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Goal.com 50: Luis Suarez (20)
„Die neue Hand Gottes“ war eines der Highlights der WM 2010 und hinter dieser Aktion steckt Luis Suarez aus Uruguay. Mit seinem Handspiel sorgte er gegen Ghana für große Diskussionen, unumstritten sind hingegen seine Offensivqualitäten.
Von Thomas BAUER
Die lang ersehnte wie beliebte Auszeichnung kehrt zurück. Im Doppelpass mit unseren Usern verleihen wir den Goal.com 50-Award. Die Goal.com-Experten auf allen fünf Kontinenten haben genau hingeschaut und die abgelaufene Saison 2009/10 unter die Lupe genommen. Wer schafft es in die Top 50, wer gehörte zu den zehn Besten seiner Zunft? Verteidigt Lionel Messi den Titel? Goal.com gibt die Antworten!
Amsterdam. Anhänger von Ghana werden es nicht gerne zugeben, aber wenn es um das Schießen von Toren geht, war Luis Suarez in der Saison 2009/10 einer der besten Spieler weltweit. Zu Beginn der Spielzeit war der 23-jährige Nationalspieler aus Uruguay zunächst noch schwierig einzuschätzen. Bei Nacional und Groningen war Suarez ein Torgarant und auch bei Ajax Amsterdam stellte er seine Qualität mit 48 Toren in 84 Spielen unter Beweis.
Dennoch blieben Zweifel, ob es der Stürmer in der niederländischen Liga nicht zu leicht habe. Die Kritiker verstummten schließlich in der dritten Saison in Amsterdam: 49 Tore in 48 Partien, davon 35 Ligatore und ein beeindruckender Doppel-Hattrick beim 14:1-Pokalsieg gegen WHC. Suarez wurde wenig überraschend als bester Spieler der Saison ausgezeichnet und landete im Rennen um den Goldenen Schuh auf dem dritten Rang hinter Lionel Messi und Wayne Rooney.
Weltweite Aufmerksamkeit
Ins weltweite Rampenlicht rückte Suarez bei der Weltmeisterschaft 2010. Gemeinsam mit Diego Forlan und Edinson Cavani formte er den gefährlichen Angriff von Uruguay. Diese offensive Durchschlagskraft führte die „Celeste“ zum Gruppensieg und zudem zum ersten WM-Halbfinaleinzug seit 40 Jahren. Gegen Südkorea beeindruckte er mit zwei Toren und hatte so großen Anteil am Viertelfinaleinzug, in Erinnerung bleibt aber vielmehr das darauffolgende Duell gegen Ghana. Der Ajax-Stürmer stoppte beim Spielstand von 1:1 in der Verlängerung einen Freistoß der Afrikaner mit der Hand und was dann passierte, ist den meisten Fans bekannt. Asamoah Gyan misslang der gegebene Elfmeter, womit die Partie ins Elfmeterschießen ging, wo sich Ghana gegen die Südamerikaner geschlagen geben musste.
Die neue Hand Gottes
Sympathiepunkte sammelte Suarez mit dieser Aktion erwartungsgemäß nicht. In den Folgetagen war von der „neuen Hand Gottes“ die Rede, in Uruguay machte man den Stürmer zum gefeierten Helden, in Ghana zum Staatsfeind Nummer eins. Suarez wurde für sein Verhalten von der FIFA für das Halbfinale gesperrt und ohne seine Tore musste sich Uruguay gegen die Niederlande geschlagen geben. Man kann ihn hassen, oder auch lieben, aber eines steht fest: Nur wenige Spieler waren in der letzten Saison besser als Luis Suarez.
Amsterdam. Anhänger von Ghana werden es nicht gerne zugeben, aber wenn es um das Schießen von Toren geht, war Luis Suarez in der Saison 2009/10 einer der besten Spieler weltweit. Zu Beginn der Spielzeit war der 23-jährige Nationalspieler aus Uruguay zunächst noch schwierig einzuschätzen. Bei Nacional und Groningen war Suarez ein Torgarant und auch bei Ajax Amsterdam stellte er seine Qualität mit 48 Toren in 84 Spielen unter Beweis.
Dennoch blieben Zweifel, ob es der Stürmer in der niederländischen Liga nicht zu leicht habe. Die Kritiker verstummten schließlich in der dritten Saison in Amsterdam: 49 Tore in 48 Partien, davon 35 Ligatore und ein beeindruckender Doppel-Hattrick beim 14:1-Pokalsieg gegen WHC. Suarez wurde wenig überraschend als bester Spieler der Saison ausgezeichnet und landete im Rennen um den Goldenen Schuh auf dem dritten Rang hinter Lionel Messi und Wayne Rooney.
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Luis Suarez
Moment der Saison
![]() Zwei schöne Tore gegen Südkorea, womit der Einzug ins WM-Viertelfinale gesichert war.
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Weltweite Aufmerksamkeit
Ins weltweite Rampenlicht rückte Suarez bei der Weltmeisterschaft 2010. Gemeinsam mit Diego Forlan und Edinson Cavani formte er den gefährlichen Angriff von Uruguay. Diese offensive Durchschlagskraft führte die „Celeste“ zum Gruppensieg und zudem zum ersten WM-Halbfinaleinzug seit 40 Jahren. Gegen Südkorea beeindruckte er mit zwei Toren und hatte so großen Anteil am Viertelfinaleinzug, in Erinnerung bleibt aber vielmehr das darauffolgende Duell gegen Ghana. Der Ajax-Stürmer stoppte beim Spielstand von 1:1 in der Verlängerung einen Freistoß der Afrikaner mit der Hand und was dann passierte, ist den meisten Fans bekannt. Asamoah Gyan misslang der gegebene Elfmeter, womit die Partie ins Elfmeterschießen ging, wo sich Ghana gegen die Südamerikaner geschlagen geben musste.
Die neue Hand Gottes
Sympathiepunkte sammelte Suarez mit dieser Aktion erwartungsgemäß nicht. In den Folgetagen war von der „neuen Hand Gottes“ die Rede, in Uruguay machte man den Stürmer zum gefeierten Helden, in Ghana zum Staatsfeind Nummer eins. Suarez wurde für sein Verhalten von der FIFA für das Halbfinale gesperrt und ohne seine Tore musste sich Uruguay gegen die Niederlande geschlagen geben. Man kann ihn hassen, oder auch lieben, aber eines steht fest: Nur wenige Spieler waren in der letzten Saison besser als Luis Suarez.
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Goal.com-Flutlicht
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