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Goal.com 50: Lionel Messi (1)
Der Countdown lief bis heute - wir haben Euch die 50 besten Spieler der Saison 2010/11 vorgestellt. Die unumstrittene Nummer eins ist Weltfußballer Lionel Messi vom FC Barcelona.
Von Dirian El Amine
Getty
Willkommen zu Goal.com 50 In dieser Reihe wählen die Goal.com-Redakteure aus der ganzen Welt die 50 besten Spieler der Saison 2010/11. Der Countdown läuft - am 21. August wird der Gewinner bekanntgegeben. Bis dahin werden wir Euch die übrigen 49 Spieler vorstellen, die es in die Top 50 geschafft haben.
Es war am Mittwochabend, als sich Lionel Messi einmal mehr mit einer Glanzleistung in die Geschichtsbücher eintrug. Mit einer der wohl besten Glanzleistungen der jüngeren Geschichte. Zwei fantastische Tore und ein wunderbarer Assist des Argentiniers gaben im Clasico gegen Real Madrid den Ausschlag zum Sieg des FC Barcelona. Doch nach dem Spiel war Messi überraschenderweise nicht in aller Munde. Seine Topleistung gegen Real erfuhr nur wenig Aufmerksamkeit.
Natürlich, es gab ja genügend weitere Gesprächsthemen. Da war das harte Foul von Marcelo an Cesc Fabregas, da war Jose Mourinhos Finger-Attacke gegen Barcas Assistenztrainer Tilo Vilanova, David Villas Schlag gegen Mesut Özil und die vielen anderen unsportlichen Zwischenfälle in einer hitzigen, brisanten Partie samt ihrer rassigen Schlussphase, als die Emotionen richtig kochten. Nichtsdestotrotz war es allein Lionel Messi, der eigentlich hätte im Fokus stehen müssen. Er hat mit seiner Klasse den Unterschied ausgemacht im Vergleich zwischen den Topklubs aus Madrid und Barcelona. Schon im Hinspiel hatte er den Madrilenen mit einem Tor kurz vor Pausenpfiff einen ganz entscheidenden Nackenschlag verpasst. Das Rückspiel dann entschied Messi beinahe im Alleingang. Das war eine Leistung, die des aufbrandenden Beifalls von allen Seiten würdig war. Eine Vorstellung, die es wert war, Lobpreisungen eines jeden, der seinen Blick über diesen Zauber schweifen lassen durfte, zu ernten.
Es gibt nicht viel mehr, was über Messis Zauber und seine Wunderwerke zu sagen ist. Pep Guardiola hat es oft genug gesagt: „Uns gehen die Worte aus, um Leo zu beschreiben.“ Großartige Vorstellungen und Glanzleistungen gehören bei Messi mittlerweile zur Tagesordnung, sie entbehren im Falle dieses jungen Mannes nicht mehr einer gewissen Normalität. Einzigartiges wird von Messi in Barcelona nicht mehr erhofft – es wird erwartet. Von den Fans und von den Mitspielern.
Im Camp Nou sind die Massen an Superstars gewöhnt. Diego Maradona, Johan Cruyff, Ronaldo, Rivaldo und Romario – sie alle haben auf dem Rasen des altehrwürigen Stadions gezaubert und ihn geziert. Doch keiner hat es in einer solch brillianten und spritzigen Art, auf eine so beständige und zugleich forsche Weise getan wie Lionel Messi.
Die neue Saison hat kaum begonnen und Leo Messi hat schon wieder drei Tore in zwei Spielen erzielt. Dabei war der Argentinier gerade erst aus dem Urlaub zurückgekehrt – und hatte eine eher enttäuschende Copa America mit der argentinischen Auswahl hinter sich gelassen. In der letzten Spielzeit hatte der 24-Jährige in 55 Partien 53 Mal getroffen – und ganz nebenbei noch unglaubliche 24 Treffer serviert.
Zum Start der vergangenen Saison 2010/2011 fehlte Messi, der Dribbler war auf Länderspielreise. Und prompt verlor Barcelona im Hinspiel der Supercopa gegen den FC Sevilla mit 3:1. Im Rückspiel dann war er mit von der Partie und fegte die Andalusier mit einem Hattrick vom Platz, um Barcas ersten Titel jener Spielzeit perfekt zu machen.
In der Liga brauchte Leo nur drei Minuten, um sich zum ersten Mal als Torschütze feiern zu lassen: Beim 3:0-Sieg gegen Racing Santander gelang Messi Barcas erstes Ligator der Saison. Supercopa, Copa del Rey oder Champions League – ganz egal wo, ganz egal was, Messi traf. Auch beim Auftakt in der Königsklasse gegen Panathinaikos versprühte der Argentinier viel Glanz, schaffte zwei Assists und schnupperte mit zwei Treffern und einem verschossenen Elfmeter am Hattrick. Der dreifache Torjubel gelang ihm so zum Beispiel im Januar beim 5:0-Sieg über Betis Sevilla in der Copa Del Rey. Oder eben beim historischen 8:0 in der Liga über UD Almeria in November.
Messi brachte da auch das Kunststück fertig, in neun aufeinander folgenden Spielen zu treffen. Im zehnten Match blieb er ohne Treffer. Doch das wird ihn bei diesem 5:0-Kantersieg im Clasico gegen Real Madrid wenig gestört haben. Auch in diesem Spiel schaffte Messi eine einzigartige Demonstration seines Leistungsvermögens. Der klein gewachsene Südamerikaner zeigte der versammelten Fußballwelt, welch ein kompletter Spieler er doch ist. Es gab an diesem Abend weder Tore noch wirre Dribblings vom Weltfußballer zu bestaunen – aber zwei ruhmreiche Torvorlagen für David Villa und eine atemberaubende Vorstellung voller flinker, intelligenter Pässe, um Real-Coach Jose Mourinho das schlechteste Ergebnis seiner gesamten Trainerkarriere zu bescheren.
Mit vielen Toren ging es danach weiter: Zwei waren es bei Osasuna und noch einmal zwei gegen Real Sociedad. Im Rennen um den Titel als Weltfußballer stach Messi schließlich die Teamkollegen Iniesta und Xavi einmal mehr aus. Würdig endete für den Argentinier das Jahr 2010.
Doch 2011 sollte er noch stärker, noch erfolgreicher und noch entscheidender für den FC Barcelona sein...
Denn als die Katalanen seine Inspiration, seine Ideen bitter nötig hatten, da war Messi zur Stelle. Nach der 2:1-Niederlage beim FC Arsenal im Achtelfinalhinspiel der Champions League war es Messi, der im Rückspiel mit zwei Toren den Katalanen das Weiterkommen sicherte. Und in der Liga bescherte Messi Barca mit einem Hattrick gegen Atletico Madrid den sechzehnten Sieg in Folge und damit einen neuen Rekord, der das Real Madrid der Sechzigerjahre um Alfredo Di Stefano in den Schatten stellte. Im März dann erreichte er mit Saisontor Nummer 47 im Ligaspiel gegen den Valencia bereits den Wert der Vorsaison.
Das Beste jedoch hatte Messi bis dahin noch gar nicht abgerufen. Nach der enttäuschenden Finalniederlage in der Copa del Rey gegen Real Madrid ließ Messi mit zwei Toren gegen den Erzrivalen in der Champions League jeglichen Schmerz vergessen. Der Doppelschlag des Argentiniers beim 2:0-Sieg im Hinspiel des Halbfinales und das darauf folgende 1:1 im Rückspiel sicherten Barca den Einzug ins Finale der Königsklasse. Manchester United wartete dort im besten Wettbewerb der Welt auf einer der prestigeträchtigsten Fußballbühnen Europas: Wembley.
Zum zweiten Mal in den letzten drei Jahren begegneten sich Barca und United also im Finale der Königsklasse. Und Messi, der 2009 bei Barcelonas 2:0-Erfolg Edwin van der Sar sensationell per Kopf überwunden hatte, schlug den niederländischen United-Schlussmann diesmal mit einem satten Linksschuss, bei dem der Keeper keine Zeit hatte, in irgendeiner Weise zu reagieren. Es war das spielentscheidende Tor und ein passendes Ende einer märchenhaften Saison von Barcas personifiziertem Heilsbringer.
Mit 53 Saisontoren war Messi dann am Saisonende gleichauf mit Real Madrids Cristiano Ronaldo. Für beide wirklich herausragenden Akteure gab es zurecht Lob von allen Seiten. Doch wer differenziert, muss feststellen: Messis Tore waren wohl öfters entscheidend. Zudem kommt Messi auf mehr Torvorlagen als sein Pendant bei Real Madrid. Während Ronaldo von Zeit zu Zeit eigennützig agiert, ist Leos Entscheidungspraxis makellos. Er weiß, wann er schießen, wann er passen und wann er zurückspielen muss, immer dabei, Energie für schnelle, intuitive Explosionen und Sprints zu sammeln. Lionel Messi ist der beste Spieler in der besten Mannschaft der Welt. Er ist nach wie vor der hervorragendste Fußballer des Planeten und verdient sich von Goal.com mit Überwältigung und einer großen Verbeugung vor seinem Können den Titel des Primus unter den Fußballkünstlern dieser Welt.
Man ringt um Worte, vor allem um Adjektive, um diesen wunderbaren Fußballer und Menschen zu beschreiben. Vielleicht reicht dazu aber auch der simple Titel eines Songs von Tina Turner, der immer vor den Barca-Spielen im Camp Nou aus den Lautsprechern dröhnt. Der würdige Gewinner von Goal.com 50 ist Lionel Messi – und der ist einfach der Beste: „Simply The Best“.
Es war am Mittwochabend, als sich Lionel Messi einmal mehr mit einer Glanzleistung in die Geschichtsbücher eintrug. Mit einer der wohl besten Glanzleistungen der jüngeren Geschichte. Zwei fantastische Tore und ein wunderbarer Assist des Argentiniers gaben im Clasico gegen Real Madrid den Ausschlag zum Sieg des FC Barcelona. Doch nach dem Spiel war Messi überraschenderweise nicht in aller Munde. Seine Topleistung gegen Real erfuhr nur wenig Aufmerksamkeit.
Natürlich, es gab ja genügend weitere Gesprächsthemen. Da war das harte Foul von Marcelo an Cesc Fabregas, da war Jose Mourinhos Finger-Attacke gegen Barcas Assistenztrainer Tilo Vilanova, David Villas Schlag gegen Mesut Özil und die vielen anderen unsportlichen Zwischenfälle in einer hitzigen, brisanten Partie samt ihrer rassigen Schlussphase, als die Emotionen richtig kochten. Nichtsdestotrotz war es allein Lionel Messi, der eigentlich hätte im Fokus stehen müssen. Er hat mit seiner Klasse den Unterschied ausgemacht im Vergleich zwischen den Topklubs aus Madrid und Barcelona. Schon im Hinspiel hatte er den Madrilenen mit einem Tor kurz vor Pausenpfiff einen ganz entscheidenden Nackenschlag verpasst. Das Rückspiel dann entschied Messi beinahe im Alleingang. Das war eine Leistung, die des aufbrandenden Beifalls von allen Seiten würdig war. Eine Vorstellung, die es wert war, Lobpreisungen eines jeden, der seinen Blick über diesen Zauber schweifen lassen durfte, zu ernten.
Es gibt nicht viel mehr, was über Messis Zauber und seine Wunderwerke zu sagen ist. Pep Guardiola hat es oft genug gesagt: „Uns gehen die Worte aus, um Leo zu beschreiben.“ Großartige Vorstellungen und Glanzleistungen gehören bei Messi mittlerweile zur Tagesordnung, sie entbehren im Falle dieses jungen Mannes nicht mehr einer gewissen Normalität. Einzigartiges wird von Messi in Barcelona nicht mehr erhofft – es wird erwartet. Von den Fans und von den Mitspielern.
| „Mit Worten kann man Messi nicht beschreiben. Das muss man erkennen – es ist etwas, was man nicht in Worte fassen kann, weil man es sehen muss, es glauben muss.“ - Barcelona-Trainer Pep Guardiola
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Im Camp Nou sind die Massen an Superstars gewöhnt. Diego Maradona, Johan Cruyff, Ronaldo, Rivaldo und Romario – sie alle haben auf dem Rasen des altehrwürigen Stadions gezaubert und ihn geziert. Doch keiner hat es in einer solch brillianten und spritzigen Art, auf eine so beständige und zugleich forsche Weise getan wie Lionel Messi.
Die neue Saison hat kaum begonnen und Leo Messi hat schon wieder drei Tore in zwei Spielen erzielt. Dabei war der Argentinier gerade erst aus dem Urlaub zurückgekehrt – und hatte eine eher enttäuschende Copa America mit der argentinischen Auswahl hinter sich gelassen. In der letzten Spielzeit hatte der 24-Jährige in 55 Partien 53 Mal getroffen – und ganz nebenbei noch unglaubliche 24 Treffer serviert.
| DER MOMENT DER SAISON |
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| CHAMPIONS LEAGUE HALBFINALE REAL MADRID 0-2 BARCELONA |
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| So wie er es letzte Woche in der Supercopa getan hat, so hatte Messi auch in der letzten Saison den Erzrivalen Real zur Verzweiflung gebracht. Im damaligen Halbfinalhinspiel der Königsklasse markierte Messi den Unterschied und legte eine brilliante Darbietung aufs Parkett – einschließlich des genialen Moments, als der Argentinier im Dribbling gleich vier Gegenspieler aussteigen ließ und auch noch Torhüter Iker Casillas überwand, um zum entscheidenden 2:0-Endstand einzulochen. |
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Zum Start der vergangenen Saison 2010/2011 fehlte Messi, der Dribbler war auf Länderspielreise. Und prompt verlor Barcelona im Hinspiel der Supercopa gegen den FC Sevilla mit 3:1. Im Rückspiel dann war er mit von der Partie und fegte die Andalusier mit einem Hattrick vom Platz, um Barcas ersten Titel jener Spielzeit perfekt zu machen.
In der Liga brauchte Leo nur drei Minuten, um sich zum ersten Mal als Torschütze feiern zu lassen: Beim 3:0-Sieg gegen Racing Santander gelang Messi Barcas erstes Ligator der Saison. Supercopa, Copa del Rey oder Champions League – ganz egal wo, ganz egal was, Messi traf. Auch beim Auftakt in der Königsklasse gegen Panathinaikos versprühte der Argentinier viel Glanz, schaffte zwei Assists und schnupperte mit zwei Treffern und einem verschossenen Elfmeter am Hattrick. Der dreifache Torjubel gelang ihm so zum Beispiel im Januar beim 5:0-Sieg über Betis Sevilla in der Copa Del Rey. Oder eben beim historischen 8:0 in der Liga über UD Almeria in November.
Messi brachte da auch das Kunststück fertig, in neun aufeinander folgenden Spielen zu treffen. Im zehnten Match blieb er ohne Treffer. Doch das wird ihn bei diesem 5:0-Kantersieg im Clasico gegen Real Madrid wenig gestört haben. Auch in diesem Spiel schaffte Messi eine einzigartige Demonstration seines Leistungsvermögens. Der klein gewachsene Südamerikaner zeigte der versammelten Fußballwelt, welch ein kompletter Spieler er doch ist. Es gab an diesem Abend weder Tore noch wirre Dribblings vom Weltfußballer zu bestaunen – aber zwei ruhmreiche Torvorlagen für David Villa und eine atemberaubende Vorstellung voller flinker, intelligenter Pässe, um Real-Coach Jose Mourinho das schlechteste Ergebnis seiner gesamten Trainerkarriere zu bescheren.
Mit vielen Toren ging es danach weiter: Zwei waren es bei Osasuna und noch einmal zwei gegen Real Sociedad. Im Rennen um den Titel als Weltfußballer stach Messi schließlich die Teamkollegen Iniesta und Xavi einmal mehr aus. Würdig endete für den Argentinier das Jahr 2010.
Doch 2011 sollte er noch stärker, noch erfolgreicher und noch entscheidender für den FC Barcelona sein...
Denn als die Katalanen seine Inspiration, seine Ideen bitter nötig hatten, da war Messi zur Stelle. Nach der 2:1-Niederlage beim FC Arsenal im Achtelfinalhinspiel der Champions League war es Messi, der im Rückspiel mit zwei Toren den Katalanen das Weiterkommen sicherte. Und in der Liga bescherte Messi Barca mit einem Hattrick gegen Atletico Madrid den sechzehnten Sieg in Folge und damit einen neuen Rekord, der das Real Madrid der Sechzigerjahre um Alfredo Di Stefano in den Schatten stellte. Im März dann erreichte er mit Saisontor Nummer 47 im Ligaspiel gegen den Valencia bereits den Wert der Vorsaison.
Das Beste jedoch hatte Messi bis dahin noch gar nicht abgerufen. Nach der enttäuschenden Finalniederlage in der Copa del Rey gegen Real Madrid ließ Messi mit zwei Toren gegen den Erzrivalen in der Champions League jeglichen Schmerz vergessen. Der Doppelschlag des Argentiniers beim 2:0-Sieg im Hinspiel des Halbfinales und das darauf folgende 1:1 im Rückspiel sicherten Barca den Einzug ins Finale der Königsklasse. Manchester United wartete dort im besten Wettbewerb der Welt auf einer der prestigeträchtigsten Fußballbühnen Europas: Wembley.
| „Während Ronaldo von Zeit zu Zeit eigennützig agiert, ist Leos Entscheidungspraxis makellos. Er weiß, wann er schießen, wann er passen und wann er zurückspielen muss, immer dabei, Energie für schnelle, intuitive Explosionen und Sprints zu sammeln.“. „Die Ergebnisse sind häufig vernichtend.“ |
Zum zweiten Mal in den letzten drei Jahren begegneten sich Barca und United also im Finale der Königsklasse. Und Messi, der 2009 bei Barcelonas 2:0-Erfolg Edwin van der Sar sensationell per Kopf überwunden hatte, schlug den niederländischen United-Schlussmann diesmal mit einem satten Linksschuss, bei dem der Keeper keine Zeit hatte, in irgendeiner Weise zu reagieren. Es war das spielentscheidende Tor und ein passendes Ende einer märchenhaften Saison von Barcas personifiziertem Heilsbringer.
Mit 53 Saisontoren war Messi dann am Saisonende gleichauf mit Real Madrids Cristiano Ronaldo. Für beide wirklich herausragenden Akteure gab es zurecht Lob von allen Seiten. Doch wer differenziert, muss feststellen: Messis Tore waren wohl öfters entscheidend. Zudem kommt Messi auf mehr Torvorlagen als sein Pendant bei Real Madrid. Während Ronaldo von Zeit zu Zeit eigennützig agiert, ist Leos Entscheidungspraxis makellos. Er weiß, wann er schießen, wann er passen und wann er zurückspielen muss, immer dabei, Energie für schnelle, intuitive Explosionen und Sprints zu sammeln. Lionel Messi ist der beste Spieler in der besten Mannschaft der Welt. Er ist nach wie vor der hervorragendste Fußballer des Planeten und verdient sich von Goal.com mit Überwältigung und einer großen Verbeugung vor seinem Können den Titel des Primus unter den Fußballkünstlern dieser Welt.
Man ringt um Worte, vor allem um Adjektive, um diesen wunderbaren Fußballer und Menschen zu beschreiben. Vielleicht reicht dazu aber auch der simple Titel eines Songs von Tina Turner, der immer vor den Barca-Spielen im Camp Nou aus den Lautsprechern dröhnt. Der würdige Gewinner von Goal.com 50 ist Lionel Messi – und der ist einfach der Beste: „Simply The Best“.
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