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Der Countdown ist endgültig eröffnet - wir stellen Euch die 50 besten Spieler der Saison 2010/11 vor. Den Anfang macht Manchester Citys belgischer Erfolgsgarant.

Willkommen zu Goal.com 50! In dieser Reihe wählen die weltweiten Goal.com-Redakteure die 50 besten Spieler der Saison 2010/11. Der Countdown läuft - am 14. August wird der Gewinner bekanntgegeben. Bis dahin werden wir Euch die übrigen 49 Spieler vorstellen, die es in die Top 50 geschafft haben...

Bei allen kostspieligen Einkäufen, die Manchester City in den letzten Spielzeiten getätigt hat, um endlich Champions-League-Luft schnuppern zu können, war es nicht zuletzt eine altbewährte Kraft, die den Klub entscheidend voranbringen konnte.

Während in der Saison 2010/11 hochkarätige Akteure wie Yaya Toure, David Silva und Edin Dzeko verpflichtet wurden, war es Vincent Kompany, der im Herzen der City-Defensive für Ordnung sorgte und der Offensive so den Rücken freihielt. Der Belgier konnte in dieser Spielzeit endlich zeigen, warum man ihn im Jahr 2008 vom Hamburger SV verpflichtet hatte.

Zusammen mit Kolo Toure und Joleon Lescott hielt Kompany bei den Citizens den Laden dicht und sorgte mit seiner kompromisslosen Spielweise dafür, dass das Team zusammen mit Chelsea in der Premier League die wenigsten Treffer hinnehmen musste.


„Ich bin glücklich, mit ihm spielen zu dürfen, und wenn er so weitermacht wie zuletzt, kann er so gut wie Nemanja Vidic werden.“

- Team-Kollege Aleksandar Kolarov

Die Anhänger von Carlos Tevez werden den Argentinier als wichtigste Stütze im Team der Citizens ausgemacht haben, aber auch Kompany hatte entscheidenden Anteil daran, dass die Mannschaft aus Manchester eine der erfolgreichsten Spielzeiten der Vereinsgeschichte hingelegt hat. Furchtlos trat er den Top-Angreifern der Premier League entgegen und erwies sich dabei als harter Widersacher, der die Saison zudem verletzungsfrei überstehen konnte.

HIGHLIGHT DER SAISON

 FA-CUP-FINALE:
MANCHESTER CITY 1-0 STOKE

Kompany gewann im Wembley-Stadion seinen ersten englischen Titel, als sich City dank eines Treffers von Yaya Toure durchsetzen konnte.

Bereits im September hatte sich angedeutet, dass der 25-jährige eine erfolgreiche Saison hinlegen würde: Beim 1:0-Sieg gegen Chelsea erwies er sich als unüberwindbarer Turm in der City-Defensive, und auch die Angreifer von Manchester United schafften es zwei Monate später nicht, dem Stadtrivalen ein Tor einzuschenken. So wurde er mit seinen Leistungen zur großen Stütze für Citys Abwehr und mutierte zu einem der zuverlässigsten  Verteidiger der Liga.

Das sicherte ihm bald auch die Anerkennung seines Trainers, und so wurde er kurzerhand zum Kapitän gekürt, als Tevez ausfiel. Zudem führe er sein Team gegen den Stadtrivalen United im FA-Cup-Halbfinale zum Sieg - und auch beim Erfolg gegen die Blackburn Rovers, der die Citizens im April endgültig auf Champion-League-Kurs brachte, spielte er eine entscheidende Rolle.

Schließlich folgte im FA-Cup-Finale der Sieg gegen Stoke, als Kompany und seine Nebenmänner erneut dafür sorgten, dass die Null steht. Auch der PFA entgangen Kompanys Leistungen natürlich nicht, so dass er folgerichtig in die Elf der Saison gewählt wurde - zusammen mit Carlos Tevez.

Da die Zeichen beim kurz gewachsenen Angreifer auf Abschied stehen, bleibt im Grunde nur noch Kompany, der im Team von Coach Roberto Mancini in der nächsten Saison die Führungsrolle übernehmen könnte, wenn man sich auf das unbekanntes europäisches Terrain begibt. Nun winkt eine Vertragsverlängerung und somit wohl auch eine saftige Gehaltserhöhung - und das ist das Mindeste, was der Klub seinem Leistungsträger anbieten sollte.

„Da die Zeichen bei Tevez auf Abschied stehen, bleibt im Grunde nur noch Kompany, der im Team von Mancini in der nächsten Saison die Führungsrolle übernehmen könnte.“

Bei bis zum Ende der Transferperiode wohl weiteren folgenden, teuren Neuverpflichtungen, war es also der Mann, der vor drei Jahren „nur“ acht Millionen Euro gekostet hat, der in der für City denkwürdigen Saison zum Spieler des Jahres mutiert ist. Angesichts eines Transfermarktes, der so überteuert ist wie noch nie, könnte sich die in Kompany investierte Summe am Ende als die wertvollste Investition herausstellen, die der Klub je getätigt hat.

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