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Logan Bailly beendet Gladbachs Torwartfrage
Torwart sein bei der Borussia ist derzeit kein dankbarer Job. Denn das Tabellenschlusslicht kassierte bereits 60 Gegentore und stellt mit Abstand die schlechteste Abwehr der Liga. Auch ein Tausch zwischen den Pfosten brachte zunächst keine dauerhafte Besserung. Erst am vergangenen Wochenende in Bremen trug der erneute Torwartwechsel Früchte.
Von André MÖLLER
Mönchengladbach. Die neue Saison begann alles andere als gut für Mönchengladbachs Torwart Logan Bailly. Als Nummer eins ging er in die neue Bundesliga-Spielzeit, die das Team nach dem zwölften Rang des Vorjahres wieder einen Schritt weiter bringen sollte. Am Ende kam alles ganz anders. Nach neun Spieltagen fand sich die Borussia plötzlich auf einem Abstiegsplatz wieder, von dem sie sich bislang nicht befreien konnte. Hinzu kamen 27 Gegentore und Bailly wurde zum ersten Opfer der Krise.
Denkpause für Bailly
Natürlich war der Belgier nicht alleine schuld an der Defensivschwäche seiner Mannschaft, allerdings erwies er sich auch nicht als der sichere Rückhalt vergangener Zeiten. Bei der 1:4-Heimpleite gegen Werder Bremen erntete er bei gehaltenen Bällen sogar den hämischen Beifall des eigenen Publikums.
Sein damaliger Trainer Michael Frontzeck entschied, den Keeper für eine Woche aus dem Training zu nehmen - um den Kopf frei zu bekommen. „So viele Gegentore nagen automatisch an einem Torhüter, auch wenn er nicht alleine dafür verantwortlich ist. Er muss das verarbeiten, und dabei werden wir ihm helfen“, erklärte der Coach die Maßnahme.
„Heimi“ bekommt seine Chance
Christofer Heimeroth bekam seine Chance und nutzte sie. Im Pokalspiel gegen Bayer Leverkusen avancierte er mit seinem gehaltenen Elfmeter zum Helden und sollte von nun an im Kasten der Borussia bleiben. Zumindest unter Michael Frontzeck, dessen Zeit als Chefcoach aber nach dem 1:3 auf St. Pauli abgelaufen war.
Neuer Trainer, neues Glück
Lucien Favre nahm nach seinem Amtsantritt einen erneuten Wachwechsel vor. Bei seinem Debüt gegen den FC Schalke 04 stand wieder Logan Bailly zwischen den Pfosten und erwischte bei seinem Comeback keinen guten Start. Bereits in der zweiten Minute musste er hinter sich greifen. Dennoch gewannen die „Fohlen“ letztlich noch mit 2:1.
In Bremen zu alter Stärke
Einen überzeugenden Auftritt bot der 25-Jährige dann beim 1:1 bei Werder Bremen, wo er endlich der sichere Rückhalt war, den die Borussia im Abstiegskampf benötigt. Mit tollen Paraden hielt er sein Team im Spiel, so dass Dante mit seinem Kopfballtreffer in der Nachspielzeit noch einen Last-Minute-Punkt sichern konnte. Dabei stellte Bailly nicht nur seine guten Reflexe unter Beweis, sondern glänzte auch in der Strafraumbeherrschung. Fast mühelos pflückte er die Bremer Flanken aus der Luft, als wären hohe Bälle bis dato nicht seine Schwäche gewesen.

Gladbachs alte und neue Nummer ein: Logan Bailly
„Die Vergangenheit muss man ruhen lassen“
Nach dem Ausgleich kniete der Keeper kurz nieder, um dann Richtung Ersatzbank zu rennen. „Ich lief zur gesamten Bank, aber speziell zu Uwe Kamps. Er hat immer an mich geglaubt, selbst als es nicht so gut lief. Ich verdanke ihm viel, deshalb wollte ich meine Freude mit ihm teilen.“ Warum es nach der Krise nun wieder aufwärts geht, wollte der belgische Nationaltorwart im Express aber nicht verraten: „Die Vergangenheit muss man ruhen lassen.“
Bailly denkt nur an Gladbach
Zuletzt wurde Bailly sogar mit einem Wechsel zum FC Sevilla in Verbindung gebracht. „Da ist nichts dran. Meine ganze Konzentration gilt nur der Borussia“, beruhigte der Belgier die Fans des Tabellenletzten.
Eure Meinung: Wer ist für Euch die Nummer eins bei der Borussia?
Denkpause für Bailly
Natürlich war der Belgier nicht alleine schuld an der Defensivschwäche seiner Mannschaft, allerdings erwies er sich auch nicht als der sichere Rückhalt vergangener Zeiten. Bei der 1:4-Heimpleite gegen Werder Bremen erntete er bei gehaltenen Bällen sogar den hämischen Beifall des eigenen Publikums.
Sein damaliger Trainer Michael Frontzeck entschied, den Keeper für eine Woche aus dem Training zu nehmen - um den Kopf frei zu bekommen. „So viele Gegentore nagen automatisch an einem Torhüter, auch wenn er nicht alleine dafür verantwortlich ist. Er muss das verarbeiten, und dabei werden wir ihm helfen“, erklärte der Coach die Maßnahme.
„Heimi“ bekommt seine Chance
Christofer Heimeroth bekam seine Chance und nutzte sie. Im Pokalspiel gegen Bayer Leverkusen avancierte er mit seinem gehaltenen Elfmeter zum Helden und sollte von nun an im Kasten der Borussia bleiben. Zumindest unter Michael Frontzeck, dessen Zeit als Chefcoach aber nach dem 1:3 auf St. Pauli abgelaufen war.
Neuer Trainer, neues Glück
Lucien Favre nahm nach seinem Amtsantritt einen erneuten Wachwechsel vor. Bei seinem Debüt gegen den FC Schalke 04 stand wieder Logan Bailly zwischen den Pfosten und erwischte bei seinem Comeback keinen guten Start. Bereits in der zweiten Minute musste er hinter sich greifen. Dennoch gewannen die „Fohlen“ letztlich noch mit 2:1.
In Bremen zu alter Stärke
Einen überzeugenden Auftritt bot der 25-Jährige dann beim 1:1 bei Werder Bremen, wo er endlich der sichere Rückhalt war, den die Borussia im Abstiegskampf benötigt. Mit tollen Paraden hielt er sein Team im Spiel, so dass Dante mit seinem Kopfballtreffer in der Nachspielzeit noch einen Last-Minute-Punkt sichern konnte. Dabei stellte Bailly nicht nur seine guten Reflexe unter Beweis, sondern glänzte auch in der Strafraumbeherrschung. Fast mühelos pflückte er die Bremer Flanken aus der Luft, als wären hohe Bälle bis dato nicht seine Schwäche gewesen.

Gladbachs alte und neue Nummer ein: Logan Bailly
„Die Vergangenheit muss man ruhen lassen“
Nach dem Ausgleich kniete der Keeper kurz nieder, um dann Richtung Ersatzbank zu rennen. „Ich lief zur gesamten Bank, aber speziell zu Uwe Kamps. Er hat immer an mich geglaubt, selbst als es nicht so gut lief. Ich verdanke ihm viel, deshalb wollte ich meine Freude mit ihm teilen.“ Warum es nach der Krise nun wieder aufwärts geht, wollte der belgische Nationaltorwart im Express aber nicht verraten: „Die Vergangenheit muss man ruhen lassen.“
Bailly denkt nur an Gladbach
Zuletzt wurde Bailly sogar mit einem Wechsel zum FC Sevilla in Verbindung gebracht. „Da ist nichts dran. Meine ganze Konzentration gilt nur der Borussia“, beruhigte der Belgier die Fans des Tabellenletzten.
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Goal.com-Umfrage
Die Umfrage läuft vom 15.03.2011 bis zum 18.03.2011
Die Umfrage läuft vom 15.03.2011 bis zum 18.03.2011
Wer steigt aus der Bundesliga sicher ab?
Gladbach
24.77%
St. Pauli
24.3%
Kaiserslautern
20.2%
Frankfurt
15.37%
Wolfsburg
9.06%
Stuttgart
3.56%
Bremen
2.75%
Goal.com-Flutlicht
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