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Adieu, Les Bleus!
Goooooood Moooorning, Johannesburg! So eine WM-Teilnahme ist für viele Nationen noch ein Privileg. Manche Staaten rufen selbst einen Feiertag nach einer gelungenen Qualifikation aus, so wie Jamaika 1998. Nachdem die französische Fußballauswahl schon in der Relegation regelwidrig Hand angelegt hatte, wird diese Ehre derzeit in Südafrika von der Equipe Tricolore mit Füßen getreten und beschmutzt.
Von Francois DUCHATEAU
Johannesburg. Auch wenn so prominente Namen wie Karim Benzema oder Patrick Vieira ausblieben, der Kader der französischen Fußballnationalmannschaft liest sich wie ein Wunschzettel vieler Fußball Manager. Auf allen Positionen stehen Stars aus internationalen Topligen zur Verfügung, selbst die Bank ist durchweg prunkvoll besetzt. Vom Papier her könnte Frankreichs Kader locker zum Favoritenkreis gezählt werden, doch niemand gab und gibt einen Pfifferling auf diese Rumpeltruppe.
Lustlosigkeit par excellence: Domenech liebt die Demütigung
Bereits die Qualifikation unserer Nachbarn war eine Zumutung. Lethargische Auftritte und ewige – berechtigte – Debatten über den Trainer. Frankreichs Auftritt in Südafrika toppte dies noch: Lustlosigkeit par excellence. Gegen Mexiko gab es dafür die längst überfällige Quittung. Natürlich sind die Spieler letztendlich für die Pleite auf dem Rasen verantwortlich, doch rechnet man eins und eins zusammen, dann landet man unterm Strich immer wieder beim Trainer, dessen Haltbarkeitsdatum nicht erst nach dieser WM abgelaufen wäre. Raymond Domenech präsentiert sich als sturer Bock, dem all die Demütigungen und Pleiten nichts auszumachen scheinen. Vielmehr genießt er sie: Je mehr Gegentore Frankreich gegen die El Tri kassierte, umso breiter wurde das Grinsen in seinem Gesicht. Sieht so ein motivierter Sportsmann aus?
Eskalieren leicht gemacht
Tauglichkeit kann man Domenech schon lange nicht mehr attestieren. Als hätte Frankreich nach der Sex-Affäre nicht schon genug Unruhe gehabt, goss der Lyoner Theo Waigel genüsslich weiter Öl ins Feuer. Oder wirken öffentliche Machtkämpfe mit Malouda etwa deeskalierend? Franck Ribéry lässt er auf einer Position gegen die Wand fahren, die er nicht mag, für die sein Profil nicht, sonder eigentlich Yoann Gourcuff auf den Leib zugeschnitten ist. Der Bordeaux-Regisseur wird jedoch im Team wegen vorhandener Manieren gemobbt – Domenech juckt das alles nicht. Seine Einwechselpolitik vermitteln den Eindruck, als wolle er den Abwärtsstrudel der Equipe nur noch beschleunigen.

Nicolas Anelkas Aussagen sind mit keinem Wort zu rechtfertigen. „Fick dich, du Hurensohn“ zeugt jedoch von der Diskrepanz zwischen dem scheidenden Übungsleiter und der Chaostruppe. Die Konsequenz, den Stürmer zurück nach London zu schicken, war unvermeidlich und richtig. Doch Kapitän Patrice Evra hat Recht, wenn er sagt, dass nicht nur Anelka eine Schande für die Grande Nation ist, sondern auch der Maulwurf, der alle Internas an die Presse trägt. Handgreiflichkeiten gegen den Konditionstrainer erfüllen allerdings auch nicht die Vorbildfunktion eines Spielführers.
Eine Schande
Wie Frankreich sich in allen Facetten präsentiert, ist schlichtweg eine Schande. Team und Trainer sind eine Schande für das Land, das sie repräsentieren und zeugt von mangelndem Respekt. So ein Sauhaufen hat in Südafrika nichts zu suchen. Die Trainingsabsage von Sonntag belegt, dass es der Equipe längst egal ist, wie das Turnier endet - und das wird es für sie sehr bald. Eine sportliche Quittung gegen Gastgeber Südafrika wäre mehr angebracht und ist eigentlich nur die logische Konsequenz. Eines ist klar: Irland hätten wir diesen Sommer lieber am Kap gesehen.
Die Goal.com WM-Reporter: Unser Team für Südafrika

Lustlosigkeit par excellence: Domenech liebt die DemütigungBereits die Qualifikation unserer Nachbarn war eine Zumutung. Lethargische Auftritte und ewige – berechtigte – Debatten über den Trainer. Frankreichs Auftritt in Südafrika toppte dies noch: Lustlosigkeit par excellence. Gegen Mexiko gab es dafür die längst überfällige Quittung. Natürlich sind die Spieler letztendlich für die Pleite auf dem Rasen verantwortlich, doch rechnet man eins und eins zusammen, dann landet man unterm Strich immer wieder beim Trainer, dessen Haltbarkeitsdatum nicht erst nach dieser WM abgelaufen wäre. Raymond Domenech präsentiert sich als sturer Bock, dem all die Demütigungen und Pleiten nichts auszumachen scheinen. Vielmehr genießt er sie: Je mehr Gegentore Frankreich gegen die El Tri kassierte, umso breiter wurde das Grinsen in seinem Gesicht. Sieht so ein motivierter Sportsmann aus?
Eskalieren leicht gemacht
Tauglichkeit kann man Domenech schon lange nicht mehr attestieren. Als hätte Frankreich nach der Sex-Affäre nicht schon genug Unruhe gehabt, goss der Lyoner Theo Waigel genüsslich weiter Öl ins Feuer. Oder wirken öffentliche Machtkämpfe mit Malouda etwa deeskalierend? Franck Ribéry lässt er auf einer Position gegen die Wand fahren, die er nicht mag, für die sein Profil nicht, sonder eigentlich Yoann Gourcuff auf den Leib zugeschnitten ist. Der Bordeaux-Regisseur wird jedoch im Team wegen vorhandener Manieren gemobbt – Domenech juckt das alles nicht. Seine Einwechselpolitik vermitteln den Eindruck, als wolle er den Abwärtsstrudel der Equipe nur noch beschleunigen.

Nicolas Anelkas Aussagen sind mit keinem Wort zu rechtfertigen. „Fick dich, du Hurensohn“ zeugt jedoch von der Diskrepanz zwischen dem scheidenden Übungsleiter und der Chaostruppe. Die Konsequenz, den Stürmer zurück nach London zu schicken, war unvermeidlich und richtig. Doch Kapitän Patrice Evra hat Recht, wenn er sagt, dass nicht nur Anelka eine Schande für die Grande Nation ist, sondern auch der Maulwurf, der alle Internas an die Presse trägt. Handgreiflichkeiten gegen den Konditionstrainer erfüllen allerdings auch nicht die Vorbildfunktion eines Spielführers.
Eine Schande
Wie Frankreich sich in allen Facetten präsentiert, ist schlichtweg eine Schande. Team und Trainer sind eine Schande für das Land, das sie repräsentieren und zeugt von mangelndem Respekt. So ein Sauhaufen hat in Südafrika nichts zu suchen. Die Trainingsabsage von Sonntag belegt, dass es der Equipe längst egal ist, wie das Turnier endet - und das wird es für sie sehr bald. Eine sportliche Quittung gegen Gastgeber Südafrika wäre mehr angebracht und ist eigentlich nur die logische Konsequenz. Eines ist klar: Irland hätten wir diesen Sommer lieber am Kap gesehen.
Die Goal.com WM-Reporter: Unser Team für Südafrika

Goal.com-Umfrage
Die Umfrage läuft vom 18.06.2010 bis zum 27.06.2010
Die Umfrage läuft vom 18.06.2010 bis zum 27.06.2010
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Frankreich - Estland
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Frankreich 4-0 Estland
- 21.71 %
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Frankreich 3-0 Estland
- 19.08 %
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Frankreich 2-0 Estland
- 9.87 %
Goal.com-Flutlicht
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