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Turbulent ging es zu am 22. Spieltag: Ein Bundesliga-Novum, der Traumstart des neuen HSV-Trainers und die Bayern souverän wie immer - Goal präsentiert Euch die Protagonisten.

Mit einem Paukenschlag gegen Borussia Dortmund startete Mirko Slomka sein Engagement als Trainer des Hamburger SV. In Goals Bundesliga-Elf des 22. Spieltags finden sich daher gleich vier von Slomkas Spielern wieder - einer des Quartetts sorgte für das absolute Highlight des Wochenendes. Außerdem dabei sind unter anderem die Aufholjäger des FC Augsburg und ein Duo der übermächtigen Bayern.


Zwischen den Pfosten lieferte Raphael Schäfer beim 2:1-Sieg seines 1. FC Nürnberg im Abstiegskrimi gegen Eintracht Braunschweig eine unglaubliche Show ab. Sowohl gegen Dominick Kumbela in der ersten Hälfte als auch gegen Ermin Bicakcic in Durchgang zwei avancierte er entgegen seiner bisherigen Statistik zum Elfmeter-Killer. Klar, dass Schäfer damit den Platz in unserer Elf verdient hat. Übrigens: Da auch Nürnberg selbst noch vom Punkt vergab, kam es zu einem Novum. Noch nie zuvor wurden in einem Bundesliga-Spiel drei Elfmeter verschossen.

Weiter im Text: Sebastian Prödl und Slobodan Rajkovic bilden im Zentrum das Fundament der Viererkette. Prödl bot bei Werders 0:0 in Unterzahl bei Eintracht Frankfurt eine enorm konzentrierte Vorstellung, ließ mit klugem Stellungsspiel kaum Gefahr im eigenen Sechzehner aufkommen. Sein Partner in unserer Elf, Slobodan Rajkovic, wurde von Hamburgs Neu-Trainer Mirko Slomka aus der Versenkung geholt - und überzeugte gegen Borussia Dortmund mit seiner resoluten Zweikampfführung. "Ich habe schon früh gesehen, dass wir seine Spielweise in unserer Situation gut gebrauchen können", erklärte Slomka Rajkovics überraschende Nominierung.

Flankiert werden die beiden von zwei Rechtsverteidigern. Paul Verhaegh könnte es aber sicherlich auch links, macht so seine angestammte Seite bei uns frei für Rafinha. Der Brasilianer hatte beim wieder einmal ungefährdeten 4:0-Sieg der Bayern in Hannover sehr viele Ballkontakte, leistete sich so gut wie keinen Fehler. Zudem flankte Rafinha butterweich für Müllers 1:0 und legte Madzukic das 4:0 auf - konzentriert und effektiv.

Calhanoglus Highlight

Sein Gegenüber Verhaegh war einer der Hauptakteure in der Aufholjagd des FC Augsburg beim SC Freiburg. Hinten gewohnt stabil, traf er in der Schlussviertelstunde zunächst nach einer Energieleistung selbst zum Ausgleich und servierte dann für Altintops Führungstreffer zum 3:2. Am Ende siegten die Augsburger sogar mit 4:2.

A propos Halil Altintop: Der Türke gefiel nicht nur wegen seines wichtigen Treffers und erhält in unserer offensiven Mittelfeld-Dreierreihe Gesellschaft von Bayerns Doppeltorschütze Thomas Müller sowie von Hakan Calhanoglu. Der 19-Jährige setzte dem turbulenten Spieltag mit seinem Freistoß-Treffer aus 40 Metern die Krone auf. Von seinen HSV-Mitspielern erntete er zunächst ungläubige Blicke und dann jubelnde Umarmungen - Hamburg lebt noch, auch dank Calhanoglus Leistung, der überdies an der Entstehung des 2:0 entscheidend beteiligt war.

Arslan auf Lasogga

Ebenso im Mittelfeld der Slomka-Truppe überzeugte Tolgay Arslan. Gemeinsam mit Milan Badelj sorgte der Deutsch-Türke auf der Doppelsechs für den lange vermissten Zugriff. Sahnehäubchen war sein gefühlvoller Durchstecker in den Lauf von Lasogga vor dem 2:0. In unserem Goal-Team des Spieltages erhält Arslan im defensiven Mittelfeld Unterstützung von Wolfsburgs Luiz Gustavo, der unter anderem mit seinem Tor große Anteile am 3:1-Sieg gegen Bayer Leverkusen hatte.

Last but not least, der Stoßstürmer: Es ist mit Pierre-Michel Lasogga ein weiterer Eckpfeiler des Hamburger Paukenschlags gegen Dortmund. Das erste Tor mit geschicktem Ballabschirmen und anschließender Maßflanke vorbereitet und später eiskalt zum 2:0 vollstreckt - der 22-Jährige war einer der Matchwinner.

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