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Goal.com 50: Gerard Pique (13)
Der Countdown ist endgültig eröffnet - wir stellen Euch die 50 besten Spieler der Saison 2010/11 vor. Rang 13 geht an Barcas Innenverteidiger Gerard Pique.
Getty Images
Willkommen zu Goal.com 50! In dieser Reihe wählen die Goal.com-Redakteure aus der ganzen Welt die 50 besten Spieler der Saison 2010/11. Der Countdown läuft - am 14. August wird der Gewinner bekanntgegeben. Bis dahin werden wir Euch die übrigen 49 Spieler vorstellen, die es in die Top 50 geschafft haben.
Es ist schwierig, bei einem Blick auf die bislang noch kurze Karriere von Gerard Pique keinen Neid zu empfinden. Der Katalane bringt es bereits auf drei spanische Meisterschaften, zwei Champions-League-Triumphe gegen seinen Ex-Klub Manchester United, einen WM-Titel und, nunja, Shakira. Dabei ist Pique gerade einmal 24 Jahre alt. Er zählt zweifelsohne zu den besten Spielern der Welt und weitere Erfolge dürften folgen.
Die Saison 2010/11 bedeutete für Pique in vieler Hinsicht Neuland. Seit seiner Rückkehr nach Barcelona im Sommer 2008 verbrachte er die meiste Zeit auf dem Spielfeld neben Carles Puyol. Doch die Knieprobleme, die den Kapitän in der Rückrunde lange außer Gefecht setzten, ließen Pique immer wieder mit wechselnden Partnern auflaufen. Pique war gezwungen, noch mehr Verantwortung zu übernehmen und seine Defensive zu organisieren.
Kritiker warfen Pique vor, nicht immer ganz bei der Sache zu sein und sich während eines Spiels immer wieder Auszeiten zu nehmen. Doch gerade während Puyols Ausfall bewies der Abwehrhüne seine mentale Stärke und wurde zu einer Säule von Barcelonas Erfolg. Auch dank seiner persönlichen Entwicklung in den vergangenen Monaten feierte der spanische Meister eine derart erfolgreiche Saison.
Die etatmäßigen Mittelfeldspieler Sergio Busquets und Javier Mascherano rückten meist an seine Seite und Pique wuchs an seiner Aufgabe, gab deutlich mehr Kommandos.
Die teilweise chaotischen „Clasico“-Wochen mit vier Duellen gegen den Erzrivalen Real Madrid binnen kurzer Zeit verliefen für Pique prächtig. Reals bärenstarkem Sturm bot er stes Paroli und mit Ausnahme des Pokalendspiels verlor Barca keine Partie gegen Real.
Auch in der Champions League entwickelte sich der 24-jährige, der wegen seiner starken Fähigkeiten am Ball den Spitznamen „Piquebauer“ verpasst bekam, zu einem Muster an Konstanz. Seine körperliche Robustheit war dabei das ideale Gegengewicht zur ansonsten leichtfüßigen Spielweise der Guardiola-Elf.
Was folgt von einem Spieler, der bereits alles gewonnen hat? Pique treibt die Motivation an, den enorm hohen Standard, den er gemeinsam mit seinen Mannschaftkameraden gesetzt hat, künftig mindestens zu halten. Auf ihn wartet eine weitere Mammut-Saison, deren krönendes Ende die EURO in Polen und der Ukraine werden soll. Pique ist ein Perfektionist und ein Nachlassen wird er sich nicht erlauben.
Es ist schwierig, bei einem Blick auf die bislang noch kurze Karriere von Gerard Pique keinen Neid zu empfinden. Der Katalane bringt es bereits auf drei spanische Meisterschaften, zwei Champions-League-Triumphe gegen seinen Ex-Klub Manchester United, einen WM-Titel und, nunja, Shakira. Dabei ist Pique gerade einmal 24 Jahre alt. Er zählt zweifelsohne zu den besten Spielern der Welt und weitere Erfolge dürften folgen.
| „Gerard Pique hat eine unglaubliche Karriere vor sich. Er ist in der Nationalelf und bei Barcelona ein Anführer. Seine Entwicklung ist atemberaubend.“ - Franz Beckenbauer
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Die Saison 2010/11 bedeutete für Pique in vieler Hinsicht Neuland. Seit seiner Rückkehr nach Barcelona im Sommer 2008 verbrachte er die meiste Zeit auf dem Spielfeld neben Carles Puyol. Doch die Knieprobleme, die den Kapitän in der Rückrunde lange außer Gefecht setzten, ließen Pique immer wieder mit wechselnden Partnern auflaufen. Pique war gezwungen, noch mehr Verantwortung zu übernehmen und seine Defensive zu organisieren.
| DER MOMENT DER SAISON |
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| LA LIGA: VILLARREAL 0-1 BARCELONA |
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| In einem Schlüsselspiel auf dem Weg zum Titelgewinn hielt Pique nicht nur seine Abwehr zusammen, sondern netzte auch zum Sieg ein. |
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Die etatmäßigen Mittelfeldspieler Sergio Busquets und Javier Mascherano rückten meist an seine Seite und Pique wuchs an seiner Aufgabe, gab deutlich mehr Kommandos.
Die teilweise chaotischen „Clasico“-Wochen mit vier Duellen gegen den Erzrivalen Real Madrid binnen kurzer Zeit verliefen für Pique prächtig. Reals bärenstarkem Sturm bot er stes Paroli und mit Ausnahme des Pokalendspiels verlor Barca keine Partie gegen Real.
Auch in der Champions League entwickelte sich der 24-jährige, der wegen seiner starken Fähigkeiten am Ball den Spitznamen „Piquebauer“ verpasst bekam, zu einem Muster an Konstanz. Seine körperliche Robustheit war dabei das ideale Gegengewicht zur ansonsten leichtfüßigen Spielweise der Guardiola-Elf.
| „An der Seite der Aushilfsverteidiger Busquets und Mascherano wurde Pique zum Organisator und mit seiner robusten Spielweise, bildete er das ideale Gegengewicht zu Barcas leichtfüßigem Stil.“ |
Was folgt von einem Spieler, der bereits alles gewonnen hat? Pique treibt die Motivation an, den enorm hohen Standard, den er gemeinsam mit seinen Mannschaftkameraden gesetzt hat, künftig mindestens zu halten. Auf ihn wartet eine weitere Mammut-Saison, deren krönendes Ende die EURO in Polen und der Ukraine werden soll. Pique ist ein Perfektionist und ein Nachlassen wird er sich nicht erlauben.
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