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Borussia Mönchengladbach vor dem Umbruch?!
Im Falle des Abstiegs stünde die Borussia sportlich vor dem nächsten Neuanfang, deshalb fordern einige Anhänger auch hinter den Kulissen eine Reform der Vereinsführung.
Von André MÖLLER
Mönchengladbach. Max Eberl, Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach, möchte die laufende Saison (noch) nicht mit den Abstiegsjahren 1999 und 2007 vergleichen, sondern lieber mit der Spielzeit 1997/98, als die Borussia dank eines 2:0-Sieges beim VfL Wolfsburg noch den Last-Minute-Klassenerhalt geschafft hat. Aufgrund des schweren Restprogramms ist aber selbst das Minimalziel Relegationsplatz (zur Tabelle) in weite Ferne gerückt. Daher sieht es aktuell eher nach einer Abschiedstour aus der Bundesliga aus, die mit dem Auswärtsspiel beim Rekordmeister FC Bayern München beginnt.
Vom Spitzenteam zur Fahrstuhlmannschaft
Auch wenn die Verantwortlichen die Hoffnung noch nicht aufgeben wollen, so müsste schon ein Fußballwunder her, um den Gang in die Zweitklassigkeit noch zu verhindern, der gleichbedeutend mit einem weiteren sportlichen Neuanfang wäre. Der dritte Abstieg, der nach der 0:1-Pleite gegen den 1. FC Kaiserslautern kaum noch zu verhindern ist, würde aus den glorreichen „Fohlen“ der 70er Jahre endgültig eine Fahrstuhlmannschaft machen. Das stößt vielen Anhängern sauer auf, weshalb einige auch einen Umbruch in der Führungsetage fordern.
„Rote Karte für's Management“
Viele Fans geben dem Management die Schuld für das Auf und Ab der letzten Jahre. Eine Fan-Initiative hat den Verantwortlichen deshalb die Rote Karte gezeigt. Ein großes Plakat mit der Aufschrift „Die Rote Karte für's Management“ wurde am Stadion platziert, um die Kritik an der Vereinsführung sichtbar zu machen.
Initiative sorgt für Schlagzeilen
Für viele Schlagzeilen sorgte zuletzt auch die „Initiative Borussia“. Bestehend aus einflussreichen Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft will sie die Wachablösung von Präsident Rolf Königs erreichen. Unterstützung fand die Initiative in den Gladbach-Legenden Berti Vogts und Günter Netzer. Neben Königs ist ihnen auch Max Eberl ein Dorn im Auge.
Bayern München dient als Vorbild
Der Verein muss laut der „Initiative Borussia“ grundlegend neu strukturiert werden. Als Vorbild soll dabei der FC Bayern München dienen. „Borussia ist zu einer Fahrstuhlmannschaft verkommen. Und das alles, obwohl die Rahmenbedingungen nie besser waren“, erklärte Norbert Kox, Sprecher der Initiative, gegenüber 11Freunde.
„Die Struktur des Vereins ist das Problem. Vor allem im sportlichen Bereich wird er deutlich weniger professionell geführt als die Top-Klubs der Bundesliga“, so Kox weiter. Ziel ist es, durch eine Satzungsänderung den Verein neu aufzustellen. Der Profifußball soll von den restlichen Abteilungen (Frauenfußball, Handball und Tischtennis) abgekapselt werden und einen eigenen unabhängigen Aufsichtsrat erhalten. Zudem soll eine eigenständige professionelle Geschäftsführung den Bundesliga-Verein managen.
Um die Ziele umzusetzen müsste die Initiative um Norbert Kox bei der Mitgliederversammlung am 29. Mai allerdings eine Zweidrittel-Mehrheit erhalten, um die geplante Satzungsänderung durchführen zu können.
Fans gehen wieder in die Offensive
Kein Fan dieser Revolution ist die „Mitgliederoffensive 2007/2011“. Im Gegensatz zur Initiative will sie den Verein nicht komplett umkrempeln und auch keine Opposition zur Vereinsführung bilden. Vielmehr geht es der Offensive darum, den Mitgliedern mehr Einfluss zu verleihen und die vorhandenen Stärken zu fördern. „Borussia Mönchengladbach muss wieder Borussia Mönchengladbach werden“, heißt es auf der Internetseite.
Im Gegensatz zur noch jungen Initiative gibt es diesen Zusammenschluss aus dem Fanlager schon mehrere Jahre und er hat bereits erste Erfolge vorzuweisen. So sorgten sie 2007 dafür, dass mittlerweile der komplette Aufsichtsrat von den Mitgliedern gewählt wird.

Die Borussia ging in dieser Spielzeit meistens als Verlierer vom Platz
Königs und Co setzen auf Kontinuität
Bleibt die aktuelle Vereinsführung, deren Ziel es sein dürfte, möglichst viel Einfluss zu behalten. Personell sollen auch beim Abstieg keine Köpfe rollen. Kontinuität lautet die Devise von Präsident Rolf Königs und Co. Das wurde auch bei der Trainerfrage deutlich: Während Michael Frontzeck in der Vergangenheit schon längst seine Koffer hätte packen dürfen, hielt die Vereinsführung lange an ihm fest – vielleicht zu lange.
Gemeinsames Ziel
Am 29. Mai ist Jahreshauptversammlung bei Borussia Mönchengladbach. Bis dahin kämpfen die Parteien um die Gunst der Mitglieder. Ein gemeinsames Ziel verfolgen allerdings alle Gruppierungen: die sportliche Talfahrt endlich beenden, die Borussia wieder in der Bundesliga etablieren und über kurz oder lang endlich mal wieder nach Europa führen.
Eure Meinung: Muss die Borussia neu aufgestellt werden oder sollte sie weiter auf Kontinuität setzen?
Vom Spitzenteam zur Fahrstuhlmannschaft
Auch wenn die Verantwortlichen die Hoffnung noch nicht aufgeben wollen, so müsste schon ein Fußballwunder her, um den Gang in die Zweitklassigkeit noch zu verhindern, der gleichbedeutend mit einem weiteren sportlichen Neuanfang wäre. Der dritte Abstieg, der nach der 0:1-Pleite gegen den 1. FC Kaiserslautern kaum noch zu verhindern ist, würde aus den glorreichen „Fohlen“ der 70er Jahre endgültig eine Fahrstuhlmannschaft machen. Das stößt vielen Anhängern sauer auf, weshalb einige auch einen Umbruch in der Führungsetage fordern.
„Rote Karte für's Management“
Viele Fans geben dem Management die Schuld für das Auf und Ab der letzten Jahre. Eine Fan-Initiative hat den Verantwortlichen deshalb die Rote Karte gezeigt. Ein großes Plakat mit der Aufschrift „Die Rote Karte für's Management“ wurde am Stadion platziert, um die Kritik an der Vereinsführung sichtbar zu machen.
Initiative sorgt für Schlagzeilen
Für viele Schlagzeilen sorgte zuletzt auch die „Initiative Borussia“. Bestehend aus einflussreichen Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft will sie die Wachablösung von Präsident Rolf Königs erreichen. Unterstützung fand die Initiative in den Gladbach-Legenden Berti Vogts und Günter Netzer. Neben Königs ist ihnen auch Max Eberl ein Dorn im Auge.
Bayern München dient als Vorbild
Der Verein muss laut der „Initiative Borussia“ grundlegend neu strukturiert werden. Als Vorbild soll dabei der FC Bayern München dienen. „Borussia ist zu einer Fahrstuhlmannschaft verkommen. Und das alles, obwohl die Rahmenbedingungen nie besser waren“, erklärte Norbert Kox, Sprecher der Initiative, gegenüber 11Freunde.
„Die Struktur des Vereins ist das Problem. Vor allem im sportlichen Bereich wird er deutlich weniger professionell geführt als die Top-Klubs der Bundesliga“, so Kox weiter. Ziel ist es, durch eine Satzungsänderung den Verein neu aufzustellen. Der Profifußball soll von den restlichen Abteilungen (Frauenfußball, Handball und Tischtennis) abgekapselt werden und einen eigenen unabhängigen Aufsichtsrat erhalten. Zudem soll eine eigenständige professionelle Geschäftsführung den Bundesliga-Verein managen.
Um die Ziele umzusetzen müsste die Initiative um Norbert Kox bei der Mitgliederversammlung am 29. Mai allerdings eine Zweidrittel-Mehrheit erhalten, um die geplante Satzungsänderung durchführen zu können.
Fans gehen wieder in die Offensive
Kein Fan dieser Revolution ist die „Mitgliederoffensive 2007/2011“. Im Gegensatz zur Initiative will sie den Verein nicht komplett umkrempeln und auch keine Opposition zur Vereinsführung bilden. Vielmehr geht es der Offensive darum, den Mitgliedern mehr Einfluss zu verleihen und die vorhandenen Stärken zu fördern. „Borussia Mönchengladbach muss wieder Borussia Mönchengladbach werden“, heißt es auf der Internetseite.
Im Gegensatz zur noch jungen Initiative gibt es diesen Zusammenschluss aus dem Fanlager schon mehrere Jahre und er hat bereits erste Erfolge vorzuweisen. So sorgten sie 2007 dafür, dass mittlerweile der komplette Aufsichtsrat von den Mitgliedern gewählt wird.

Die Borussia ging in dieser Spielzeit meistens als Verlierer vom Platz
Königs und Co setzen auf Kontinuität
Bleibt die aktuelle Vereinsführung, deren Ziel es sein dürfte, möglichst viel Einfluss zu behalten. Personell sollen auch beim Abstieg keine Köpfe rollen. Kontinuität lautet die Devise von Präsident Rolf Königs und Co. Das wurde auch bei der Trainerfrage deutlich: Während Michael Frontzeck in der Vergangenheit schon längst seine Koffer hätte packen dürfen, hielt die Vereinsführung lange an ihm fest – vielleicht zu lange.
Gemeinsames Ziel
Am 29. Mai ist Jahreshauptversammlung bei Borussia Mönchengladbach. Bis dahin kämpfen die Parteien um die Gunst der Mitglieder. Ein gemeinsames Ziel verfolgen allerdings alle Gruppierungen: die sportliche Talfahrt endlich beenden, die Borussia wieder in der Bundesliga etablieren und über kurz oder lang endlich mal wieder nach Europa führen.
Eure Meinung: Muss die Borussia neu aufgestellt werden oder sollte sie weiter auf Kontinuität setzen?
Goal.com-Umfrage
Die Umfrage läuft vom 23.03.2011 bis zum 03.04.2011
Die Umfrage läuft vom 23.03.2011 bis zum 03.04.2011
Christoph Daum wird Eintracht Frankfurt...
retten und danach zurück ins Mittelmaß führen
45.19%
stabilisieren und den Verein nach oben bringen
30.97%
nicht vor dem Abstieg bewahren können
23.84%
Goal.com-Flutlicht
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Die Lehren der Woche: 60 Millionen für die geschundene Bayern-Seele, aber alle gegen Robben
Das Runde muss ins Eckige, Magath besteigt den Hügel der Leiden & am Ende gewinnen immer die Deutschen. Soweit nichts Neues – oder doch? Was wir in dieser Woche gelernt haben...
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