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Ajax Cape Town nutzt sein innovatives „Community Scheme“, um Hilfs-Projekte für sozial Schwache zu betreuen. Der Mutterklub aus den Niederlanden hilft mit Wissen und Ressourcen.

Die Kraft des Fußballs geht über den Zusammenhalt zwischen den Fans, die Begeisterung bei den Anhängern und den Umsatz, den er generiert, hinaus. Der südafrikanische Fußballklub Ajax Cape Town hat den Einfluss des Sports gemeinsam mit dem Mutterverein Ajax Amsterdam auf eine neue Ebene gebracht: Mit dem Fußball helfen sie den Menschen in den Armutsvierteln Kapstadts, ihre Schicksale zu meistern und wichtige Lektionen für ihr Leben zu lernen.

Einige der Anstrengungen rund um die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika fokussierten sich im Gastgeberland auf die Möglichkeiten, die soziale Entwicklung voranzutreiben und die Fußball-Infrastruktur im Land für die Zeit nach dem Turnier auszubauen.

In Kapstadt, der zweitgrößten Metropole des Landes, hat es schon immer eine Menge fußballbegeisterte Kinder gegeben. Allerdings mangelte es ihnen an Unterstützung. Und so konnten sie weder ihre Fähigkeiten weiterentwickeln, noch von den sozialen Vorteilen des Sports profitieren.

Ajax Cape Town entschloss sich, dies mit einem sogenannten „Community Scheme“ zu bekämpfen. Es wurde bereits ins Leben gerufen, ehe die Endrunde 2010 begann. Die Weltmeisterschaft hat indes dafür gesorgt, dass mehr Menschen auf die gemeinnützigen Programme in Südafrika aufmerksam wurden. Sie konzentrierten sich darauf, das Spiel als soziales Werkzeug zu nutzen und die Menschen stärker an ihre lokalen Gemeinden zu binden.



Das Community Scheme von Ajax Cape Town wurde zu Beginn des Jahres 2007 aus der Taufe gehoben. Partner waren die British High Comission, der englische Klub Charlton Athletic und die südafrikanische Polizei (SAPS). Das Konzept besteht aus sieben Programmen, die es allesamt zum Ziel haben, die Entwicklung junger Menschen voranzutreiben.

Ajax Amsterdam gehören 51 Prozent am Spitzenklub aus Kapstadt und die Niederländer sicherten ihre volle Unterstützung bei der Durchführung dieser Initiative zu. Diese Unterstützung sind finanzielle Mittel, sowie europäisches Know-How in Sachen Technik und Training. Amsterdam stand stets hinter dem „Community Scheme“ und hat die Bedeutung sozialer Entwicklung mehrfach betont.

   „Wir wollen versuchen, diesen Kids eine Zukunft aufzuzeigen. Sei es im Fußball, als Arzt, als Fotograf oder in den Medien. Das ist ganz egal.“

Riyaad Khan, Verwalter des „Community Schemes“

Die Idee ist es, den Einfluss des populärsten Sports der Welt zu nutzen, um Kinder nicht in die Fänge von Drogen, Alkohol und Kriminalität kommen zu lassen. Der Fußball soll helfen, das Leben in den von Kriminalität dominierten Vierteln zu ändern. Er bietet Kindern die Möglichkeit, den Problemen zu entfliehen, ihre Träume zu verfolgen und zu verantwortungsbewussten Menschen heranzuwachsen.

Eines der sieben Programme nennt sich „Kick 'n Learn“. Es kombiniert die Vermittlung von Wissen mit den physischen Anforderungen des Fußballs. Es wird an Grundschulen rund um Kapstadt angeboten und ausgewählte Schüler lernen zunächst wichtige Dinge für den Alltag: die richtige Ernährung, die Gefahr, die von Drogen ausgeht und die Wichtigkeit von Sicherheit. Dazu gesellt sich jeweils eine Stunde Fußballtraining. Dabei sollen die Kids Spaß haben, sowie Teamwork und Mannschaftsgeist erleben.

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