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Wie haben sich die Bundesliga- und DFB-Spieler in den Goal.com 50 geschlagen? Wir checken, welche deutschen Klubs und Kicker vertreten sind.

Vier Dortmunder und je ein Gladbacher, Schalker und Münchner - dazu kommen zwei Madrilenen, die früher die Trikots von Bremen und Stuttgart trugen: Wie haben Bundesligisten und deutsche Nationalspieler in den Goal.com 50 abgeschnitten?

Vier BVBler: Dortmund dominiert mit Hummels, Piszczek, Lewa und Kagawa

Wenig überraschend stellt der Deutsche Meister aus Dortmund mit den EM-Fahrern Mats Hummels, Lukasz Piszczek, Robert Lewandowski sowie Shinji Kagawa die meisten Kandidaten in den Goal.com 50: Die Schwarz-Gelben haben die Meisterschaft verteidigt, das Double geholt und dabei mitunter überragenden Angriffsfußball gezeigt. Mit 81 Zählern in der Endabrechnung wurde auch noch ein neuer Punkterekord aufgestellt. Mats Hummels spielte wieder mal eine überragende Saison, deren Eindruck am Ende durch den Stellungsfehler im EM-Halbfinale gegen Antonio Cassano zwar etwas getrübt, aber nicht überdeckt wurde.

Laufwunder Lukasz Piszczek dürfte nach dieser Spielzeit zu den Top-Außenverteidigern Europas zählen, und Robert Lewandowski wird mittlerweile von der halben Premier League gejagt. Beide hinterließen auch bei der EM in ihrer Heimat einen guten Eindruck, scheiterten mit Polen aber Vorrunden-Aus. Die Hinrunde lief noch etwas unrund für Shinji Kagawa, die Rückrunde gestaltete der kleine Japaner aber furios: Am Saisonende standen 13 Tore zu Buche. Sir Alex zeigte sich beeindruckt und lockte, mittlerweile trägt Shinji Kagawa das Trikot von Manchester United.



Je einmal Bayern, Schalke und Gladbach

Bundesliga- und DFB-Spieler in den Goal.com 50:


Platz 12: Mesut Özil

Platz 22: Marco Reus

Platz 27: Mats Hummels

Platz 28: Mario Gomez

Platz 29: Robert Lewandowski

Platz 33: Sami Khedira

Platz 34: Lukasz Piszczcek

Platz 35: Klaas-Jan Huntelaar

Platz 44: Shinji Kagawa


Mit Marco Reus schaffte es der Überflieger der vergangenen Bundesliga-Saison in die Auswahl und belegte mit Platz 22 gleich die besten Positionierung eines Bundesligisten. Reus hatte mit seinen Tempoläufen und Dribbling sowie 18 Toren und 11 Assist maßgeblichen Anteil am Höhenpunkt der Borussia und der Champions League-Qualifikation. Bei der EM mit einem starken Auftritt gegen Griechenland.

Auch wenn die Saison der Bayern eher eine des Scheiterns war, Mario Gomez' Zahlen sprechen für sich: 26 Bundesliga- und 12 Champions-League-Tore sichern dem gebürtigen Schwaben Platz 28. Dazu kommen drei EM-Treffer, mit denen er sein Anti-Tor gegen Österreich vor vier Jahren quasi vergessen machte.

In der Bundesliga stand mit Schalkes Klaas-Jan Huntelaar nur noch einer vor dem Bayern-Stürmer. Der Niederländer erlebte zwar ein äußerst durchwachsenes Kontinental-Turnier, in der Bundesliga und der Europa League ließ der „Hunter“ aber nichts anbrennen und brachte Schalke 04 mit 39 Toren in 42 Liga- und EL-Spielen ein um das andere Mal auf die Gewinnerstraße. In den Goal.com 50 heißt das Platz 38.



Königliches Duo

Bester Deutscher in der Rangliste ist mit Platz 12 Mesut Özil, der mit Real Madrid den großen FC Barcelona ärgerte und die erste Meisterschaft seit 2008 holte. Özil glänzte vor allem als Vorbereiter und spielte ebenso wie sein Teamkamerad Sami Khedira eine gute EM, der auf Position 33 gelandet ist. Khedira avancierte im defensiven Mittelfeld zum heimlichen Chef der DFB-Elf, erzielte im Viertelfinale gegen die Griechen das wichtige 2:1 und öffnete die Tür zum Halbfinale.

Taktische Positionen: Zwei Verteidiger, viermal Mittelfeld und dreimal Sturm

Die taktischen Positionen sind relativ gleichmäßig vertreten: Mit Hummels und Piszczek sind zwei Verteidiger in der Auswahl, der wohl beste deutsche Innen- und Polens bester Außenverteidiger. Kagawa, Özil und Reus sind Vertreter des offensiven Mittelfeldes, Sami Khedira taucht als einziger Sechser oder defensiver Mittelfeldmann auf. Lewandowski, Huntelaar und Gomez vertreten die Zunft der Stürmer.

EURE MEINUNG: Wer waren die besten Deutschen und Bundesligisten?
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