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Elf des Tages in der Bundesliga, 20. Spieltag: Lewys Tor-Rückkehr, Adlers einsamer Kampf

Die Klubs aus dem Ruhrpott stellen jeweils zwei Spieler, dazu kommt neben zwei Leverkusenern und zwei Frankfurtern auch ein einsamer Hanseate im Tor.

Köln. Es war ein 20. Spieltag ohne die ganz großen Überraschungen: Die Serien in der Bundesliga hielten, und auch der FC Bayern blieb wie erwartet in der Erfolgsspur. Glänzen wie üblich konnte der Rekordmeister in Nürnberg jedoch nicht durchgehend, ob's am Rasen lag, wie man an der Isar beklagte? Jedenfalls ist heuer kein Münchener in unserer Elf des Tages.



Hinten hält ein einsamer Hamburger die Stellung: An Rene Adler lag es nicht, dass der HSV weiter dem ersten Abstieg entgegentaumelt. Nicht nur der gehaltene Elfmeter gegen Ramos, auch zahlreiche Paraden seinerseits bewahrten die Hanseaten vor einer höheren Klatsche.

Vor ihm verteidigt auf der linke Seite der bestens aufgelegte Schalker Sead Kolasinac, der gegen Hannover einen Treffer vorbereitete und stark aufspielte. In der Mitte ein souveräner Ömer Toprak, Garant für die Null hinten im Spiel gegen Gladbach und schon lange unumstritten in Leverkusen. Rechts der angeblich auch von Arsenal umworbene Sebastian Jung, der dieses kolportierte Interesse mit seinem tollen Spiel für Frankfurt gegen Braunschweig inklusive zweier Assists rechtfertigte.
KLOPP HATTE SPASS

Ein starkes Mittelfeld beginnt bei Andre Hahn, Doppeltorschütze und sinnbildlich für den andauernden Höhenflug Augsburgs. Neben ihm Bayers Heung-Min Son, der das goldene Tor in Gladbach schoss und auch sonst zu überzeugen wusste. An Henrihk Mkhitaryan ist ohnehin kein Vorbeikommen, der Armenier in Diensten des BVB war in Bremen doppelt erfolgreich und trumpfte nach längerer Durststrecke wie sein Klub beim 5:1 wieder stark auf.

Johannes Flum feierte für Frankfurt einen Treffer und eine Vorlage, war damit gegen die andere Eintracht aus Braunschweig Man of the Match. Jefferson Farfan wiederum bestätigte seine Topform, traf erneut und räumte ebenfalls

Ganz vorn zwei Topstürmer: Robert Lewandowski schlug doppelt zu, erstmals seit fünf Spielen war er vor dem Tor wieder erfolgreich. Neben ihm der als sein Nachfolger in Dortmund gehandelte Adrian Ramos, der mit dem Doppelpack gegen Hamburg die Torjägerwertung der Liga weiter anführt und sich auch vom verschossenen Elfer nicht aus der Ruhe bringen ließ.

Die ebenfalls starken Neuer, Mandzukic, Emir Spahic, Roberto Hilbert und Kevin-Prince Boateng haben es diesmal knapp nicht in die Auswahl geschafft, auch Reus gefiel.

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