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Bittere Stunden: Japans jähes Ende bei der Heim-WM (2002)
Eigentlich war die WM 2002 für Japan ein Erfolg – erstmals schaffte man es in die K.o-Phase, doch eine bittere Pleite gegen die Türkei hinterließ einen faden Beigeschmack. Im Land der aufgehenden Sonne träumte man nämlich bereits...
Von Ramon RAM
Tokio. Als Japan nach dem Ende der Gruppenphase den Achtelfinalgegner wusste, begann man im Land der aufgehenden Sonne von einem historischen Turnier zu reden. „Türkei? Die schlagen wir!“ hieß es überall. Die Türkei hatten nämlich in ihrer Gruppe nicht wirklich überzeugt, mit vier Punkten setzte man sich denkbar knapp gegen Costa Rica durch.
Die Formsache wird zum Alptraum
Ein Gegner, den man schlagen kann, schlagen muss, dachte man beim Co-Gastgeber. Als das Spiel angepfiffen war, spürte man auf der Tribüne die Anspannung. Ein ganzes Land wartete sehnlich auf den Einzug ins Viertelfinale. „Nur Formsache“, für die Mannschaft von Hidetoshi Nakata. Doch bereits nach zwölf Minuten versetzte Ümit Davala den tapfer kämpfenden Japanern den ersten Genickstoß. Sein Tor brachte den vermeintlichen Außenseiter in Führung.
Fader Beigeschmack
Die Euphorie wich relativ schnell einer Angst. Die Angst vor dem Aus im Achtelfinale. Für die stolzen Japaner war das Turnier zwar ein Erfolg – erstmals fuhr man einen Sieg ein, erstmals überstand man die Gruppenphase – doch die Viertelfinalpleite hinterließ dennoch einen faden Beigeschmack.
Wäre es auch für Japan möglich gewesen?
Im Land der aufgehenden Sonne sah man sich als klarer Favorit gegen die Türkei. Im Fußball kommt es aber meistens anders. Während Japan die „kurze“ Heimreise antreten musste, fuhr die Türkei ein historisches Ergebnis ein – WM-Dritter! Gut möglich, dass das auch für die Troussier-Elf möglich gewesen war. Doch Ümit Davala beendete diesen Traum. Für „Nippon“ war es am Ende ein schwacher Trost, dass der japanische Alptraum auch Südkorea besiegte…
WM-Gastgeber Durban
Die Formsache wird zum Alptraum
Ein Gegner, den man schlagen kann, schlagen muss, dachte man beim Co-Gastgeber. Als das Spiel angepfiffen war, spürte man auf der Tribüne die Anspannung. Ein ganzes Land wartete sehnlich auf den Einzug ins Viertelfinale. „Nur Formsache“, für die Mannschaft von Hidetoshi Nakata. Doch bereits nach zwölf Minuten versetzte Ümit Davala den tapfer kämpfenden Japanern den ersten Genickstoß. Sein Tor brachte den vermeintlichen Außenseiter in Führung.
Fader Beigeschmack
Die Euphorie wich relativ schnell einer Angst. Die Angst vor dem Aus im Achtelfinale. Für die stolzen Japaner war das Turnier zwar ein Erfolg – erstmals fuhr man einen Sieg ein, erstmals überstand man die Gruppenphase – doch die Viertelfinalpleite hinterließ dennoch einen faden Beigeschmack.
Wäre es auch für Japan möglich gewesen?
Im Land der aufgehenden Sonne sah man sich als klarer Favorit gegen die Türkei. Im Fußball kommt es aber meistens anders. Während Japan die „kurze“ Heimreise antreten musste, fuhr die Türkei ein historisches Ergebnis ein – WM-Dritter! Gut möglich, dass das auch für die Troussier-Elf möglich gewesen war. Doch Ümit Davala beendete diesen Traum. Für „Nippon“ war es am Ende ein schwacher Trost, dass der japanische Alptraum auch Südkorea besiegte…
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