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Bittere Stunden: Das Aus der Elfenbeinküste beim Afrika-Cup 2010
Sie gingen als haushoher Favorit in das Turnier. Am Ende scheiterte die Elfenbeinküste beim Afrika Cup 2010 nach einer Niederlage gegen Algerien aber schon im Viertelfinale.
Von Johannes RUPPRECHTER
Yamoussoukro. Im Vorfeld wurde die Frage nach dem Top-Favoriten beim Afrika Cup 2010 von den diversesten Experten zumeist mit einem Namen beantwortet: Elfenbeinküste!
Doch dass das Turnier kein Selbstläufer werden würde, sah man schon im allerersten Spiel von Didier Drogba & Co. gegen Underdog Burkina Faso reichte es für die „Elefanten“ nur zu einem torlosen Remis. Doch im zweiten Gruppenspiel gegen Ghana steigerte sich die Truppe des bosnischen Coaches Vahid Halilhodzic gehörig und zwang Ghana mit 3:1 in die Knie. Damit war die Runde der letzten acht in diesem Kontinentalturnier bereits erreicht, da der ursprünglich dritte Gruppengegner, nach einem Anschlag auf deren Mannschaftsbus im Vorfeld dieses Events in Angola, nicht antrat.
Showdown zweier WM-Teilnehmer
Dann bat am 24. Januar Algerien zum großen Showdown. Dieser startete erwartungsgemäß, denn die deutlich zu favorisierenden Ivorer gingen im Duell zweier WM-Teilnehmer durch Chelsea-Star Salomon Kalou bereits in Minute vier in Führung. In der Folge verabsäumten es „Les Elephants“ diese auszubauen. Stattdessen kassierte der Turnierfavorit fünf Minuten vor dem Pausenpfiff den Ausgleichstreffer durch den Gladbacher Karim Matmour. Nach Wiederbeginn ereignete sich lange Zeit nichts aufregendes, die „Elefanten“ hatten mehr vom Spiel konnten daraus aber kein Kapital schlagen.
Turbulente Schlussphase
88 Minuten waren vorbei und jeder Einzelne im Estadio Chimandela zu Angola rechnete mit einer Verlängerund. Doch was die 10.000 Zuschauer dann zu sehen bekommen sollten, werden sie nicht so schnell vergessen. Galatasarays Abdul Kader Keita hämmerte das Spielgerät aus 25 Metern direkt in die Kreuzecke und sorgte dadurch für überschwängliche Freude im Lager der Elfenbeinküste. Doch diese sollte nicht lange währen. Denn im Gegenzug in Minute 90 gelang Algerien-Verteidiger Bougherra der abermalige Ausgleich - ein Riesenschock für die Ivorer, welche sich bereits in der Vorschlussrunde wähnten!
Konditionell nicht auf der Höhe
Mit diesem psychologischen Vorteil im Rücken starteten die Algerier dann auch verheißungsvoll in die Verlängerung und gingen durch Bouazza erstmals in diesem Schlagerspiel in Front. In der Folge waren beim großen Turnierfavoriten von der Elfenbeinküste deutliche konditionelle Schwächen auszumachen. Die Fans konnten es kaum fassen, was sich ihnen in der Verlängerung bot. Die ivorischen Superstars um Drogba, Kalou und den Toure-Brüdern Yaya drängten nicht auf den Ausgleich, nein, vielmehr waren es die Algerier, die zu Beginn der zweiten Verlängerungshälfte drei Riesenchancen auf die endgültige Entscheidung vorfanden. Diese konnten die Nordwestafrikaner jedoch nicht im von Copa gehüteten Kasten unterbringen, womit die Spannung bis zum Schluss lebte.
Treffer findet keine Anerkennung
Und tatsächlich: Gervinho traf doch noch für den großen Favoriten, welcher sich somit zumindest ins Elfmeterschießen rettete – dachten alle! Doch das Schiedsrichtertrio kannte dem Treffer der Elfenbeinküste aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht an. Eine Fehlentscheidung, wie die Fernsehbilder beweisen sollten. Somit war der große Anwärter auf den Titel der kontinentalen Meisterschaft im Jahr der ersten WM auf dem schwarzen Kontinent trotz der hohen Erwartungen und vielen Vorschusslorbeeren gescheitert. Eine Niederlage, an der mit einigen Wochen Verspätung auch Halilhodzic scheitern und durch Sven-Göran Eriksson ersetzt werden sollte.
WM-Gastgeber Durban
Eure Meinung: Könnt Ihr Euch an diesen Abend erinnern? Ist die Elfenbeinküste für Euch dennoch die qualitativ stärkste Mannschaft Afrikas?
Doch dass das Turnier kein Selbstläufer werden würde, sah man schon im allerersten Spiel von Didier Drogba & Co. gegen Underdog Burkina Faso reichte es für die „Elefanten“ nur zu einem torlosen Remis. Doch im zweiten Gruppenspiel gegen Ghana steigerte sich die Truppe des bosnischen Coaches Vahid Halilhodzic gehörig und zwang Ghana mit 3:1 in die Knie. Damit war die Runde der letzten acht in diesem Kontinentalturnier bereits erreicht, da der ursprünglich dritte Gruppengegner, nach einem Anschlag auf deren Mannschaftsbus im Vorfeld dieses Events in Angola, nicht antrat.
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Dann bat am 24. Januar Algerien zum großen Showdown. Dieser startete erwartungsgemäß, denn die deutlich zu favorisierenden Ivorer gingen im Duell zweier WM-Teilnehmer durch Chelsea-Star Salomon Kalou bereits in Minute vier in Führung. In der Folge verabsäumten es „Les Elephants“ diese auszubauen. Stattdessen kassierte der Turnierfavorit fünf Minuten vor dem Pausenpfiff den Ausgleichstreffer durch den Gladbacher Karim Matmour. Nach Wiederbeginn ereignete sich lange Zeit nichts aufregendes, die „Elefanten“ hatten mehr vom Spiel konnten daraus aber kein Kapital schlagen.
Turbulente Schlussphase
88 Minuten waren vorbei und jeder Einzelne im Estadio Chimandela zu Angola rechnete mit einer Verlängerund. Doch was die 10.000 Zuschauer dann zu sehen bekommen sollten, werden sie nicht so schnell vergessen. Galatasarays Abdul Kader Keita hämmerte das Spielgerät aus 25 Metern direkt in die Kreuzecke und sorgte dadurch für überschwängliche Freude im Lager der Elfenbeinküste. Doch diese sollte nicht lange währen. Denn im Gegenzug in Minute 90 gelang Algerien-Verteidiger Bougherra der abermalige Ausgleich - ein Riesenschock für die Ivorer, welche sich bereits in der Vorschlussrunde wähnten!
Konditionell nicht auf der Höhe
Mit diesem psychologischen Vorteil im Rücken starteten die Algerier dann auch verheißungsvoll in die Verlängerung und gingen durch Bouazza erstmals in diesem Schlagerspiel in Front. In der Folge waren beim großen Turnierfavoriten von der Elfenbeinküste deutliche konditionelle Schwächen auszumachen. Die Fans konnten es kaum fassen, was sich ihnen in der Verlängerung bot. Die ivorischen Superstars um Drogba, Kalou und den Toure-Brüdern Yaya drängten nicht auf den Ausgleich, nein, vielmehr waren es die Algerier, die zu Beginn der zweiten Verlängerungshälfte drei Riesenchancen auf die endgültige Entscheidung vorfanden. Diese konnten die Nordwestafrikaner jedoch nicht im von Copa gehüteten Kasten unterbringen, womit die Spannung bis zum Schluss lebte.
Treffer findet keine Anerkennung
Und tatsächlich: Gervinho traf doch noch für den großen Favoriten, welcher sich somit zumindest ins Elfmeterschießen rettete – dachten alle! Doch das Schiedsrichtertrio kannte dem Treffer der Elfenbeinküste aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht an. Eine Fehlentscheidung, wie die Fernsehbilder beweisen sollten. Somit war der große Anwärter auf den Titel der kontinentalen Meisterschaft im Jahr der ersten WM auf dem schwarzen Kontinent trotz der hohen Erwartungen und vielen Vorschusslorbeeren gescheitert. Eine Niederlage, an der mit einigen Wochen Verspätung auch Halilhodzic scheitern und durch Sven-Göran Eriksson ersetzt werden sollte.
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Eure Meinung: Könnt Ihr Euch an diesen Abend erinnern? Ist die Elfenbeinküste für Euch dennoch die qualitativ stärkste Mannschaft Afrikas?
Dein Tipp Wähle Partie
Elfenbeinküste - Tanzania
Tipp abgegeben
Most Popular Predictions
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Elfenbeinküste 3-0 Tanzania
- 22.45 %
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Elfenbeinküste 3-1 Tanzania
- 13.27 %
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Elfenbeinküste 2-0 Tanzania
- 12.25 %
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