mit dem wahrscheinlich exotischsten Doppelnamen der Liga, jedoch gegen die Hertha auch äußerst umsichtig im eigenen Strafraum – die Null stand. Auch Naldo ist erneut dabei, er gewann seine meisten Zweikämpfe, stand meist blendend und traf auch noch per Kopf. Kollege Emir Spahic von Bayer Leverkusen überzeugte ebenso als Torschütze, in seinem Fall sogar doppelt beim Erfolg in Nürnberg – Premierentreffer in der Liga für ihn.

Davor ein Mittelfeld mit Philipp Bargfrede: Wie im Hinspiel als Torschütze gegen Hoffenheim erfolgreich, gewann er zudem viele wichtige Zweikämpfe und unterstrich seinen Leistungssprung bei Werder in dieser Spielzeit erneut. Neben ihm Julian Schuster, wie so oft absoluter Führungsspieler für Freiburg, die sich durch das 4:2 gegen Gladbach weitere Punkte gegen den Abstieg sicherten und ein Team der Stunde sind.

Etwas offensiver das Trio davor: Roberto Firmino überzeugte für Hoffenheim wie so oft, trotz Niederlage in Bremen, Leon Andreasen glänzte sowohl als Torschütze wie auch als brillanter Vorbereiter, und Dortmunds Marco Reus fügte gegen Mainz seinen Topleistungen zuletzt eine weitere hinzu.

Es stürmen schließlich Admir Mehmedi, doppelt für Freiburg erfolgreich, und der nimmermüde Ivica Olic, der mit einem weiteren Treffer seine Wichtigkeit für die CL-Aspiranten vom VfL Wolfsburg unterstrich.

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